|
|
|
WAP Fehler (für die aktuelle netzwerkfähige Version) Zur Beurteilung der Fehler müssen Sie die Fehlermeldungen nach Programmende bzw. Absturz noch auf dem Bildschirm haben. Rufen Sie unter DOS das Programm alleine auf ohne nachgeschaltete Programme (z.B.: Hilfstexte). Unter Windows müssen Sie das Programmausführungsfenster beim Beenden auf 'nicht Schließen' in den Programmeigenschaften einstellen (Rechtsklick auf das Startsymbol).
Meist sind Hardwarefehler klar zu erkennen. Entweder fallen Komponenten aus, reagieren fehlerhaft oder liefern im besten Fall Fehlermeldungen. Lassen Sie Ihr System warten. Es gibt aber auch Hardwareprobleme, die nicht eindeutig erkannt werden und für Probleme der Software angesehen werden können.
Fehler beim Programmstart. Das Programm erfordert zum Ablauf eine bestimmte Umgebung. Fehlermeldungen, die beim Programmstart ausgegeben werden, weisen auf eine fehlerhafte Konfiguration hin. Das Programm benötigt zum Beispiel eine bestimmte Anzahl von File-Handels (siehe Installationsbeschreibung) und freien Hauptspeicher (RAM etwa 500-520K). Weiterhin ist jede Programmlizenz auf eine bestimmte Anzahl gleichzeitig laufender Kopien beschränkt. Läuft das Programm auf der entsprechenden Anzahl von Arbeitsplätzen, so kann kein weiterer Benutzer das Programm aufrufen. Ist noch kein Benutzer im Programm und Ihnen wird der Zugang verweigert, so kann das 2 Gründe haben. Entweder sind gerade so viele Programmabbrüche erfolgt, wie Programmkopien laufen können, oder das Programm ist einige Tage nicht auf der Station mit dem Hardwareschutz gestartet worden. Im ersten Fall prüfen Sie warum die Abstürze erfolgt sind. Jede abgestürzte Kopie wird nach 10 Minuten oder 5 Stunden automatisch freigegeben. Die Freigabezeit finden Sie auf der Seite Netzwerkkontrolle (Benutzer deaktivieren). Im anderen Fall starten Sie das Programm auf dem Gerät mit dem Hardwareschutz (Dichteinterface). In neueren Installationen ist auch ein Programm ENTSPERR auf Betriebssystemebene installiert. Arbeitet kein Benutzer im Netz mit dem Programm, so kann die Entsperrung mit: entsperr¿ gestartet werden. Danach muß das Weinprogramm zuerst auf der Station mit dem Hardwareschutz aufgerufen werden. Die Entsperrung kann auch über löschen der Dateien ProbenZA.* im allgemeinen Datenverzeichnis erfolgen. Wird Ihnen eine Meldung mit dem folgenden Aufbau angezeigt, so können Sie über die Meldungsnummer hinter 'Err:' eventuell in der nachfolgenden Liste das Problem erkennen. *-> 1992:10: 9 14:40 Fehlernummern: 27 Probleme mit dem Netzwerk. Datenbestände können nicht angesprochen werden. 28 Zu wenig freier RAM. Entladen Sie Ihre TSR-Programme oder optimieren Sie die Installation Ihres Betriebssystems auf diesem Computer. 30 Zuwenig File-Handles. Erhöhen Sie den Eintrag files=xx in CONFIG.SYS (siehe Abschnitt 2.1). Wenn Ihre Umgebung ebenfalls File-Handles benötigt, muß der Eintrag eventuell größer sein als in 2.1. 32, 33, 34, 41, 61, 99 Zu wenig Hauptspeicher (RAM) (siehe auch 28). 91 Zu wenig File-Handles (siehe auch 30). Fehlermeldungen 9000 - 10460 weisen auf Probleme mit den Datentabellen und Indexdateien hin. Diese Fehler können auch bei Programmabstürzen angezeigt werden. Fehlermeldung 10465: Eine Reorganisation wurde abgebrochen. Es existiert eine *.SAV - Datei. (siehe unten) Beim Programmstart wird außerdem der freie Plattenspeicher getestet. Stehen nicht mindestens ein MB zur Verfügung, so zeigt das Programm in der Bildmitte die Meldung 'freier Speicher auf' an und bricht beim nächsten Tastendruck die Verarbeitung ab. Schaffen Sie auf dem Datenträger freien Speicherplatz oder bauen Sie eine größere Platte ein.
Es gibt keine fehlerfreie Software. Wenn Sie einen Programmfehler entdecken, so teilen Sie mir bitte mit, wo und unter welchen Randbedingungen der Fehler auftritt. Günstig ist, falls dies möglich ist, ein Ausdruck des Bildschirms mit der DRUCK-Taste (engl, PrintScreen-). Können Sie keinen Bildschirmausdruck machen, so notieren Sie bitte eventuelle Fehlermeldungen und Fehlernummern vollständig. Datenfehler können verschiedene Ursachen haben. Die am häufigsten auftretenden Fehler sind Inkonsistenzen der Indexdateien. Diese können aus verschiedenen Ursachen entstehen. Der häufigste Fall ist der Absturz durch Stromausfall beziehungsweise das Ausschalten des Rechners ohne das Programm verlassen zu haben. 5.4.1 Das Programm stürzt beim Zugriff auf einen Datensatz ab. Dabei wird eventuell auch noch die Meldung Fehler 98 (Err: 98)
ausgegeben oder einen Fileblock-Error nach dem unter 5.2 gezeigten Fehlermuster. Fehler
10465 siehe unten. Gehen Sie bei der Reorganisation einer Indexdatei so vor: 1. Sichern Sie den aktuellen Zustand. Machen Sie also eine Datensicherung auf Wechselplatte, Band oder Diskette. WICHTIG: Überschreiben Sie sich aber mit diesem defekten Datenbestand auf keinen Fall Ihre letzte gute Datensicherung! Diese Sicherung darf nur auf ein zusätzliches Sicherungsmedium erfolgen! 2. Wechseln Sie in das Weinverzeichnis (F:\NETWEIN, C:\NETWEIN oder wie Sie es evtl. genannt haben). Geben Sie dazu zum Beispiel F: F: zum Wechsel auf Laufwerk F und danach cd F:\NETWEIN zum Wechsel in das Verzeichnis ein (oder wie immer Ihr Verzeichnis heißt). Wenn Sie schon in Hauptverzeichnis des Weinprogramms sind, so entfallen diese Schritte. 3. Lassen Sie sich mit 'dir *.idx' alle Indexdateien anzeigen. Sie müßten eine Auflistung erhalten wie folgt: Datenträger in Laufwerk F ist SYS Der Probenindex enthält über
dreißig Schlüssel pro Datensatz und ist deshalb so groß. Der Neuaufbau dieser
Indexdatei dauert eventuell sehr lange (u.U. mehrere Stunden). Wenn Ihre Datensicherung
fast aktuell ist (Sie sollten 1 mal täglich sichern) können Sie auch statt der
Reorganisation die Datensicherung zurückladen und die fehlenden Proben von Hand
nachtragen. 4. Löschen Sie nun die Indexdatei(en), in der Sie einen Defekt vermuten. Dazu verwenden Sie das Betriebssystemkommando DEL oder ERASE. Vor dem Löschen müssen Sie noch Sicherstellen, daß kein Benutzer mit dem Weinprogramm arbeitet. Dann geben Sie das Kommando 'del <dateinamen>' ein zum Löschen einer bestimmten Datei. Sie können auch mehrere Dateien hintereinander löschen. Also zum Beispiel: del PROBEN_N.IDX um die Indizes der Probendatei
und der Sonderuntersuchungsvorgabendatei zu löschen. Kleine und große Buchstaben sind im
Betriebssystem gleichwertig. Wollen Sie alle Indizes löschen, so geben Sie: 5. Starten Sie nun an einem Arbeitsplatz Ihr Weinprogramm. Beim ersten Zugriff auf eine fehlende Indexdatei erhalten Sie eine Meldung, daß diese Datei nicht erwartungsgemäß aufgefunden wurde. Zum Beispiel: 'Probenindex defekt - Erneuern J/N' Beantworten Sie die Frage nach dem Neuaufbau der Datei immer mit 'j'a. Der Aufbau einer neuen Indexdatei erfordert einige Zeit, die abhängig ist von der Geschwindigkeit Ihres Rechners, des Netzservers und der Anzahl der Datensätze. Während dieser Zeit kann kein Benutzer mit dem Weinprogramm arbeiten. Wenn Sie den Probenindex erneuern müssen, so sollten Sie dies nachts durchführen. 6. Wenn Sie alle gelöschten Indexdateien neu angelegt haben (indem Sie die Programmstellen aufgesucht haben, die den Index verwenden - das sind die jeweiligen Suchfenster), prüfen Sie, ob der Fehler weiterhin auftritt. Wenn ja, so überlegen Sie welchen Index Sie noch löschen könnten. Löschen Sie die Indizes der Rechnungsliste und der Etikettendatei nicht, denn diese Indizes sind nicht reorganisierbar. Wenn Sie eine weitere Indexdatei löschen und reorganisieren wollen, so gehen Sie zu Schritt 4. 7. Haben Sie nach der Reorganisation keine Probleme an den kritischen Stellen mehr gefunden, so können Sie das Weinprogramm auch für die anderen Benutzer wieder freigeben und die Fehlerbehandlung ist damit abgeschlossen. Sollte der Fehler mit den Reorganisationsprogrammen für die Indexdateien nicht zu beheben sein, so spielen Sie Ihre letzte Datensicherung ein. Prüfen Sie nun alle kritischen Stellen, ob der Fehler noch auftritt. Greifen Sie im Fehlerfall auf ältere Datensicherungen zurück. Fehlermeldung 10465: Für den gemeldeten Datenblock ist eine Reorganisation abgebrochen worden.Sie haben nu eine *.RD2 und eine *.SAV Datei. Sichern Sie die Dateien auf ein anderes Medium (nicht auf Ihre normale letzte Datensicherung). Die größere der beiden Dateien (*.SAV bzw. *.RD2) wird die neue *.RD2 Datei. Die *.SAV Datei muß umbenannt oder entfernt werden. Jetzt können Sie die das Programm neu starten und die Reorganisation ausführen lassen. Über den Link Handbuch können Sie auf die letzte Version des WAP-Handbuches zurgreifen. 1.01 |