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WAP Handbuch (unformatierte
Übernahme aus Word)
1. Einführung * 1.0 Nutzungsberechtigung *1.1 Allgemeine Einführung *1.2 Hardware *1.3 Softwarekonzept *1.4 Betriebssystem *1.4.1 DOS-Betriebssystem *1.4.2 Netzwerkbetriebssystem *2. Installation Weinanalyseprogramm *2.1 Installation Einzelplatz *2.2 Installation der Netzversion *2.2.1 Verzeichnisse *2.3. Programmstart *2.3.1 Programmstart Einzelplatz *2.3.2 Programmstart Mehrplatz *2.4 Rechte der Benutzer *2.5 Übernahme von Daten aus der Einplatzversion *2.5.1 Ohne Übernahme bestehender Daten *2.5.2 Übernahme der Proben- und Stammdaten *2.6 Drucken im Netzwerk *2.7. Installieren einer neuen Programmversion *3. Interaktion *3.1 Tastatureingaben der Benutzer *3.2 Auswahlfenster *3.3 Suchfenster *3.4 Proben selektieren *3.5 Druckerauswahl *4. Allgemeine Bedienungsanleitung *4.1 Aufnehmen von Proben *4.1.1 Wahl der Probenkennung *4.2 Probe bearbeiten *4.2.1 Weinanalyse *4.2.2 Bearbeitungsfreigabe *4.2.3 Texte *4.2.4 Sonderuntersuchungen *4.2.5 Eingabe oder Ändern der Probenbezeichnung *4.2.6 Drucken *4.2.7 Probenstatus *4.2.8 Weitere Eingaben *4.2.8.6-8 Mostuntersuchung *4.2.9 Nächste Probe *4.2.10 Probe wechseln *4.3 Datenübergabe *4.3.2 Export von Probendaten *4.4 Ausdrucken der Ergebnisse *4.4.1-3 Einzel- und Sammelausgaben *4.4.4 Spezielle Ausgabeformen *4.8 Rechnung *4.9 Stammdaten *4.9.2 Druckeransteuerung *4.9.6 Rechnungstammdaten *4.9.8 Specials *4.9.14 Dialogtexte ändern *4.10 Kundenverwaltung *4.11 Zusatzprogramme *4.11.1 Verschnittprogramm *5. Fehler *5.1 Hardwarefehler *5.2 Umgebungsfehler *5.3 Programmfehler *5.4 Datenfehler, Indexfehler *5.4.1 Das Programm stürzt beim Zugriff auf einen Datensatz ab. *6. Datensicherung *6.1 Sicherung auf lokale Festplatte *6.2 Arbeiten mit der lokalen Sicherung *6.3 Sicherung auf wechselbare Datenträger *6.3.1 Einplatz *6.3.2 Mehrplatz *A. Anhang *A.1 Schönungskontrolle *A.5 Sonstiges *A.6 Formeln zur Weinanalyse *A.7 Meßgeräte *A.7.1 Biegeschwinger ( Paar DMA 401, DMA 402, DPR Y ) *A.7.2 Refraktometer *A.7.3 Konduktometer ( Consort K320 ) *A.8 Eintragungen in der GWSYSEIN.TXT. *Und das ist neu! *1. Einführung Das Weinanalyseprogramm wird "wie besehen" verkauft. Es wird keine Garantie für die Verwendungsfähigkeit des Weinanalyseprogramms übernommen. Insbesondere liegt es in der Pflicht des Käufers, die im Programm enthaltenen Berechnungsformeln auf Richtigkeit zu prüfen. Jede Haftung für direkte, indirekte, verursachte oder gefolgte Schäden, die durch die Verwendung dieses Programms entstehen könnte, ist ausgeschlossen. Das Programm zeigt in der linken oberen Ecke den Namen Ihres Labors. Für die unberechtigte Benutzung des Programms oder einer Programmversion, die nicht für Sie erstellt wurde, wird Schadensersatz gefordert. Der Erwerb des Weinanalyseprogramms erlaubt die Herstellung von Sicherungskopien ausschließlich für den eigenen Gebrauch. So wie ein Auto nur von einer Person zu einem bestimmten Zeitpunkt gefahren werden kann, darf auch die Ihnen überlassene Version des Weinanalyseprogramms nicht auf mehr als einem Gerät benutzt werden. Die Netzversion darf nur auf einem Netzwerk und nur von der festgelegten Anzahl von Benutzern verwendet werden. Die Weitergabe des Programms an Dritte ist untersagt.
Das Weinanalyseprogramm ist ein modernes, unverzichtbares Hilfsmittel, um im Labor anfallende Routinearbeit zu erleichtern, zu beschleunigen und um die Rate der Übertragungsfehler zu verkleinern. Die Möglichkeiten reichen dabei von der Meßwerterfassung von verschiedenen Meßgerätesystemen über Berechnung, Speicherung und Ausdruck von Meßwerten bis zur automatischen Rechnungserstellung. Das Programm verwaltet einen Proben- und einen Kundenstamm und viele dazu gehörende Hilfs- und Stammdaten. Die Größe der Dateien ist durch die Größe der Festplatte bestimmt. Ohne schnelle Festplatte ist die Arbeit mit diesem Programm nicht empfehlenswert. Bei einer Plattengröße von 200 MB kann eine Probendatei mit etwa 60000 Einträgen verwaltet werden. Dies ist für ein größeres Labor ausreichend. Die Software kann bei größeren Platten auch noch umfassendere Datenbestände aufnehmen. Für die Anwender dieses Programms sind keine besonderen Kenntnisse in der Datenverarbeitung erforderlich. Grundlagen im Umgang mit dem Betriebssystem MS-DOS sind hilfreich. Alle Aktionen erfolgen im benutzerfreundlichen Dialog auf dem Bildschirm. Der Anwender wird von dem Programm durch die gesamte Verarbeitung geführt. Nur an sehr wenigen Stellen ist die Kenntnis von nicht auf dem Bildschirm vorgegebenen Steuerzeichen nötig, die in dieser Beschreibung enthalten sind. Wenn Sie das Programm auf einem Netzwerk betreiben wollen, so benötigen Sie auch dazu keine Kenntnisse über Netzwerke. Wir können Ihnen Ihr Netzwerk so konfigurieren, daß Sie es so einfach und noch sicherer als einen Einzelrechner benutzen können. Die Ausdrucke sind auf die Verwendung von Endlospapier und Einzelblatt abgestimmt. Sie können in der Stammdatei die gewünschte Ausgabeart festlegen. Ebenso lassen sich Papierlänge, Form des Briefkopfs und weitere Parameter über bestimmte Einträge in Textdateien oder der Stammdatei steuern. Für alle Formulare des Anwenders können entsprechende Druckprogramme erstellt werden.
Für den Betrieb des Weinanalyseprogramms benötigen Sie einen kompatiblen Computer (XT, AT oder AT386/486) mit mindestens 1 MB Arbeitsspeicher (RAM) und einer schnellen Festplatte mit mindestens 10 MB freiem Speicher und einem DOS-Betriebssystem 3.3. Diese Rechnerkonfiguration kann aber von der Geschwindigkeit noch Wünsche offen lassen. Sie sollten daher mindestens ein Computersystem mit einem 386 DX 33 Prozessor, 2 MB RAM und einer schnellen Festplatte von 100 MB wählen. Als Betriebssystem ist DOS 6.0 oder höher zu empfehlen zur Vereinfachung der Datensicherung. Das Programm ist auf allen gängigen DOS-Diskettenformaten lieferbar. Wenn Sie ein größeres Labor mit einem oder mehreren Mitarbeitern betreiben, so ist der Einsatz eines Computernetzwerkes zu empfehlen. Sie können dann von allen Stationen unabhängig auf die für Sie relevanten Daten zugreifen. Dabei können die einzelnen Computer auch in verschiedenen Räumen oder Gebäudeteilen stehen. So ist zum Beispiel die Dateneingabe an den Laborarbeitsplätzen möglich und die erzeugten Daten können im Büro ausgedruckt und für die Kundenberatung herangezogen werden. Von den Arbeitsplätzen mit automatisierten Meßgerätekombinationen, können die Daten direkt nach der Messung in das Netz eingespielt werden zur Weiterverarbeitung von anderen Stationen. Sie können über die Verwendung von Druckertreibern eine Vielzahl verschiedener Drucker anschließen. Bis zu 5 Drucker können von dem Programm pro Arbeitsplatz verwaltet werden, wenn die Hardwareschnittstellen vorhanden sind. Für die Gerätesteuerung von externen Meßgeräten sind Interfacekarten und Softwareschnittstellen erforderlich, die wir nach Ihrem Bedarf liefern können. Für unsere Dichtemeßgeräte, Refraktometer, Polarimeter, Photometer und Konduktometer haben wir fertige Hard- und Software zur Verfügung.
Das vorliegende Programm ist als ein Grundsystem konzipiert, daß jederzeit gemäß den speziellen Vorstellungen und Wünschen der Anwender erweitert werden kann. Die einzelnen Programmteile sind modular aufgebaut, um den speziellen Anforderungen der Anwender so weit wie möglich entgegenzukommen.
Sie können das Weinanalyseprogramm auf DOS-Betriebssystemen und auf Netzwerken betreiben.
Wir testen das Programm auf MS-DOS 6.2. Es läuft aber auch auf anderen DOS-Versionen. Auf einem DOS-Betriebssystem ist die Geschwindigkeit des Programms stark von der Festplatte abhängig, und Sie sollten auf jeden Fall im Hauptspeicher einen Festplattencache anlegen. Dafür ist mehr als 1 MB Hauptspeicher erforderlich.
Wir testen und verwenden die Netwerkbetriebssysteme von Novell: Netware-Lite, Netware 2.2 und 3.12. Das Programm kann auch auf anderen Netzen laufen - es sei aber ausdrücklich vor Schwierigkeiten gewarnt. Netware-Lite ist als preiswertes Netzwerk zu empfehlen, wenn nur zwei oder drei Arbeitsplätze angeschlossen werden sollen. Sie kommen dabei ohne eigenen Netzwerkserver aus erkaufen dies aber mit der geringen Übertragungsgeschwindigkeit. Netware 2.2 wird für Neuinstallationen nicht mehr verwendet. Haben Sie aber bereits diese Netzwerksoftware installiert, so können Sie das Weinprogramm darauf laufen lassen. Netware 3.12 benötigt auf dem Netzwerkserver mindestens einen 386er Prozessor. Netware 3.12 (3.11) ist schneller und einfacher zu konfigurieren. Sie können auf dem Server keinen Arbeitsplatz einrichten.
2. Installation Weinanalyseprogramm Zum Betrieb des netzwerkfähigen Weinanalyseprogramms benötigen Sie ein Netzwerkbetriebssystem (siehe oben). Wollen Sie das Programm auf einem PC unter DOS betreiben, so benötigen Sie ein leistungsfähiges Gerät.
Das netzwerkfähige Weinanalyseprogramm kann auch als Einplatzversion unter DOS betrieben werden. Sie benötigen einen leistungsfähigen Computer mit schneller Platte, um ein befriedigendes Laufzeitverhalten zu erreichen. Sie müssen die Eintragungen für FILES und BUFFERS in der CONFIG.SYS Datei einstellen. FILES muß mindestens den WERT 50 enthalten. Die Zahl der BUFFERS sollte 15 bis 30 betragen. Wenn in der Datei CONFIG.SYS noch keine Eintragungenen für FILES oder BUFFERS vorhanden sind, so ergänzen Sie die folgenden Zeilen: files=50 buffers=30 Ist die Datei CONFIG.SYS noch nicht vorhanden, so erzeugen Sie diese und schreiben Sie die beiden Zeilen in die Datei. Kopieren Sie mit den Installationsprogrammen die benötigten Dateien von Diskette A: oder Diskette B: auf das Laufwerk C: in das Verzeichnis C:\NETWEIN und in die dazugehörigen Unterverzeichnisse. Verwenden Sie dazu die Programme WIAC.BAT bzw. WIBC.BAT. WIAC kopiert das Programm von Laufwerk A: und WIBC von Laufwerk B: nach C:\NETWEIN. Das netzwerkfähige Weinanalyseprogramm kann unter DOS mit dem Aufruf WEIN /O gestartet werden. Die lokalen Daten liegen bei diesem Aufruf ebenfalls im Verzeichnis C:\NETWEIN. Übernehmen Sie nun gegebenenfalls die Daten aus Ihrem bestehenden Weinprogramm und richten Sie richten Sie dann alle Programmteile ein. Wenn Sie die Installation abgeschlossen haben, so machen Sie eine Datensicherung vom Weinverzeichnis. Lesen Sie dazu das sehr wichtige Kapitel Datensicherung.
2.2 Installation der Netzversion Sie haben mit dem Weinanalyseprogramm ein, für alle im Bereich der Weinuntersuchung Tätigen, hilfreiches Programm erstanden, das durch viele Konfigurationsmöglichkeiten auf Ihren speziellen Bedarf zugeschnitten werden kann. Sie müssen auf Ihrer Arbeitsstation die Netzwerktreiber installieren. Diese ermöglichen die Verbindung mit dem Netzwerkserver. Legen Sie eine Datei N.BAT an, in der die nötigen und immer gleichen Schritte enthalten sind. ipx netx f: login Der Treiber IPX muß auf die Hardware Ihres Arbeitsplatzes abgestimmt sein. Dabei zu beachten sind besonders die Art der Netzwerkkarte, der verwendete Interrupt und die I/O-Basisadresse. Sollten hier Probleme auftreten, so wenden Sie sich an Ihren Hardwarelieferanten.
(Neue Konfiguration ab Version vom 24.04.93) Drei Verzeichnisse werden für das Weinanalyseprogramm benötigt: Programmverzeichnis, Datenverzeichnis und Lokales Datenverzeichnis. Diese Trennung wurde zur Optimierung der Verarbeitungsgeschwindigkeit durchgeführt. Das Programmverzeichnis sollte sich möglichst auf der lokalen Festplatte einer Arbeitsstation befinden. Wenn alle (oder fast alle) der Arbeitsplätze mit EMS Speicher ausgerüstet sind, so kann dieses Verzeichnis auch auf dem File-Server liegen, da die Overlay-Datei in den EMS Speicher eingelesen werden kann. Das erfolgreiche Einlesen der Overlay-Datei quittiert das Weinanalyseprogramm beim Start mit einer Meldung. Im Programmverzeichnis befinden sich die Dateien WEIN.EXE und WEIN.OVR. Auf dieses Verzeichnis müssen Sie einen Suchpfad legen, oder Sie müssen sich beim Aufruf des Programms im Programmverzeichnis befinden. Das Verzeichnis sollte auf der lokalen Festplatte C: einer jeden Arbeitsstation unter dem Namen C:\GWP angelegt werden. Verwenden Sie möglichst keinen anderen Namen, da Sie sonst die Update-Programme (*.bat) umschreiben müssen, oder das Update von Hand ausführen müssen. Das Programmverzeichnis sollte im Suchpfad liegen, damit Sie das Weinprogramm einfach aufrufen können. Sie können diesen Suchpfad mit dem PATH Kommando in der AUTOEXEC.BAT (PATH C:\GWP;) definieren und/oder im System-Login-Skript der Novell-Netware. Dort lautet die Eintragszeile: MAP INS S16:=C:\GWP Das Datenverzeichnis befindet sich auf einem Netzwerkserver. Dieses Verzeichnis sollte unter F:\NETWEIN ansprechbar sein. Bei der Einplatzinstallation benennen Sie diese Verzeichnis mit C:\NETWEIN. In diesem Verzeichnis befinden sich eine ganze Reihe verschiedener Dateien. Diese Dateien sind die gemeinsamen Daten für alle im Netz arbeitenden Benutzer. So sind hier zum Beispiel die Proben- und die Kundendatei zu finden. Wenn Sie das Programm nicht aus diesem Verzeichnis starten, so muß die Umgebungsvariable GWD den Namen des Verzeichnisses enthalten. Diese Systemvariable können Sie mit den DOS SET-Befehl einstellen. So sollte zum Beispiel in der AUTOEXEC.BAT die Zeile SET GWD=C:\NETWEIN enthalten sein, wenn Sie mit einem Einplatzsystem arbeiten. Wollen Sie den SET-Befehl ins System-Login-Skript der Netware schreiben, so fügen Sie dort die Zeile SET GWD="F:\\NETWEIN\\" ein. Alle Dateien der Installationsdiskette, die nicht ins Programmverzeichnis oder in das Lokale Datenverzeichnis gehören kopieren Sie in dieses gemeinsame Datenverzeichnis. Das lokale Datenverzeichnis enthält die nur für die Arbeitsstation gültigen Daten. Auch werden hier temporäre Dateien abgelegt und Importdateien erwartet. Dieses Verzeichnis sollte wie das Programmverzeichnis ebenfalls auf der lokalen Platte liegen. Wird dieses Verzeichnis auf den Netzserver gelegt, so ergeben sich Geschwindigkeitseinbußen. Zwei Arbeitsplätze dürfen nicht dasselbe lokale Verzeichnis haben. Das Lokale Datenverzeichnis wird mit der Umgebungsvariablen GWL definiert. Diese Definition ist erforderlich, wenn Sie das Programm nicht aus dem lokalen Datenverzeichnis starten. Schreiben Sie den SET Befehl in die AUTOEXEC.BAT oder in das System-Login-Skript. Das Verzeichnis sollte den Namen C:\GWL haben. In das Lokale Datenverzeichnis C:\GWL, das für jede Maschine existieren soll, werden die folgenden Dateien kopiert: LSTAMM_N.LOG LSTAMM_N.RDA DIATXT*.* (siehe Abschnitt Dialogtext) Das laufende Programm legt weitere Dateien in diesem Verzeichnis ab, wenn Sie die entsprechenden Programmteile verwenden: EICH.WEI GRENZ.REF AUS ALKFORM.DAT AUTOMESS.WRT AUTOPARA
und andere ... Diese drei Verzeichnisse können in Sonderfällen auch in einem Verzeichnis liegen. Dieser Fall sollte aber nur bei einer Einplatzversion ohne Netzwerk angewendet werden. Benutzerverzeichnisse werden automatisch beim Einrichten der jeweiligen Benutzer (USER) im Netzwerk angelegt. Dies sind in der Regel Unterverzeichnisse zum Stammverzeichnis der Netzwerkplatte, die den Benutzernamen tragen zum Beispiel F:\FLORIAN. Legen Sie mit dem Netware-Programm SYSCON eine Benutzergruppe NETWEIN an. Geben Sie dieser Benutzergruppe die Rechte auf dem Verzeichnis F:\NETWEIN und auf dessen den Unterverzeichnissen. Zur Unterscheidung der einzelnen Arbeitsplätze können Namen vergeben werden. Dazu dient die Datei SHELL.CFG im lokalen Hauptverzeichnis (A: oder C:), die mit einem Texteditor (in DOS 5 heißt der EDIT) erstellt werden kann. Arbeitsplatznamen sind bei der Standardinstallation nicht erforderlich. Die einzige notwendige Zeile in dieser Datei weißt jeder Arbeitsstation einen eigenen eindeutigen Namen zu. Sie können hier einfach eine laufende Nummer verwenden oder sich einen anderen beliebigen Namen ausdenken. Ich verwende bei der Installation eine laufende Nummer. LONG MACHINE TYPE = <Arbeitsplatzverzeichnis> ist das Format für den Eintrag. Beispiel: LONG MACHINE TYPE = AP_001
Wenn Sie Arbeitsplatznamen vergeben wollen, so numerieren Sie alle Ihre Arbeitsplätze mit unterschiedlichen Namen (z.B.: AP_002, AP_003, AP_004 usw. Auf jedem Arbeitsplatz muß in der CONFIG.SYS Datei die Zahl der FILES und BUFFERS eingestellt werden. FILES = 50 und BUFFERS = 30 - wie bei der Installation Einzelplatz. Mit dem Netware Programm SYSCON müssen Sie oder Ihr Network-Supervisor das System Login Script der entsprechenden Benutzer), um die folgenden Eintragungen ergänzen: MAP ROOT F:=SYS: MAP ROOT H:=SYS:%LOGIN_NAME MAP INS S16:=C:\GWP MAP INS S16:=SYS:PUBLIC IF MEMBER OF "NETWEIN" THEN SET GWD="F:\\NETWEIN\\" SET GWL="C:\\GWL\\" END DRIVE H: Über die Umgebungsvariablen GWL und GWD und den Suchpfad auf das Programmverzeichnis C:\GWP kann das Weinprogramm unabhängig vom aktuellen Verzeichnis auf seine Daten und Overlays zugreifen. Für jeden Benutzer ist ein USER LOGIN SCRIPT zu erstellen und mindestens folgendes einzutragen: MAP INS S16:=H:\ Das Login Script soll nicht leer sein, da sonst das Standard Login Script ausgeführt wird. Das Login Script des Supervisors soll mindestens die Zeile: MAP INS S16:=SYS:SYSTEM enthalten. Mit dem Programm SYSCON müssen allen Benutzern Schreib- und Lesezugriffsrechte auf die Arbeitsplatzverzeichnisse eingeräumt werden oder Sie müssen einer Gruppe zugeordnet werden, die diese Rechte besitzt. Lesen Sie begleitend in den Netware Handbüchern die folgenden Abschnitte: Login Scripts, SYSCON, System Login Script, Benutzer einrichten Zugriffsrechte.
2.3.1 Programmstart Einzelplatz Rufen Sie das Weinanalyseprogramm mit 'wein /o' auf, wenn Sie die Netzwerkversion unter DOS betreiben wollen. Das Programm wird auf DOS 6.2 getestet. Es läuft aber auch auf anderen DOS-Versionen. Sie benötigen etwa 500 KB freien Arbeitspeicher für das Programm. Sie müssen den Programmpfad im Suchpfad des Computers angegeben haben, oder Sie müssen sich beim Programmaufruf im Programmverzeichnis befinden.
Das Programm benötigt einen Parameter beim Start. Ein Programmaufruf muß so aussehen: 'wein /n' Der Parameter gibt an, daß das Programm auf Novell-Netware laufen soll. Im Benutzerverzeichnis wird für jeden Benutzer des Weinprogramms ein Programm 'W.BAT' angelegt. Das Programm hat den Inhalt: wein /n und sollte für alle Benutzer und Arbeitspätze den gleichen Namen tragen, damit ein jeder Benutzer auf jedem Arbeitsplatz seine gewohnte Umgebung hat. Kann nicht auf allen Arbeitsplätzen ein lokales Verzeichnis C:\GWL angelegt werden, so sollten die Umgebungsvariablen in der AUTOEXEC.BAT gesetzt werden, oder in Abhängigkeit des Maschinennamens im System-Login-Skript. Für den ersten Start des Programms benötigen Sie noch einen Benutzer SV_WEIN. Dieser Supervisor für das Weinprogramm muß als extra Benutzer angelegt werden. Er wird benötigt, um die gewünschten Benutzer im Weinprogramm anzumelden und die Benutzerrechte einzustellen. Der Benutzer SV_WEIN sollte ein Kennwort haben und nur von dazu ausgewählten Personen verwendet werden können. Der Benutzer SV_WEIN sollte nicht in die Benutzerliste aufgenommen werden. Er dient lediglich als Supervisor im obigen Sinne. Melden Sie sich als Benutzer SV_WEIN im Betriebssystem an. Rufen Sie das Weinanalyseprogramm auf. Wenn Sie die Verzeichnisvariablen richtig gesetzt haben und die erforderlichen Installationsdateien in die richtigen Verzeichnisse kopiert haben, so werden Sie für die nicht vorhandenen Dateien einige Meldungen der Form: Probendatei nicht vorhanden. Neuanlegen J/N ? erhalten. Beantworten Sie diese Fragen mit 'J' für ja. Gehen Sie in den Programmteil Stammdaten und rufen Sie dort das Unterprogramm Benutzerrechte auf. Legen Sie eine Liste der gewünschten Benutzer an. Die hier verwendeten Benutzernamen sind die Namen, unter denen sich die einzelnen Personen oder Personengruppen im Netzwerk anmelden. Sie können jedem der Benutzer (Gruppe) Rechte nach einem Schlüssel vergeben, der im Abschnitt 'Rechte der Benutzer' erläutert wird. Der Begriff Gruppe ist hier nicht als Gruppe im Sinne von Netware zu verstehen, sondern als Benutzer, unter dem mehrere Personen mit einem gemeinsamen Kennwort arbeiten. So kann man einen Benutzer 'GAST' mit Leserechten einrichten und auf ein Passwort verzichten. Wenn Sie einem Benutzer oder einer Gruppe das Supervisorrecht geben, so kann dieser Benutzer ebenfalls die Namenstabelle mit den Benutzernamen und -rechten bearbeiten. Der Supervisor SV_WEIN wird dann nur benötigt, wenn der Benutzer sich das Supervisorrecht versehentlich oder absichtlich aberkannt hat. Verlassen Sie nun das Weinanalyseprogramm als SV_WEIN und melden Sie sich als regulärer Benutzer an, um die Installation fortzuführen. Das Programm WEIN.BAT zum Start des Weinanalyseprogramms kann je nach Konfiguration des Gesamtsystems auch aufwendiger ausfallen. Wenn Sie zum Beispiel mit verschiedenen Arbeitsplätzen die gleichen Drucker verwenden wollen, so lesen Sie das Kapitel 'Drucken im Netz'. Ein Beispiel für eine Druckumleitung für die drei Drucker Nec P60, HP LASER III und HR15 Typenrad könnte wie folgt in den Aufruf eingebaut werden: f: cd \netwein capture q=nec_p60 nb nff nt l=1 capture q=hp_laser nb nff nt l=2 capture q=typenrad nb nff nt l=3 wein /n h: Die Warteschlangen der Drucker lassen sich so mit der Druckumleitung über LPT1 bis LPT3 erreichen. Die Warteschlangen müssen eingerichtet (PCONSOLE) und mit den Druckern verknüpft werden. Auf den Arbeitsstationen, an denen die Drucker angeschlossen sind müssen die Druckertreiber (RPRINTER) geladen werden. Bei diesen Arbeitsplätzen muß die Konfigurationsdatei SHELL.CFG angelegt oder um eine Zeile erweitert werden: SPX = 50 Dieser Eintrag stellt mehr Pufferbereich für den Netwaretreiber IPX zur Verfügung. Die Eintragungen in SHELL.CFG werden berücksichtigt, wenn IPX beziehungsweise NETx installiert werden.
Wenn Sie das Weinanalyseprogramm auf einem Netzwerk betreiben , so können Sie mit mehreren Personen gleichzeitig arbeiten. Wieviele Stationen gleichzeitig betrieben werden können ist abhängig von Ihrer Lizenz. Wenn Sie zum Beispiel ein Weinanalyseprogramm für vier Benutzer gekauft haben, so können bis zu vier Personen gleichzeitig arbeiten. Jedem Benutzer können bestimmte Rechte zugewiesen werden. Sie können bei einer Version für vier Benutzer auch nur vier Benutzernamen mit verschiedenen Rechten festlegen. Die Benutzerrechte können unter 'Stammdaten/Benutzerrechte' festgelegt werden. Der Name entspricht dabei dem Namen, mit dem Sie sich in dem Netzwerk anmelden. Zusätzlich kann sich ein Benutzer SV_WEIN im Programm anmelden. Er hat das Recht die Benutzerrechte zu verändern. Dieser Benutzer muß nicht in der Rechtetabelle festgelegt werden. Er dient nur dazu, die Rechtetabelle auf jeden Fall schreiben zu können Wenn Sie eine Einzelplatzversion haben, so haben Sie als einziger Benutzer grundsätzlich alle Rechte. Wollen Sie Ihr Programm in der Einplatzversion mit einem Passwort schützen, so verwenden Sie ein entsprechendes Betriebssystem oder Hilfsprogramm. Die Benutzerrechte sind als ein Block aus bis zu 30 Zeichen einzugeben. Die letzte Ziffer der Positionsnummer steht über den Rechten für den ersten Benutzer. Es folgt eine Aufstellung der einzelnen Positionen und Ihrer Bedeutung: 01 Supervisorrechte. Wenn Sie hier ein 'J' eintragen, so darf dieser Benutzer die Tabelle mit den Rechten bearbeiten. Dieses Supervisor-Recht sollten nur ausgezeichnete Benutzer haben. Der Benutzer mit Namen SV_WEIN hat dieses Recht immer. Damit ist sichergestellt, daß die Tabelle jederzeit unabhängig von ihren Einträgen schreibbar ist. 02 Kunden schreiben. Benutzer die hier ein 'J' eingetragen bekommen haben Schreibrechte auf der Kundendatei. Ebenfalls ist das Recht für Löschungen in der Kundendatei und Ausdrucken der Kundendatei enthalten. 03 Probenbezeichnung schreiben. 'J' erlaubt dem Benutzer den Bezeichnungsteil einer Probe zu ändern und eine neue Probe aufzunehmen. Benutzer, die hier keine Schreibrechte haben dürfen auch keine neue Probe anlegen. 04 Probenwerte schreiben. 'J' erlaubt das Schreiben von Ergebniswerten für die verschiedensten Untersuchungen. Alle anderen Benutzer dürfen nur die Ergebnisse lesen. 05 Probentexte schreiben. 'J' gestattet dem Benutzer Texte zu den Proben hinzuzufügen 06 Meßgeräte kalibrieren. 'J' erlaubt das Kalibrieren von Meßgeräten (Biegeschwinger) 07 Stammdaten bearbeiten. Zugang mit 'J' zu allen nicht besonders eingeschränkten Stammdaten und den Parametern im Meßprogramm. Wenn ein Benutzer das Supervisor-Recht hat, so darf er immer an die allgemeinen Stammdaten. 08 Stammdaten Rechnung. Nur wer hier ein 'J' eingetragen bekommt darf die Rechnungsstammdaten betrachten und modifizieren. 09 Rechnungsvorgaben bei den Sonderuntersuchungen modifizieren. Nur mit diesem Recht werden die Preise auf dem Schirm bei der Eingabe der Werte dargestellt. Ist das Recht nicht vorhanden, so werden die Vorgaben als gültige Preise direkt übernommen. 10 Rechnungsprogramm zum Schreiben von Rechnungen aufrufen. Außerdem ist dieses Recht erforderlich um das 'Rechnung geschrieben Flag zu beeinflussen. 11 Proben löschen. Nur wer dieses Recht hat darf Proben löschen. Dieses Recht bezieht sich auf das Löschen von einzelnen Proben. 12 Löschprogramme für mehr als eine Probe. 13 Proben ausdrucken. Beeinflussung der Druck-Flags 14 Datensicherung. Ein 'J' erlaubt dem Benutzer die Datensicherung durchzuführen 15 Proben importieren. Proben können aus externen Dateien oder über Modemanschluß in die Probendatei eingelesen werden. 16 Proben exportieren. Proben können an beliebige Dateien oder über Modem an andere Teilnehmer verschickt werden. 17 Aufruf des Meßprogramms gestattet. 18 Probenstatusfelder ändern. Die Änderung des Feldes 'Rechnung geschrieben ist nur zulässig, wenn Sie auch das Recht 10 besitzen. Die Flags für die erfolgten Ausdrucke werden unabhängig von dieser Definition von den Druckprogrammen gesetzt. 19 Reorganisation. Dazu zählen auch die Löschprogramme für mehr als eine Probe. 20 Journal. Dieses Recht ermöglicht das Journal mit den Aktionen auf der Probendatei einzusehen. 21 Änderungen an den Verschnitten. Wer dieses Recht nicht hat kann Verschnitte lediglich einsehen aber keine Änderungen vornehmen.
2.5 Übernahme von Daten aus der Einplatzversion
2.5.1 Ohne Übernahme bestehender Daten Alle nicht mitgelieferten Dateien werden von dem Programm selbst erstellt. Sie bekommen so zum Beispiel beim ersten Programmstart eine Meldung: Probendatei nicht vorhanden. Neuanlegen J/N ? Beantworten Sie diese Meldung mit 'J' für ja. Für alle anderen benötigten Dateien werden Sie ebenfalls gefragt und geben die gleiche Antwort 'J'.
2.5.2 Übernahme der Proben- und Stammdaten Wenn Sie bereits mit einem Weinanalyseprogramm von mir für einen kompatiblen PC gearbeitet haben, so können Sie die Daten übernehmen. Es wird aber später möglich sein ASCII-Daten von anderen Programmen einzulesen. Dazu muß das andere Programm einen ASCII-Export machen können. Wollen Sie von meinem alten Weinanalyseprogramm Daten übernehmen, so müssen Sie die alten Dateien in bestimmte Verzeichnisse kopieren, wo Sie von dem neuen Programm erwartet werden. Kopieren Sie die Stammdatei STAMM.RDA von dem alten Weinprogramm in das Verzeichnis F:\NETWEIN (GWD) und löschen Sie die bestehende Stammdatei der Netzversion. Das sind die Dateien STAMM__N.LOG u. STAMM__N.RD2. Starten Sie nun das Weinprogramm. Falls Sie Meldungen erhalten, daß Dateien noch nicht bestehen, so legen Sie diese mit 'J' neu an. Die alte Stammdatei wird beim Start umgeschrieben. Die Dateien STAMM__N.LOG und STAMM__N.RD2 werden aus der alten Datei STAMM.RDA neu aufgebaut. Verlassen Sie nun das Weinprogramm direkt wieder. Kopieren Sie die Dateien STAMM__N.* in alle lokalen Verzeichnisse der einzelnen Arbeitsplätze und benennen Sie die Dateien dabei in LSTAMM_N.* um. Die anderen zu übernehmenden Dateien sollten von Ihrem alten Weinanalyseprogramm mit dem Programmteil 'Stammdaten/ Probendatei/ Probendatei reparieren' überprüft worden sein. Diese Daten müssen Sie in das lokale Verzeichnis der einspielenden Arbeitsstation kopieren. Also zum Beispiel in das Verzeichnis C:\GWL (GWL). Kopieren Sie die Dateien: SOND-VOR.RDA SOND-VOR.IDX KUNDEN.RDA KUNDEN.IDX PROBEN.RDA PROBENKD.IDX PROBENKN.IDX PROBENSC.IDX PROBENZx.RDA Starten Sie das Programm ebenso, wie im Fall wenn Sie keine Daten übernehmen wollen. Führen Sie dann den Programmteil 'Stammdaten/Alte Daten einlesen' aus. Die Reihenfolge beim Übernehmen der alten Daten ist wichtig. Sie sollten die Kundendaten und die Sondervorgaben vor der Probendatei überspielen. Die Übernahme der Daten dauert eine Weile und ist zeitabhängig von Ihrem Netzwerk und von der Geschwindigkeit des Arbeitsplatzes. Führen Sie die Übernahme in der Reihenfolge: 1. Sonderuntersuchungsvorgaben, 2. Kundendaten, 3. Probendatei, 4. Zusatzdateien aus. Vorgabedateien werden einfach in das Hauptverzeichnis des Weinprogramms kopiert. Dazu gehören die Dateien: RECH-VOR.RDA Die Grenzwerte haben in der Netzversion erweiterte Möglichkeiten. Diese Datei sollten Sie nicht mit Ihrer alten Datei überschreiben, sondern den Inhalt der neuen Datei gezielt ändern, oder aber Ihre alte Grenzwertdatei an die erweiterten Möglichkeiten anpassen. Eine neue Version der Datei GRENZ.INI wurde in das F:\NETWEIN Verzeichnis eingespielt. Die Druckertreiber können Sie versuchsweise verwenden. Wenn Sie beim Programmstart die Meldung 'Treiber zu kurz' erhalten, so passen Sie Ihren Treiber bitte der neuen Definition an. Kopieren Sie Ihre alten Druckertreiber in das Verzeichnis F:\NETWEIN, wenn dort keine neueren Versionen vorhanden sind. Die Textbausteine kopieren Sie in das Unterverzeichnis F:\NETWEIN\TBS. Die Textbausteine sind einfache ASCII-Dateien mit der Endung '.TBW'. Sie können Ihre bisherigen Bausteine ohne Änderung weiter verwenden. Die Briefkopfdateien sind ebenfalls unverändert gültig und müssen im Hauptverzeichnis des Weinprogramms stehen. Kopieren Sie Ihre Briefkopfdateien BKOPFx.TXT in das Verzeichnis F:\NETWEIN.
Von jedem Arbeitsplatz lassen sich von der Software bis zu fünf Drucker ansprechen - in Abhängigkeit von der zur Verfügung stehenden Hardware. In einem Netzwerk können Sie Drucker am Fileserver oder einem beliebigen Arbeitsplatz betreiben. Hierzu müssen Sie den NETWARE-Printserver einrichten. Die drei Druckeranschlüsse LPT1, LPT2 und LPT3 lassen sich mit dem NETWARE-Programm CAPTURE auf Warteschlangen umleiten, die vom Print-Server verwaltet werden. Um dort den/die Drucker zu betreiben, müssen die NETWARE-Programme PSERVER auf Ihrem Fileserver und das TSR-Programm RPRINTER auf den Arbeitsstationen, an denen Drucker angeschlossen sind, als zusätzlicher Prozeß gestartet werden. Zum Einrichten des Printservers ist folgendermaßen vorzugehen (Reihenfolge beachten): 1. Schließen Sie den/die Drucker an den/die gewünschten Rechner an. Notieren Sie Sich die verwendeten Anschlüsse. Die Schnittstellen müssen mit Interrupt betreibbar sein. Notieren Sie den eingestellten Interrupt der Schnittstelle. 2. Melden Sie Sich beim Netzwerk als Supervisor an. 3. Starten sie das NETWARE-Programm PCONSOLE. 4. Richten sie eine Druckerwarteschlange (Print Queue) für jeden Drucker ein. 5. Richten Sie den Printserver ein (über Menuepunkt: Print Server Information). 6. Richten Sie den/die Drucker ein. Wählen Sie dazu den Punkt ´Printer Configuration´ im Print-Server. 7. Ordnen Sie die Druckerwarteschlangen den entsprechenden Druckern zu. 8. Beenden Sie das Programm SYSCON 9. Führen Sie nun in Abhängigkeit von Ihrer Netware-Version 9.a oder 9.b aus. Der Prozeß PSERVER wird dann beim Einschalten des NETWARE 2.15/2.20- oder 3.11-Fileservers automatisch gestartet. 9.a NETWARE 2.15/2.20: Kopieren Sie die Datei PSERVER.VAP vom Verzeichnis F:\PUBLIC nach F:\SYSTEM. Führen Sie an der Fileserverkonsole das Kommando DOWN und anschließend einen Neustart aus. Geben Sie Y zum Starten des Value Added Processes und den Namen des Printservers ein. Mit SYSCON wird in die SERVER.CFG Datei die Zeile vap wait 10 eingetragen. Damit starten die vorhandenen Prozesse automatisch mit einer Verzögerung von 10 Sekunden. Beim ersten Start muß der Name des Print-Servers angegeben werden. 9.b NETWARE 3.11: Führen sie an der Fileserverkonsole das Kommando LOAD PSERVER <Printservername> zur Aktivierung des Print-Servers aus. Beispiel: LOAD PSERVER PS1 Tragen Sie dieses Kommando mit dem NETWARE-Programm SYSCON in die System-AUTOEXEC-Datei ein, damit beim Hochfahren des Netzwerkbetriebssystems der Print-Server automatisch gestartet wird. 10. Bei Arbeitsstationen mit angeschlossenem Drucker: Geben sie nach dem erfolgreichen Anmelden (LOGIN) folgenden Befehl ein: RPRINTER <Printservername> <Druckernummer>. Beispiel: RPRINTER PS1 1 (starten von RPRINTER in Verbindung mit Printserver PS1 zum Anmelden von Drucker Nummer 1). Dieses Kommando können Sie zum Beispiel an letzter Stelle in das Programm N.BAT auf der lokalen Platte Ihres Arbeitsplatzrechners einbauen, mit dem Sie sich im Netz anmelden. Dieses Programm N.BAT, das auf dem boot-Verzeichnis der Arbeitsplätze vorhanden sein soll, könnte für den Arbeitsplatz mit dem Drucker Nummer 0 des Print-Servers PS1 folgendermaßen aussehen:
ipx netx f: login rprinter ps1 0 11. Starten Sie nach dem Anmelden (LOGIN) als Supervisor das Programm SYSCON und erstellen Sie für jeden Benutzer (USER) ein eigenes USER LOGIN SCRIPT. Tragen Sie hier den Befehl CAPTURE NB NFF L=<Anschluß> Q=<Warteschlange> ein. Beispiel: CAPTURE NB NFF NT L=1 Q=hp_laser Damit wird der Anschlusses LPT1 auf die Druckerwarteschlange HP_LASER umgelenkt. Die Optionen NB, NFF und NT sind sinnvoll. Die Beschreibung der benötigten Netwareprogramme finden Sie in den Netware-Systemhandbüchern. Die Seitenzahlen und die Einteilung der Bände kann je nach Druckdatum variieren: Lesen Sie dazu in den Netware Handbüchern: Login Scripts, Drucken, SYSCON, System-AUTOEXEC-Datei, PSERVER, RPRINTER, CAPTURE, PCONSOLE.
2.7. Installieren einer neuen Programmversion Sichern Sie zuerst Ihre Daten! Wenn Sie von mir eine neue Programmversion erhalten, so wird diese mit dem Programm NVAC.BAT oder NVBC.BAT auf Ihre Festplatte C:\NETWEIN übertragen, wenn Sie ein Einplatzsystem haben. Läuft Ihr Weinprogramm auf einem Netzwerk, so verwenden Sie die Programme NVAF.BAT oder NVBF.BAT, um die neue Version auf die Festplatte des Netzwerkservers zu übertragen. Diese Übertragungsprogramme befinden sich immer auf der Diskette mit der neuen Version. Geben Sie also vor dem Namen des Programms das Laufwerk mit an. Beispiel: 'b:nvbf' zur Übertragung von Laufwerk B: in das Verzeichnis F:NETWEIN oder 'a:nvaf' zur Übertragung von Laufwerk A: in das Verzeichnis F:NETWEIN. Installieren Sie die neue Version im Netz, so müssen Sie im Netz angemeldet sein und über Schreibrechte auf dem Verzeichnis F:\NETWEIN verfügen. Außerdem darf kein Anwender das Weinprogramm benutzen. Wenn Sie ein anderes Verzeichnis für Ihr Weinanalyseprogramm verwenden, so müssen Sie die Installationsprogramme *.BAT abändern oder die Installation von Hand ausführen. Nach der Übertragung können Sie wie gewohnt das Weinanalyseprogramm starten. Fertigen Sie von der neuesten Programmversion eine Sicherungsdiskette. Bewahren Sie diese an einem sicheren Ort auf, um für den Fall eines Systemausfalls gerüstet zu sein. Zusätzlich sollten Sie eine Datensicherung von Ihrer aktuellen Installation anfertigen und diese an einem sichern Ort aufheben. Sie sollten sich auch die letzte Version des Programms aufheben, damit falls die neueste Version einen Fehler hat, Sie die bisherige Version weiter verwenden können. Lesen Sie dazu auch im Kapitel Datensicherung.
3.1 Tastatureingaben der Benutzer Im folgenden wird erklärt, wie das Programm auf Eingaben über die Tastatur reagiert. Da die Verwendung bestimmter Tasten nicht bei allen Programmen einheitlich geregelt ist, so lesen Sie bitte zur Einführung diesen Abschnitt. Er erleichtert Ihnen das Kennenlernen des Programms. Die Eingaben des Benutzers über die Tastatur werden über eine spezielle Funktion abgewickelt. Dabei stehen je nach Art der Eingabe verschiedene Zeichensätze zur Auswahl. Werden Sie zum Beispiel aufgefordert eine ganze Zahl einzugeben, so können nur Ziffern eingegeben werden. Buchstaben, Dezimalpunkt, Sonderzeichen usw. sind gesperrt. Die Länge der Eingabe hängt von den jeweiligen Erfordernissen ab und kann zwischen einem und achtzig Zeichen liegen. Der Anfang und das Ende des Eingabefeldes sind markiert, so daß die Länge der Eingabe deutlich wird. Das Eingabefeld kann auch, wenn der Bildschirm und der Graphikadapter dies zulassen, in einer anderen Farbe oder Graustufe dargestellt sein (siehe Stammdaten Abschnitt 4.9.1). Grundsätzlich wird eine Eingabe mit der Eingabetaste (die mit dem eckigen Pfeil oder "ENTER") abgeschlossen. Dabei wird nur das übernommen, was auf der linken Seite vom Cursor steht (Cursor heißt der nervös blinkende Positionsanzeiger). Steht der Cursor auf dem ersten oder auf dem letzten möglichen Zeichen des Eingabefeldes, so wird das gesamte Eingabefeld als Eingabe akzeptiert unabhängig von der Position des Cursors. Haben Sie in den EINFÜGE-Modus geschaltet, so wird das ganze Eingabefeld übernommen. Verlassen Sie ein Eingabefeld mit einer Taste auf dem Cursorblock ("AUF", "AB", "ENDE" u.ä.) oder mit einer Funktionstaste ("F1", ... "F10"), so bleibt der alte Wert des Eingabefeldes erhalten. Der EINFÜGE-Modus: Zum einfachen Einfügen von Zeichen in einen schon in dem Eingabefeld stehenden Text können Sie den EINFÜGE-Modus verwenden. Drücken Sie dazu einfach die "EINFG"-Taste ("INSert"). Dieser Modus wird Ihnen durch den Begrenzer 'I' am Anfang und am Ende des Eingabefeldes angezeigt. Drücken Sie im EINFÜGE-Modus die Eingabetaste, so wird der Inhalt des gesamten Eingabefeldes übernommen. Wollen Sie den EINFÜGE-Modus wieder abschalten, so drücken Sie ein zweites Mal die Taste "EINFG". Löschen im Eingabefeld: Mit der "ENTF"-Taste ("DELete") löschen Sie das Zeichen, auf dem der Cursor steht. Wollen Sie das ganze Eingabefeld leeren, so geben Sie ein Leerzeichen ein und drücken Sie die Eingabetaste. Das eingegebene Leerzeichen wird als Feldinhalt akzeptiert und der Rest rechts vom Cursor (siehe oben) wird abgeschnitten. Die Bewegungstasten - Cursorblock - (Pfeiltasten) Der Cursorblock hilft Ihnen bei der Fortbewegung auf dem Bildschirm. Dabei sind zwei Tastengruppen von Bedeutung in unseren Programmen: "Pfeil nach links", "Pfeil nach rechts" und "BackSpace" Mit dem "Pfeil nach links" kommen Sie ein Zeichen zurück in Ihrem Eingabetext ohne sonst etwas daran zu verändern. Die Taste "BackSpace" hat dieselbe Wirkung. Die Taste mit dem "Pfeil nach rechts" erlaubt es Ihnen im Eingabefeld um ein Zeichen nach rechts zu wandern. Diese 'Pfeil'-Tasten haben, wie alle anderen Tasten auch, eine Wiederholungsfunktion, das heißt bei längerem Tastendruck wird diese Funktion öfters ausgeführt. "Pfeil nach oben", "Pfeil nach unten", "POS1" ("HOME"), "ENDE" ("END") Bei vielen Eingaben können Sie mit dem "Pfeil nach oben" zur vorhergehenden Eingabe gelangen und mit dem "Pfeil nach unten" zur nachfolgenden. Die Tasten "POS1" und "ENDE" können zum Erreichen von Anfang bzw. Ende des aktuellen Eingabeblocks benutzt werden. Die Taste "ENDE" dient vor allem auch dazu den Eingabeblock gültig zu verlassen, im Gegensatz zu "ESC". Die Tasten "BILD AUF" ("PAGE UP") und "BILD AB" ("PAGE DOWN") werden in den Suchfenstern verwendet, um Sprünge von etwa einem Darstellungsfenster nach oben oder nach unten zu vollziehen. Diese Tasten finden auch an anderen Stellen im Programm Verwendung. Manchmal wird auf die Verwendung hingewiesen. Tabulator-Taste: Mit der Tabulatortaste kommen Sie jeweils um 8 Zeichen in die gewünschte Richtung. Im EINFÜGE-Modus wird der Text dabei nicht vorgeschoben, wenn der Tabulator nach rechts gedrückt wird. Sie können damit bei langen Eingabefeldern schneller eine Position zur Textänderung erreichen. Die Funktionstasten: Die Funktionstasten können in bestimmten Programmteilen für verschiedene Aufgaben vorgesehen sein. Ist eine Verwendung der Funktionstasten möglich, so sehen Sie dies auf dem Bildschirm. Werden Funktionstasten in einem Eingabefeld gedrückt, so gibt es zwei Möglichkeiten der Reaktion. Der Wert des Eingabefeldes wird auf keinen Fall verändert. Bei aktivierten Funktionstasten wird das Eingabefeld verlassen und die Funktion ausgeführt. Der alte Inhalt des Feldes bleibt erhalten. Sind die Funktionstasten nicht aktiviert, so tut sich nichts. "ESC"-Taste ("ESCape") Die Taste kann fast überall zur Rückkehr in die höhere Programmebene benutzt werden, ohne in der gewählten Ebene etwas zu ändern. Dies ist in der Regel nicht auf dem Bildschirm ausgewiesen. Befinden Sie sich zum Beispiel in der Kundenverwaltung, so kommen Sie durch Drücken der Esc-Taste zurück zur Hauptauswahl. Befinden Sie sich in der Hauptauswahl, so beendet Esc das Programm. Wenn ein Druck der Funktionstaste längere Eingaben zerstören kann, so ist eine Sicherheitsnachfrage eingebaut. So zum Beispiel bei der Texteingabe. Zeichensätze (gültige Zeichen): Je nach dem vom Programmierer ausgewählten Zeichensatz sind möglicherweise nicht alle Zeichen gültig. Sollte der Rechner auf Ihre Tastendrücke keine Reaktion zeigen, so verifizieren Sie bitte die Gültigkeit, der von Ihnen gewünschten Zeichen. Eingabe von Zahlen: Zur Eingabe von Zahlen sind nur bestimmte Zeichensätze gestattet. Bei ganzen Zahlen (-32768 .. 32767) sind nur Ziffern und ein führendes Minus erlaubt. Die Einlesefunktion weigert sich Zahlen anzunehmen, die den Bereich überschreiten. Bei Zahlen mit Dezimalpunkt (Real-Darstellung) sind Ziffern, Dezimalpunkt, Vorzeichen und ein 'E' für die Exponentialdarstellung gestattet. In manchen Wert-Eingabefeldern ist die Auswertung von Gleichungen möglich. z.B.: 3+(3*(1+2)). Datumseingabe: Die Eingaberegeln beim Datum weichen leicht von den oben beschriebenen ab. Es ist nicht möglich einen Tag größer 31 und einen Monat größer 12 einzugeben. Der Cursor springt zwischen den Blöcken Tag, Monat und Jahr.
Sie werden mit einer Reihe von Auswahlfenstern (Menue) durch das Programm geführt. In diesen Auswahlfenstern können Sie mit den Bewegungstasten oder durch Eingabe von Ziffern einen Programmteil auswählen. Wenn Sie die Eingabetaste drücken, so wird dieser Programmteil angesprochen. Wenn Sie die Auswahlpunkte mit Zahlen anwählen, so sind Sie meist schneller als mit den Bewegungstasten. Bei der Eingabe von Zahlen, bewegt sich der Selektierungsbalken nicht. Mit "ESC" können Sie an jeder Stelle des Auswahlfensters abbrechen und in die höhere Ebene im Programm zurückkehren. In den neuesten Programmversionen sind auch die Funktionstasten aktiviert. Damit kann am schnellsten ein gewünschter Programmpunkt angesprungen werden. Für Auswahlpunkte größer 10 sind die Funktionstasten zusammen mit der SHIFT Taste (Großschreibung) zu verwenden. Zum Beispiel für Punkt 11: SHIFT-F1.
Wenn Sie mit dem Programm aus einem der Datenbestände (Proben, Kunden, Stammdaten Journal usw.) Einträge auffinden wollen, so gelangen Sie in ein Suchfenster. Darin können Sie über ein oder mehrere Kriterien nach einem Eintrag suchen. Das aktive Suchkriterium (Schlüssel) ist meist farbig hervorgehoben dargestellt. Verwenden Sie die in der Fußzeile gezeigten Funktionstasten zur Wahl anderer Kriterien oder zur Ausführung bestimmter Funktionen in der Teildatenbank. Verwenden Sie die Tasten "Pfeil nach unten", "Pfeil nach oben", "POS1", "ENDE", "SEITE AUF" und "SEITE AB" zur Auswahl des von Ihnen gewünschten Eintrags. Zur schnellen Positionierung auf den gewünschten Wert können Sie außerdem die Funktion "F2" (Startwert) verwenden. In einigen älteren Programmteilen kann der Startwert auch mit "F1" zugänglich sein. Haben Sie den Suchbalken auf dem gewünschten Eintrag positioniert, so können Sie mit der Eingabetaste diesen Eintrag zur Bearbeitung auswählen.
Das Weinanalyseprogramm bietet Ihnen eine komfortable Möglichkeit Proben zur Bearbeitung auszuwählen. Auf jeden Probendatensatz gibt es eine Reihe von Schlüsseln, über die ein schneller Zugriff auf die Daten möglich ist. Diese Schlüssel sind in einer 'Suchmaske' zusammengefaßt. Sie finden diese Suchmaske in vielen Programmteilen, zur Auswahl der zur Bearbeitung gewünschten Proben. Die Proben können nach beliebigen Schlüsseln für die weitere Bearbeitung, so zum Beispiel zum Ausdruck einer Liste, sortiert werden. Für die Sortierreihenfolge verwenden Sie die 'Ordnungsstufen'. Sie können die Suchmaske über den Punkt 'Proben suchen' in der Hauptauswahl auswählen oder finden diese zum Beispiel vor der Listenausgabe, zur Auswahl der gewünschten Proben. Sie finden die Schlüssel in drei Gruppen zusammengefaßt. Im ersten Block stehen wichtige Kriterien wie Probennummer (Kennung), Datum, Weinnummer und Kunde. Im zweiten Block finden Sie die einzelnen Felder mit der Probenbezeichnung. Der dritte Block enthält die wichtigsten Analysewerte. Für jeden Schlüssel können Sie einen Suchbereich definieren. Wenn Sie zum Beispiel alle Proben für einen Kunden mit der Kundennummer 'TEST' in der Zeit vom 01.01.93 bis 01.04.93 suchen, so geben Sie in den Feldern Kunde jeweils den Namen 'TEST' an. In die beiden Felder Datum schreiben Sie das Anfangs- (01.01.93) und das Enddatum (01.04.93). Damit sucht das Programm alle Proben mit diesen Eigenschaften und schreibt diese in eine Liste. Solange kein spezielles Ordnungskriterium definiert ist, ist diese Liste nach der Labornummer sortiert. Über die Ordnungsstufen 1 bis 3 (definierbar mit den Tasten Alt-F1 bis Alt-F3) kann eine andere Sortierung erreicht werden. Sollen die Proben zum Beispiel nach dem vorhandenen Alkohol sortiert werden, so drücken Sie im Feld 'VA' die Taste Alt-F1. Die Ordnungsstufen 2 und 3 dienen dazu Einträge, die in der höheren Ordnungsstufe (kleinere Ziffer) gleich sind, weiter zu sortieren. So könnte zum Beispiel die erste Ordnungsstufe (Alt-F1) für das Feld Ort vergeben werden und die zweite (Alt-F2) im Feld Gesamtalkohol (GA). Damit würden die Weine der entsprechenden Orte nach aufsteigendem Gesamtalkohol in der Liste vermerkt werden. Wenn Sie Ihre Wünsche zur Suche in der Suchmaske eingetragen haben, so starten Sie die Suche mit der ENDE-Taste (gültiges Beenden des aktuellen Blocks). Die Suche erfolgt ausschließlich über die Schlüssel und dauert normalerweise nicht sehr lange. Während der Suche sehen Sie zur Unterhaltung einige Hilfsausgaben. Nach vollendeter Suche bekommen Sie in einem Fenster angezeigt, wie viele Einträge gefunden wurden, auf die die Suchkriterien zutreffen. Wenn die Zahl nicht Ihren Wünschen entspricht, so drücken Sie ESC und starten Sie eine neue Suche über veränderte Vorgaben. Wollen Sie die gefundenen Proben verwenden, so können Sie auswählen, ob diese zu der bestehenden Liste hinzugefügt werden sollen oder ob für diese Proben eine neue Liste angelegt und die alte Liste gelöscht werden soll. Die erzeugte Liste steht programmweit zur Verfügung und Sie können die verschiedensten Funktionen damit ausführen. Sie können sich die Liste und deren einzelne Einträge auch im Fenster 'Proben bearbeiten' anschauen. Wenn Sie in diesem Fenster die Taste F8 drücken, so sehen Sie nur die in der Liste ausgewählten Proben. Außerdem finden Sie dort eine Anzeige wieviel Proben selektiert sind. Alle Proben, die in der Liste enthalten sind, werden mit einem Stern markiert. Wenn Sie eine Probe aus der Liste löschen wollen (nicht aus der Probendatei), so positionieren Sie den Auswahlbalken auf der Probe und drücken die Taste F9. Ebenso können Sie eine Probe, die nicht in der Liste enthalten ist, mit der F9-Taste in die Liste aufnehmen. Dabei gilt die im letzten Suchfenster festgelegt Ordnungs- (Sortier-) Reihenfolge. Im Feld Kunde der Suchmaske gibt es eine Sonderfunktion. Mit der Taste F2 kann der Kunde direkt gesucht werden. In den Feldern der Suchmaske können nicht nur vorhandene Einträge wie der obige Kunde 'TEST' eingegeben werden sondern, die Suche erfolgt über Bereiche. Wird zum Beispiel im ersten Kundenfeld nur ein 'B' eingetragen und im zweiten Kundenfeld ein 'DE', so werden alle Proben für die Kunden mit den Anfangsbuchstaben 'B', 'C' und 'DA' bis 'DE' gefunden.
Wenn Sie einen Ausdruck angewählt haben, so gelangen Sie, bevor der Drucker den Text erhält, in ein Fenster zur Druckeransteuerung die sogenannte 'Druckerauswahl'. An jeden Arbeitsplatz können, wenn Sie die entsprechende Hardware besitzen, bis zu fünf verschiedene Drucker angeschlossen werden. In der Druckerauswahl können Sie mit der Tasten für RAUF und RUNTER zwischen den verschiedenen Druckern auswählen. Die Vorbelegung der einzelnen Druckerkanäle und der zugeordneten Druckerdefinitionen (Treiber) legen Sie zuvor in den Stammdaten fest. Dort geben Sie auch bei dem jeweiligen Formular den für dieses Formular gewünschten Drucker an. Diese Festlegung können Sie aber in der Druckauswahl wieder verändern, wenn zum Beispiel der gewünschte Drucker nicht zur Verfügung steht oder kein Papier hat. In der Druckerauswahl können Sie weiterhin die Anzahl der gewünschten Ausdrucke angeben. Die Vorgabe ist fast immer 1 (bei Rechnung 2). Sie können aber zwischen 1 und 9 Ausgaben anfordern. Wenn der Drucker auf Endlospapier eingestellt ist, oder mit einem Schacht automatisch mit einzelnen Blättern versorgt wird, so muß, wenn Sie eine Sammelausgabe anfordern, nur einmal die Druckauswahl getroffen werden.
4. Allgemeine Bedienungsanleitung Wenn Sie das Weinanalyseprogramm aufrufen und alle Zugangsberechtigungskontrollen passiert haben, so gelangen Sie in die Hauptauswahl (siehe Abschnitt 3.2 Auswahlfenster). Von dort können Sie alle Programmteile erreichen, die für einen Benutzer vorgesehen sind. Je nach Ihrem Benutzerstatus und in Abhängigkeit von der vorliegenden Programmlizenz können Sie die verschiedenen Menuepunkte auswählen. Wenn Sie kein Zugriffsrecht haben, so bekommen Sie nach dem Aufruf einen entsprechenden Hinweis. Auf der linken Bildschirmseite neben der Hauptauswahl sehen Sie ein Statusfeld mit Informationen über die momentan wichtigen Umgebungsparameter.
Dieser Programmteil gestattet Ihnen eine neue Probe in den Speicher aufzunehmen, wenn noch freier Speicher vorhanden ist. Die Aufnahme wird mit der Zuordnung der Probe zu einem Kunden eingeleitet. Dieser Kunde kann aus der Kundendatei gewählt werden. Dazu öffnet sich ein Suchfenster (siehe Abschnitt 3.3 Suchfenster) über die Kundendatei, in dem Sie den gewünschten Kundeneintrag auswählen können. Ein Abbruch mit ESC ist hier natürlich möglich. Haben Sie den gewünschten Kunden gefunden, so muß als nächster Schritt eine Kennung für die Probe vergeben werden. Als Probenkennung (Schlüssel) sind Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen zugelassen - Alle Zeichen, die von dem Eingabefeld akzeptiert werden. Alle Buchstaben werden direkt bei der Eingabe in Großbuchstaben umgewandelt. Sie sind in der Wahl der Probenbezeichnungen an keine Vorgaben gebunden (Lesen Sie dazu den Abschnitt 4.1.1), können sich aber Vorgabenummern erzeugen lassen. Bestätigen Sie eingegebene oder erzeugte Vorgaben mit der Eingabetaste. Eine Kennung ist nur gültig, wenn sie nicht bereits in der Probendatei vorhanden ist. Wird eine bereits vergebene Ziffernkombination eingegeben, so wird versucht die nächste freie Zahl zu bestimmen. Dazu werden maximal 100 weitere Kennungen erzeugt. Sind diese Plätze alle belegt, so stoppt der Nummerngenerator mit einem leeren Eintrag. Wird Ihre Eingabe akzeptiert, so können Sie im nächsten Schritt die Bezeichnung der Probe eingeben. Diese Bezeichnungseingabe ist im Abschnitt 4.2.5 genauer beschrieben. Wenn Sie die Probe in die Datei aufnehmen wollen, so schließen Sie diese Eingabe mit der "ENDE"-Taste ab. Wollen Sie die Eingabe abbrechen und diese Probe doch nicht aufnehmen, so drücken Sie die "ESC"-Taste. Die Probe wird nicht in die Datei eingefügt und die gewählte Nummer wird wieder zur Verfügung gestellt. Sie gelangen von der Aufnahme in die Hauptauswahl zurück und können weitere Proben aufnehmen (Eingabetaste) oder zu einer beliebigen anderen Aktion verzweigen.
Wenn Sie ein Zahlensystem verwenden (00000 ... 99999), so wird Ihnen von einem Generator die nächste sinnvolle Probenummer vorgegeben. Beachten Sie bitte, daß ein vierstelliges Zahlensystem oft zu knapp ist. Wenn Sie im Nachhinein von einem vierstelligen auf ein fünfstelliges Zahlensystem umstellen, so ergibt das im Suchfenster eine gewöhnungsbedürftige Darstellung, da die Einträge alphabetisch sortiert werden (siehe unten). Vom Programm können maximal 200000 Einträge gleichzeitig verwaltet werden (Stand 07.94). Wenn Sie ein Zahlensystem mit einer bestimmten Stellenanzahl wählen, so müssen Sie darauf achten, daß Sie auch die kleinen Zahlen mit der entsprechenden Anzahl von führenden Nullen eingeben. Dies ist wichtig für die Sortierreihenfolge, wenn über den Schlüssel Probenkennung eine Ausgabe erfolgt (z.B.: Probenbuch). Also nicht Probe Nummer '1' sondern '00001', nicht '45' sondern '00045'. Diese Arbeit nimmt Ihnen der eingebaute Probenummerngenerator für ab und liefert für diese Zahleneingabe das Format. Die Stellenzahl können Sie beliebig wählen. Es werden aber nur Ziffernblöcke zur Generierung verwendet, die mindestens vier Stellen haben. Sie können aber auch einen völlig anderen Aufbau Ihrer Probenkennungen wählen. Als Regel für die Sortierung im Probenbuch gilt die Ordnungszahl der Zeichen. Die Tabelle für den ASCII-Zeichensatz finden Sie in vielen Computerhandbüchern. Folgende Sortierung ist korrekt: 001 34567 56/U-76 89 890 891 89A ALFONS AZ_12 MOSEL RHEIN Z1 ÄÜÖßüöä
Wenn Sie die Ergebnisse einer bereits eingegebenen Probe betrachten, weitere Meßwerte oder Texte hinzufügen oder eine der sonst noch möglichen Aktionen mit einer Probe ausführen wollen, so wählen Sie diesen Punkt in der Hauptauswahl. Es öffnet sich ein Suchfenster, in welchem Sie nach verschiedenen Schlüsseln auf alle gespeicherten Probeneinträge zugreifen können. In Abschnitt 3.3 ist der Umgang mit den Suchfenstern näher erläutert. Wenn Sie den Suchbalken auf einer Probe positioniert haben, so können Sie mit der Eingabetaste diese Probe öffnen und Sie damit für andere Mitarbeiter blockieren. Jetzt dürfen nur Sie die Probe beschreiben. Alle anderen Benutzer im Weinprogramm dürfen diese Probe nur noch lesen. Sie befinden sich nun in der Auswahl zur Probe. Dort können Sie eine Reihe von Aktionen ausführen, die sich alle auf diese Probe beziehen. Die einzelnen Funktionen sind im folgenden beschrieben.
Der Punkt Weinanalyse umfaßt eine Maske, mit den für die Weinuntersuchung wichtigsten Parametern. Die vom Benutzer einzugebenden Werte stehen auf der linken Seite. Nach jeder Eingabe oder Änderung werden auf der rechten Seite die Ergebnisse angezeigt. Geben Sie Ihre Ergebnisse ein. In den Eingabefeldern können Sie auch Gleichungen mit den Grundrechenarten und Klammern verwenden. Weiterhin ist je nach angeschlossenen Meßgeräten eine direkte Meßwertübernahme möglich. Die einzelnen Felder werden nun kurz beschrieben: In den Feldern 1 (Dichte) und 9 (Dichte des Destillates) kann durch Eingabe eines großen 'D' die Dichte direkt vom Biegeschwinger unter Berücksichtigung der Temperierung gemessen. Diese Funktion dauert mindestens eine Minute und liefert eine austemperierte Dichte oder einen Fehlerwert zurück. Siehe Abschnitt Kalibrierung Biegeschwinger und Dichtemessung. Nach der Dichtemessung können falls vorhanden weitere Meßgeräte abgelesen werden. Seit Anfang 1994 steht auch die Funktion ALT-F1 (siehe Fußzeile) für den Umgang mit den Meßgeräten zur Verfügung. Nutzen Sie (wenn vorhanden) diese Funktion mit ihren erweiterten Möglichkeiten (z.B.: Ablesen des Mikrolab für Säure und PH-Wert). Im Feld 2 kann mit einem kleinen 'r' als Eingabe (und der entsprechenden Hardware) der Refraktionsindex oder die Brechzahl vom Refraktometer eingelesen werden. Negative Werte signalisieren Gerätefehler. Siehe Abschnitt Meßgeräte. Die Zuckerwerte geben Sie in den Feldern 3 und 4 ein. Normalerweise geben Sie hier direkt den vergärbaren Zucker ein, wenn Sie keine spezielle Version für Gesamtzucker haben. Also den Zucker abzüglich der Arabinose (1 g/l). Auf Wunsch kann ich Ihnen auch die Eingabe in den Zuckerfeldern so einrichten, daß Sie Ihre Rohdaten eingeben können. Daraus berechnet das Programm dann automatisch den vergärbaren Zucker. Die Eingabeformate für die einzelnen Bestimmungen (Rebelein, Jakob, Luf-Schorl, ...) finden Sie im Anhang 'Zuckerbestimmungen'. In den Feldern 8 bis 11 können Pyknometernummern und Pyknometerwerte angegeben werden zur Berechnung der Dichte und/oder des Alkohols. Wenn Sie hier eine Pyknometernummer ansprechen wollen, so muß diese zuerst mit dem Stammdatenprogramm vorbelegt werden. Dort müssen Leer- und Wasserwert für das Pyknometer angegeben werden. Lesen Sie dazu das Kapitel Stammdaten. Die eingegebenen Pyknometerwerte werden nur dann ausgewertet, falls keine Angaben höherer Priorität in den Eingabefeldern stehen. Ist zum Beispiel ein Dichtewert direkt eingegeben oder gemessen worden, so werden die Pyknometerwerte ignoriert. Siehe dazu die Auswertereihenfolge im Kapitel Berechnung. Im Feld 14 (Leitfähigkeit) kann mit einem kleinen 'l' eine Leitfähigkeit gemessen werden. Die berechneten Werte werden auf der rechten Seite ausgegeben. Dabei werden die Felder, die durch die Bedingungsmaske markiert sind mit der Farbe 'Select' dargestellt. Nur diese ausgewählten Werte werden auf dem Kundenausdruck ausgegeben und auf der Rechnung aufgeführt. Sie können diese Maske für jede Probe unterschiedlich wählen im Anschluß an die Berechnung. Geben Sie in dem am Ende der Berechnung erscheinenden Fenster ein 'M' ein. Es existiert eine Hauptmaske, mit der alle neuen Proben vorbelegt werden. Diese Hauptmaske können Sie beliebig gestalten. Mit F2 und F3 im Maskeneditor können die aktuellen Daten mit der Hauptmaske ausgetauscht werden. Sie können nach der Berechnung der Werte auch einen Aufkleber für die Flasche drucken. Dieser Aufkleber ist als Laufzettel im Labor gedacht, falls Sie nach der Bezeichnungseingabe zuerst Dichte und Alkohol bestimmen und die Flasche dann markiert zur weiteren Bearbeitung weiterreichen wollen. Eine viel verwendete Reihenfolge. Auf dem Aufkleber stehen die Probenkennung, Kundenkennung, Alkohol, Extrakt und Dichte. Berechnung: Als Grundlage zur Berechnung der Analyseergebnisse gelten die allgemein gültigen Formeln. Die Berechnung wird nach jeder Eingabeänderung ausgeführt. Für die Alkoholbestimmung über die Refraktion gibt es verschiedene Formeln. In dem Programm sind die Formeln von Dr. Würdig, Dr. Geiss, Rebelein, Heidger und eine Mischformel ('T') enthalten. Die Formeln werden im Feld Refraktionswert ausgewählt durch Eingabe des Kennbuchstabens (z.B.: 45.3w oder 1.34567G) und bleiben bis zur Änderung als Vorgabe gültig. Für jede Probe wird die verwendete Formel abgespeichert, so daß diese immer wieder zur Verfügung steht. Gleichzeitig wird die zuletzt gewählte Formel als Vorgabe für alle neuen Einträge genommen. Die einzelnen Formeln werden über die Kennbuchstaben ( w, g, G, R, h, T ) angesprochen. Von Herrn Geiss sind zwei Formeln vorhanden. Welcher Buchstabe zu welcher Formel gehört steht im Abschnitt Formeln zur Weinanalyse. Wollen Sie zum Beispiel die Formel von Herrn Dr. Würdig auswählen, so geben Sie im Feld Refraktionswert zu dem ermittelten Wert (oder auch ohne einen Wert) ein kleines w ein. Welche Formel zur Berechnung aktiviert ist, sehen im oberen Teil des Mittelstriches. Dort wird der Kennbuchstabe, der für diese Probe aktiven Formel angezeigt. Die Auswahl der Alkoholbestimmungsformel kann (optional) an die Bezeichnung der Probe gekoppelt werden. Damit können Sie für unterschiedliche Weinarten jeweils die gewünschte Formel automatisch verwenden. Definieren Sie in Ihren Weinverzeichnis eine Datei ALKFORM.TXT (zum Beispiel mit EDIT). Wenn Sie wie die meisten Labors nur eine Formel verwenden oder verwenden dürfen, so steht in dieser Datei nur eine Zeile mit dem Kürzel der entsprechenden Formel. Zum Beispiel 'w,' wenn Sie die am weitesten verbreitete Formel von Herrn Dr. Würdig verwenden wollen. Wünschen Sie für unterschiedliche Weinarten verschiedene Formeln, so kann die Formel abhängig von der Probenbezeichnung definiert werden. Zum Beispiel: w, Deutschl w, Dürkh g, Sangria, Spanien R, Likörwei g, Dabei gilt, wenn mehrere Einstellungen auf eine Probe zutreffen sollten, immer die oberste davon. Im Beispiel werden alle Weine mit einer abweichenden Bezeichnung mit der Formel 'g' initialisiert, die aber von Hand im Feld Refraktionswert überschrieben werden kann. Einige Ergebnisse können aus verschiedenen Meßwerten erhalten werden. So kann zum Beispiel die Dichte direkt eingegeben oder aus den Pyknometerwerten errechnet werden. Es gilt die folgende Auswertereihenfolge:
Dichte Direkte Eingabe (oder Messung) Pyknometer Alkohol Refraktion + Dichte Direkte Eingabe Dichte Destillat Pyknometer Wenn Sie an den Berechnungsformeln interessiert sind, so lesen Sie bitte im Anhang 'Berechnungsformeln'. Am Ende der Werteingabe öffnet sich ein Fenster. Bestätigen Sie das vorgeschlagene 'j' zum Abspeichern der Ergebnisse. Esc speichert nicht. Mit 'n' können Sie die Werte nochmals ändern vor dem Abspeichern. Dann existieren noch ein paar zusätzliche Funktionen, die hier erläutert werden. Bevor Sie dieses Fenster erreichen wurden die eingegebenen Werte mit den Grenzwerten aus der Definitionsdatei GRENZ.INI überprüft. Verlassen Sie die Weinmaske nicht über das Endefenster (sondern mit z.B.: F8, F9 oder F10), so findet aus Geschwindigkeitsgründen keine Grenzwertüberprüfung statt. 'a' Drucken eines Bezeichnungsaufklebers mit den Meßwerten von Dichte und Refraktion. Darauf öffnet sich ein Fenster und Sie werden gefragt, ob der Ausdruck direkt vollzogen, oder ob die Ausgabe in einer Datei zwischengespeichert werden soll. Sie können die Ausgabe dann mit dem Druck der Etikettendatei erhalten. Diese Etiketten Sammeldruckfunktion finden Sie in 'Ausdrucken/Spez.Ausgabeform'. Wenn Sie direkt drucken wollen, so sehen Sie das Druckerauswahlfenster. 'f' Setzt die Freigabe und kehrt in die Auswahl zur Probe zurück. 'U' Sie können die Methoden für die einzelnen Werte setzen. Nach dieser Wahl wird die Methodenwahl aufgrund der von Ihnen eingegeben Grenzwerte überprüft und gegebenenfalls wieder geändert. Sie können zwischen den Methoden 0 bis 3 auswählen. Die Methode 1 ist immer die Referenzmethode. Gehen Sie mit dem Cursor in die gewünschte Zeile und geben Sie die entsprechende Ziffer ein. 'ENDE' übernimmt die gewünschten Werte. Bei Prüfanalysen ('*' in der Zeile 'Bearbeitungsvermerke') werden die Methoden hinter den Werten angezeigt. Bei 'normalen' Proben steht ein 'ref' hinter dem Wert, falls die Referenzmethode eingeschaltet wurde. Referenzmethoden können auch automatisch über die Grenzwertdefinition gesetzt werden. 'M' Für die Wertefelder existiert eine Maske. Nur die Felder, für die in der Maske die Einstellung 'Kundendaten' gewählt wurde, werden beim Standardkundenausdruck ausgegeben und auch nur diese Werte werden bei der Rechnungsschreibung berücksichtigt. Es existiert eine Hauptmaske. Mit dieser Maske wird jede neue Probe vorbelegt. Wenn Sie diese Hauptmaske beschreiben wollen, so legen Sie die Maske einer beliebigen Probe nach Wunsch fest und erklären diese mit der Funktionstaste F3 und einer folgenden Bestätigung zur Hauptmaske. Mit der Funktionstaste F2 können Sie die aktuelle Maske mit der Hauptmaske überschreiben. 'W' Damit können Ergebniswerte auf der rechten Seite eingegeben werden, ohne daß Sie Eingabewerte auf der linken Seite eingeben müssen. Sie können wählen, ob die Werte auf der rechten Seite miteinander in Einklang (Abgleich) gebracht werden sollen. '1'..'0' Mit diesen Ziffern können Sie die Punkte 1 bis 10 im Menue zur Probe aufrufen. Damit sparen Sie einen weiteren Tastendruck. Neben dem Abschluß der Werteingabemaske über die ENDE-Taste gibt es noch Funktionen zum schnellen Abschluß beziehungsweise Übergang zu anderen Eingabefenstern. Dabei werden aber die Grenzwerte nicht überprüft. Diese Funktionen sind in der untersten Zeile der Weinmaske aufgeführt. Mit F10 schließen Sie die Bearbeitung ab und setzen gleichzeitig die Freigabe für diese Probe. Mit der Taste F8 können Sie direkt zur Eingabe der Sonderuntersuchungen gelangen, ohne Rückkehr in die 'Auswahl zur Probe'. Von den Sonderuntersuchungen gelangen Sie mit F8 weiter zu den Texteingaben.
4.2.1.1 Untersuchungsmethoden Auf den amtlichen Formularen ist die Angabe der verwendeten Untersuchungsmethoden erforderlich. Für die Ergebnisse der Weinuntersuchung können daher Methoden vorgewählt werden. Für jeden Parameter können bis zu 4 verschiedene Methoden (0..3) abgespeichert werden. Wenn eine Probe neu aufgenommen wird, so ist automatisch zu allen Ergebnissen die Methode 0 vorgewählt. Tragen Sie daher in der Stammdatei bei der Methode 0 zu diesem Parameter die von Ihnen gewünschte Standardmethode ein. Die Methode 1 ist immer die Referenzmethode. Findet der Grenzwerttester Überschreitungen zu den angegebenen Werten, so wird auf die Methode 1 umgeschaltet. Diese Umschaltung läßt sich nur rückgängig machen, wenn der Grenzwert nicht mehr verletzt wird. Die Methoden 2 und 3 können beliebig ausgewählt werden, solange keine Konflikte mit definierten Grenzwerten auftreten. Bei Grenzwertüberschreitungen kann die Methode 1 ausgewählt werden. Zur manuellen Wahl der Untersuchungsmethoden geben Sie in dem Fenster nach der Werteingabe ein großes 'U' ein. Die können dann für jeden Wert den gewünschten Parameter auswählen. Sie können die Referenzmethode auch durch ein '#' hinter dem Analysenwert ein- bez. ausschalten.
4.2.1.2 Grenzwerte Die gewünschten Grenzwerte können in der Datei GRENZ.INI festgelegt werden. Die Datei GRENZ.INI kann mit einem beliebigen Texteditor (ASCII-Format) bearbeitet werden. Das können und sollen Sie selbst tun. Auf Wunsch erstellen wir die Datei nach Ihren Vorgaben. Wenn Sie MSDOS 5 (oder höher) verwenden, so können Sie den Betriebssystemeditor EDIT benutzen. Sie können für alle Felder der Weinuntersuchungsmaske untere und/oder obere Grenzwerte festlegen. Jeder Grenzwert besteht wiederum aus zwei Werten. Der erste Wert gibt die Grenze an, bei der ein Alarm für das Bedienungspersonal auslöst wird und der zweite, bei welchem Wert die Referenzmethode gewählt wird. Es können noch bis zu fünf Textreferenzen und zwei numerische Bedingungen für jede Definitionszeile eingegeben werden. Die Textreferenzen beziehen sich auf die Bezeichnung der Probe. In den Bedingungen können weitere Randbedingungen definiert werden. Die Grenzwerte werden nur betrachtet, wenn alle angegebenen Textreferenzen bei der Probe vorhanden sind und die Bedingungen zutreffen. Es gibt bei den Textreferenzen auch einen Negationsoperator, für Textstellen, die nicht vorhanden sein sollen. Auf Wunsch kann ein Textbaustein ausgegeben werden. Die Datei GRENZ.INI hat den folgenden Aufbau: Bis zu einer Zeile, die als einzige Zeichen '#2' enthält, kann ein beliebiger Text stehen. Schreiben Sie dort alles auf, was Sie sich zu den Grenzwerten merken wollen. Nach der Zeile mit dem '#2' folgen die Grenzwertdefinitionen. Das Raster der Definitionen wird im folgenden beschrieben. Ein Grenzwert-Definitionseintrag besteht aus einer Eintragszeile in der Datei. Er hat das folgende Format: <Wertefelder>;<unten/oben>;<Grenzwerte>;<Textref>;<Bedingungen>;<Text> Beispiele: #2 7,8;o;4,; Diab;;NDIAB 7,8;o;2+W09,; trocken, ¬halbtr, Rheinpf, ¬Rotwein;W09>0&W09<=6;NTR1 7,8;o;8,; trocken, ¬Sekt, ;;NTR1 11;o;240,230;Rotwein, ¬Ungarn, trocken;W07<5&W08<5;SO2_RT <Wertefelder> enthält, durch Komma getrennt, eine Aufzählung der Wertefelder, für die der Grenzwert zutreffen soll. Die Zahlen für die Wertefelder entsprechen der Reihenfolge bei der Ausgabe auf dem Bildschirm. Hier können bis zu 5 Wertefelder, durch Komma getrennt, angegeben werden. Das erste Beispiel bezieht sich also auf die Wertefelder 7 und 8, die den Zucker vor und nach der Inversion enthalten. In Beispiel 4 ist nur das Wertefeld 11 (Gesamte SO2) angegeben. <unten/oben> enthält ein 'u' oder ein 'o' für einen unteren oder oberen Grenzwert. <Grenzwerte> zwei durch Komma getrennte Grenzwerte, wobei der zweite nicht angegeben werden muß, wenn die beiden Werte gleich sind. Das Komma ist anzugeben. Die Grenzwerte können auch aus Formeln zur Berechnung des Grenzwertes bestehen. Wird der erste Grenzwert überschritten, so wird auf den zweiten Methodensatz (Methode 1) umgeschaltet und ein Alarm für das Bedienungspersonal ausgelöst. Bei Überschreitung des zweiten Grenzwertes wird auf den zweiten Methodensatz umgeschaltet. Wird der zweite Wert/Formel nicht angegeben, so wird er gleich dem ersten gesetzt. <Textref(erenzen)> bis zu fünf maximal acht Zeichen lange Texte, die bei der Probe im Bezeichnungsteil enthalten sein müssen, damit die Grenzwerte wirksam werden. Weiterhin können auch Texte definiert werden, die nicht in der Probenbezeichnung auftreten dürfen, um diese Grenzwertdefinition zu aktivieren. Vor diesen Texten steht ein Negationszeichen (dezimal 170) '¬'. Beispiel: 'trocken, ¬halbtr'. Diese Unterscheidung ist wichtig, da das Wort 'trocken' in 'halbtrocken' enthalten ist. Aus langen Texteingaben z.B.: ´Trockenbeerenauslese´ muß ein charakteristisches Stück (´enbeeren´) herausgegriffen werden, das nicht in anderen Eingabetexten vorkommt. Siehe dazu auch die Beispiele in der mitgelieferten Grenz.ini. <Bedingungen> Nach dem Feld mit den Texten folgt ein Feld mit Einschränkungen aufgrund von Abhängigkeiten von anderen Ergebniswerten. In einem Beispiel wird mit W07<5&W08<5 verlangt, daß die Ergebnisse in Feld 7 und 8 (Zucker vor und nach Inversion) kleiner als 5 sind. Es müssen hier immer zwei Bedingungen angegeben werden, die statt mit '&'(und) auch mit '|'(oder) [Tastenkomibination AltGr-´<´] verknüpft sein können. <Text> Nach dem Feld mit den Bedingungen kann der Name eines Textbausteines angegeben werden. Diesen Namen können Sie frei wählen. Erzeugen Sie Ihren Textbaustein mit den dafür vorgesehenen Funktionen bei der Texteingabe. Wird ein Textbausteinname in der Definitionsdatei angegeben, für den kein Textbaustein existiert, so erhalten Sie bei der Überprüfung der Grenzwerte ein Fehlermeldung. Ein Beispiel für eine Grenzwertdatei finden Sie auf Ihrer Festplatte im Hauptverzeichnis des Weinprogramms. Maximal können Sie in der Standardversion 1000 Grenzwertdefinitonszeilen schreiben, die maximal 1100 Wertefeldreferenzen enthalten.
Die Bearbeitungsfreigabe dient dazu, die Ergebnisse einer Probe freizugeben. Erst wenn die Freigabe gesetzt ist können Ausdrucke erstellt und Rechnungen geschrieben werden. Schalten Sie die Freigabe ein, wenn die Probe fertig zur Übergabe an die Nutzer der Daten ist. Sie benötigen dafür das Recht 18 (Probenstatus).
Hier können zu der gerade aktuellen Probe, die in der Probenbezeichnungszeile am oberen Bildrand steht, Texte eingegeben werden. Wenn Sie den Programmpunkt Texte auswählen, so haben Sie die Möglichkeit bis zu 100 Zeilen Text zu der Probe einzugeben. Die Texte werden mit den Sonderuntersuchungen in einer eigenen Datei abgelegt. Sie können Textbausteine für häufig benötigte Texte anlegen und sich damit die Eingabe erleichtern. Weiterhin können Sie diese Textbausteine sinnvoll mit dem Grenzwerttester einsetzen. Lesen Sie dazu im Abschnitt Grenzwerte. In dem Feld am unteren Bildrand sehen Sie die Befehlstasten, die bei der Eingabe von Text eine Bedeutung haben. : F1 verdoppelt die aktuelle Zeile. F2 fügt eine Leerzeile an der Stelle des Cursors ein und verschiebt alle weiteren Zeilen nach unten. F3 löscht die aktuelle Zeile. F4 Markiert den Anfang eines Textbausteines. Beachten Sie die zeilenorientierte Eingabe. Wenn Sie eine neue Zeile eingegeben haben, so müssen Sie diese zuerst mit der Eingabetaste abschließen, bevor Sie eine der Sonderfunktionstasten verwenden können. F5 Markiert das Ende eines Textbausteines. F6 Sie können den Textbaustein unter einem Namen ablegen. Gültige Namen sind bis zu 8 Zeichen lang. Die Textbausteine werden mit der Erweiterung '.TBW' im Unterverzeichnis TBS gespeichert. Wenn Sie Textbausteine löschen wollen, so verwenden Sie die Funktionen des Betriebssystems oder einer Anwenderoberfläche (PCTOOLS, NC ...). F7 Sie können aus den von Ihnen definierten Textbausteinen den gewünschten auswählen, und diesen in den Textspeicher der aktuellen Probe übernehmen. F8 Umschalten zu den Sonderuntersuchungen. F9 Umschalten zu den Weinanalyseergebnissen. F10 Ende mit Freigabe. ENDE beendet die Eingabe und speichert den eingegebenen Text ab. Doppelte Leerzeilen werden dabei herausgelöscht. Ebenso werden Leerzeilen am Textanfang entfernt. Esc bricht die Eingabe ab. Wenn Sie die Sicherheitsnachfrage bestätigen, so wird der Programmteil verlassen, ohne Speicherung der evtl. neuen oder geänderten Textzeilen. Die Eingabe ist zeilenorientiert wie auch alle anderen Eintragsfelder in dem Weinanalyseprogramm. Das heißt, Sie müssen jede Textzeile mit der Eingabetaste abschließen. Verlassen Sie eine Textzeile mit den Bewegungstasten nach oben oder unten, so bleibt der alte Inhalt der Zeile erhalten. Ebenso verhalten sich auch die anderen Tasten 'End' (´Ende´), 'Esc', 'Home' (´Pos 1´), 'F1', ... usw. Die Texte werden auf dem Analysenausdruck (allgemeine Version) und im Probenbuch vollständig ausgegeben.
Sie können zu der aktuellen Probe maximal 100 Schönungen/ Sonderuntersuchungen eingeben. Diese Eingaben werden zusammen mit den Texten abgelegt. Die Eingaberegeln entsprechen denen zur Texteingabe. Verdoppeln eines Eintrages ist sinnvoller Weise nicht möglich. Sonderuntersuchungen enthalten: · Zusätzliche Untersuchungsparameter (kein Materialtext) · Schönungen (Untersuchungstext und Materialtext) · Materialeinträge (nur Materilatext) Spezielle Funktionen für die Eingabe von Sonderuntersuchungen und Schönungen sind : F1, F5 Umschalten auf die Sonderuntersuchungsvorgaben. Wenn Sie eine dieser Tasten betätigen, so können Sie die Vorgaben editieren. Die Vorgaben zum aktuellen Untersuchungsparameter stehen im Feld unter dem Eingabefeld und können bei Bedarf mit der Taste F5 erreicht und editiert werden. Auch neue Vorgabeneinträge werden auf diese Weise aufgenommen. Die als Sonderuntersuchungen zu einer Probe aufgenommenen Werte sind unabhängig von den Vorgaben. Wenn Sie einmal einen Eintrag mit Hilfe einer Vorgabe aufnehmen, so bleibt dieser unabhängig von der Vorgabe bestehen. Das bedeutet wenn Sie die Vorgabe verändern, so bleiben die bisher damit erzeugten Einträge unverändert bestehen. Eine Ausnahme bilden das Textfeld und der Mehrwertsteuersatz in der Vorgabe. Diese Felder werden später beim Ausdrucken der Probe und bei der Rechnungserstellung wieder benötigt. F6 Druckt ein Schönungsmitteletikett für die Schönung, in deren Zeile der Cursor steht. Sie können dann wählen, ob der Aufkleber direkt ausgedruckt werden soll, oder ob er in eine Datei übernommen wird zur späteren gesammelten Ausgabe. Der spätere Ausdruck wird über den Programmteil Ausdrucken durchgeführt. F7 Druckt für alle Schönungsmittel zu dieser Probe Aufkleber. Hier ist ebenfalls die Wahl zwischen direkt und später gesammelt möglich. F8 Umschalten zu den Texten. F9 Umschalten den Weinanalyseergebnissen. F10 Ende mit Freigabe. Eingabe einer Sonderuntersuchung oder Schönung: Sie wählen im Feld 'Kenn' mit dem Kennkürzel die gewünschte Untersuchung aus. Dieses Kürzel muß einmal als Sonderuntersuchungsvorgabe (siehe unten) vergeben worden sein. Wird das Kürzel in der Vorgabendatei gefunden, so werden die Vorgabewerte in dem unteren Feld angezeigt, wird das Vorgabenkennkürzel nicht gefunden, so wird das 'Kenn'-Feld geleert und auf eine neue Eingabe gewartet. Über die Taste F1 gelangen Sie in ein Auswahlfenster, in dem Sie sich aus den bisher eingegebenen Vorgaben eine auswählen können. Gehen Sie mit den Bewegungstasten auf die gewünschte Vorgabe und drücken Sie dann die Eingabetaste. Haben Sie noch keine Vorgaben eingetragen, so drücken Sie bitte F5 und geben welche ein. In dem zweiten Eingabefeld für einen Sonderuntersuchungseintrag das 'Ergebniswert/ Ergebnistext' heißt wird das Ergebnis der Untersuchung angegeben. Das Ergebnis kann ein Wert und/oder ein kurzer Text sein. Sollen ein Wert und ein Text in diesem Feld vermerkt werden, so muß der Wert am Anfang des Feldes stehen, sonst wird er nicht als solcher erkannt. Auf diesem Feld gibt es auch mit der F1-Taste eine Vorgabenfunktion. Beispiele: 120 2.1 das ist zuviel ok in Ordnung Das Feld 'Dimension' enthält die aus den Vorgaben übernommene Dimension des Parameters. Die gängigen Dimensionen werden ausgewertet und für die Berechnung der Schönungsmittelmenge herangezogen. Auswertbare Dimensionen sind: m g, mg, g kg, t, m l, ml, l, hl, m3, fdr, 1000l Alle Kombinationen dieser Werte sind bei der Eingabe erlaubt. So zum Beispiel: g/l, g/1000l, mg/t, usw. Bei der Ausgabe werden die Dimensionen automatisch gewählt. Wenn für die Eingabe kein Bedarf berechnet werden soll, kann ein beliebiger Text als Dimension eingegeben werden. Sie können also auch Dimensionen angeben, die nicht in der obigen Liste enthalten sind. Mit diesen Dimensionen kann nur nicht gerechnet werden. Zum Beispiel : ppm, Grad C, ccm, cdm, Volt, ... und was Ihnen sonst noch so einfällt. In das Feld 'U-Preis' wird der Untersuchungspreis aus den Vorgaben eingetragen. Diese Preisvorgabe kann beliebig editiert werden. Die Vorgabe wird nur beim ersten Aufruf des Preisfeldes gelesen. Bei späteren Aufrufen bleibt immer der einmal editierte Preis erhalten, bis dieser absichtlich neu editiert wird. Das Feld 'M-Menge' enthält die Menge an Schönungsmittel für die angegebene Literzahl. Dieses Feld hat noch etwas kompliziertere Eingaberegeln. Wurde ein neuer Ergebniswert eingegeben, so wird diese Bedarfsmenge neu berechnet ebenso wie beim Ersteintrag. Eine nachträgliche Änderung der Literzahl wirkt sich nicht automatisch auf den Schönungsmittelbedarf aus. Sollten Sie die Literzahl ändern und wollen den Bedarf neu bestimmen, so müssen Sie für die in Frage kommenden Schönungen die Einträge erneut vornehmen und später die alten Einträge mit F3 entfernen. Wenn das Feld 'M-Menge' modifiziert wurde, so wird auch das Feld 'M-Preis' neu berechnet. Ansonsten bleibt dort der alte Eintrag erhalten. Sonderuntersuchungsvorgaben: Die Neueingabe und Modifikation der Vorgaben für Sonderuntersuchungen und Schönungen können aus dem Suchfenster ausgeführt werden. Die entsprechenden Tastencodes für die Funktionstasten finden Sie wie immer am unteren Rand des Fensters. Die Anzahl der Vorgaben ist für den praktischen Gebrauch unbegrenzt. Für den Aufruf des Vorgabensuchfensters geben Sie bitte F1 oder F5 ein. Das Feld 'Kennung' enthält das Kennkürzel für die Vorgabe. Der Eintrag in diesem Feld wird später in den oberen Feldern 'Kenn' angegeben, um die Vorgabe wiederzufinden und damit die Ergebniseingabe zuzulassen. Sie können hier Kennkürzel mit bis zu 5 Zeichen wählen. Zum Beispiel: BE Eiweißschönung Bentonit FERRO Blauschönung Klärsalz FS Flüchtige Säure HR Handrefraktometer ... In das Feld 'Text' soll ein die Untersuchung beschreibender Text eingetragen werden. Also zum Beispiel 'Eiweißschönung '. Dieses Feld wird in einigen Ausdrucken nur gekürzt wiedergegeben. In das Feld Dimension wird die Dimension der ermittelten Ergebniswerte eingetragen. Zum Beispiel: ppm, g/hl, g/1000l, ml/hl, g/l ... In das Feld 'Schönungsmaterial' tragen Sie den Namen des Schönungsmaterials ein: Bentonit, Klärsalz, Gelita klar ... Bei den Preisfeldern geben Sie beim 'Mat-Preis' den Preis für die Menge 'Mat-Dim' an. Das bedeutet also :
23.00 kg 23.00 DM pro Kilogramm 5.25 g 5.25 DM pro Gramm 1200.00 t 1200 DM pro Tonne... Die in dem untersten Feld aufgeführten Befehlstasten haben folgende Wirkung: F3 Löschen der aktuellen Vorgabe. Das sollten Sie nur machen, wenn die Eingabe wirklich ein Fehler war, und die Vorgabe ganz sicher nicht gebraucht wird. Haben Sie eine Vorgabe bei einer Probe verwendet, so sollten Sie diese Vorgabe frühestens löschen, wenn Sie auch die Probe gelöscht haben. Druckprogramme und Rechnung greifen auf die Vorgaben zurück! Wollen Sie einer alten Sonderuntersuchung eine neue Kennung (die Ihnen besser gefällt) geben, so lassen Sie die alte Kennung in der Vorgabendatei. Mindestens solange, bis alle Proben, bei denen diese Kennung verwendet wurde, gelöscht sind. Fügen Sie einfach mit der neuen Kennung einen identischen Datensatz hinzu und verwenden Sie beide nebeneinander. In der Vorgabendatei ist genug Raum vorhanden. F4 Einfügen einer neuen Vorgabe. Geben Sie die gewünschte Kennung ein. Danach gelangen Sie in den Vorgabeneditor, der für bereits bestehende Vorgaben über die Taste F5 aktiviert wird. F5 Im Vorgabeneditor können Sie Sonderuntersuchungsvorgaben nach Ihren Wünschen erstellen. In das Feld 'Bezeichnung der Untersuchung' tragen Sie den Namen für die Untersuchungsart ein. Zum Beispiel: 'Eiweißschönung'. Wenn Sie eine Vorgabe für einen Materialposten erstellen wollen, so bleibt dieses Feld leer und damit werden wenn Sie diese Vorgabe auswählen die ersten Eingabefelder übersprungen. In dem Feld Dimension geben Sie die gewünschte Dimension an. Weiter oben im Text sind die gültigen Dimensionen aufgeführt. Das Feld 'Schönungsmaterial' enthält, wenn es sich um einen Materialeintrag oder um eine Schönung handelt, den Text zur Bezeichnung des Schönungsmaterials. Haben Sie zu diesem Eintrag kein Material, so bleibt das Feld leer und Sie werden bei der Eingabe der Sonderuntersuchung auch nicht in die Materialfelder geführt. Wenn Sie den Programmteil 'Rechnung' haben, so können Sie die Preise für die verschiedenen Preisgruppen eingeben. Nach dem Materialpreis kommt ein Feld, in dem die Dimension angegeben wird, für die der Materialpreis gilt. Das ist oft 'kg' bzw. 'l'. Im Feld 'Mwst-Satz-Material' können Sie für jeden Materialeintrag einen unterschiedlichen Satz festlegen. Die Mengenstaffelung ist vorgesehen aber noch nicht implementiert. Ebenso ist das Feld Materialvorrat für die Zukunft geplant. Beenden Sie Ihre Eingaben mit der ENDE-Taste. Esc verwirft die gerade gemachten Änderungen. Sie können mit dem Cursor die Eingabefelder vorwärts und rückwärts durchlaufen. F7 Druckt eine Liste, der in der Datei enthaltenen Vorgaben, aus. Wählen Sie die Druckparameter beim Formular 'Listenausdruck' oder in alten Textversionen 'Spez.Form 5' aus. Wenn Sie für Ihre Schönungen einen Schönungskontrollbeleg verwenden wollen, so lesen Sie bitte im Anhang das Kapitel 'Schönungskontrolle'.
4.2.5 Eingabe oder Ändern der Probenbezeichnung Sie haben einen Suchschlüssel auf fast alle Felder der Probenbezeichnung. Sie können also einfach und schnell Proben aus der Datei suchen. Nach den Eingaben in den Feldern 'Weinnummer' und 'Bearbeitungsvermerke' können Sie direkt suchen. Die anderen Felder stehen Ihnen für den Zugriff über die Probensuchmaske zur Verfügung. Mit unserem neuen, modernen Vorgabensystem können Sie zu allen Eingabefeldern praktisch beliebig viele Vorgaben abspeichern. Auch Gesamtvorgaben, die alle Felder vorbelegen, sind möglich. Verwenden Sie die Funktionstasten F1 und F8 zum Aufruf des Vorgabensystems. Mit F1 können Sie die Vorgaben zu dem aktuellen Feld erhalten, mit F8 die Vorgaben für alle Felder. Ist für ein Feld noch keine Vorgabe eingegeben, so werden Sie direkt zu einem Neueintrag aufgefordert. Verwenden Sie dieses Vorgabensystem so weit wie möglich. Nur eine korrekte Schreibweise garantiert, daß Sie Ihren Eintrag nach dem gewünschten Begriff auch wiederfinden. Sie können natürlich auch ohne Bezeichnungsvorgaben die einzelnen Bezeichnungsfelder ausfüllen. Wenn Sie eine neue Gesamtvorgabe erstellen wollen, so erstellen Sie diese auf den Bezeichnungsfeldern einer beliebigen Probe und speichern diese neue Vorgabe dann mit F8, F4 und 'j' ab. Wählen Sie eine sinnvolle Kurzbezeichnung (Schlüssel) zum Wiederfinden. Diese Schlüssel bauen Sie am besten nach einem festen Schema auf. Sie erhalten die Schlüssel immer in alphabetischer Reihenfolge sortiert im Auswahlfenster. Die Probenbezeichnung umfaßt mindestens die Eingabefelder : Jahrgang: Als Jahrgang wird eine ganze Zahl eingegeben. Ob Sie hier die Hunderter eingeben oder nicht spielt keine Rolle. Das heißt, wenn in Formularen ein bestimmtes Format benötigt wird, so wird es erzeugt. 1982 kann also als '1982' oder als '82' eingegeben werden. Ort Lage Rebsorte Qualitätsstufe Bezeichnungszusatz Weinnummer: Die Weinnummer kann nicht nur aus Ziffern, sondern aus beliebigen Zeichen bestehen. Dieses Feld ist für die Weinnummer des Kunden vorgesehen. Über den Inhalt dieses Feldes kann auch direkt auf die Probe zugegriffen werden. Bearbeitungsvermerke (früher Bemerkungen): Das Feld Bearbeitungsvermerke ist als Steuerfeld vorgesehen. Auch hier ist eine Eingabe von 20 Zeichen zulässig. Über dieses Feld kann ebenfalls direkt aus der Probensuchmaske auf die Probe zugegriffen werden. Großbuchstaben in diesem Feld haben grundsätzlich Steuerfunktion. Bisher festgelegte Kombinationen sind: *Pxxx Untersuchungsbefund Pfalz mit Antragsnummer xxx (z.B.: *P123 oder *P_12 oder *P003) *a*Pxxx Amtlicher Untersuchungsbefund Rheiland-Pfalz mit Antragsnummer xxx. Die Prüfstelle, die mit der Betriebsnummer bei den Kundendaten abgelegt ist, wird mit a über schrieben. /E Erzeugerabfüllung wird auf das amtliche Prüfformular geschrieben. /G Bringt den Text 'Gutsabfüllung' aufs AP Formular Rheinlandpfalz. &MÜL_R Bedeutet, daß die Rechnung auf den Kunden mit der Kennung 'MÜL_R' umgeleitet ist. Die Kundenkennung darf dafür kein Leerzeichen enthalten. Umleitung der Anschrift: Ebenso wie die Umleitung eines Kunden bei der Rechnung möglich ist, so kann auch im Briefkopf ein anderer Kunde als Empfänger erscheinen. Geben Sie dafür im Feld Bearbeitungsvermerke den gewünschten Kunden an und stellen Sie diesem als Erkennungszeichen ein '@' voran. Zum Beispiel '@MÜLLER '. Der Name wird mit dem ersten folgenden Leerzeichen abgeschlossen. Ist der gewünschte Kunde nicht in der Kundendatei, so wird ein leerer Briefkopf gedruckt. Gebindegröße: Geben Sie die Gebindegröße in Liter an. Analysedatum und Fülldatum: Das Analysedatum ist für die zeitliche Einordnung der Probe wichtig. Wenn Sie eine neue Probe erstellen, ist das Analysedatum immer mit dem aktuellen Datum belegt. Das Feld Fülldatum ist nur für spezielle Druckformulare von Bedeutung. Sie können am Ende der Bezeichnungseingabe einen Bezeichnungsaufkleber für das Labor und/oder einen AP-Aufkleber für die Prüfstelle ausdrucken. Mit der Funktionstaste F2 können Sie einen Bezeichnungsblock aus den ersten drei Bezeichnungsfeldern bilden. Diese Möglichkeit kann bei Weinen gewählt werden, die schlecht in das Feldraster passen. Dieser Block wird bei Ausgaben auf dem Standardausdruck berücksichtigt.
An dieser Stelle können Sie verschiedene Formulare anwählen. Diese Formulare sind unter Umständen unterschiedlich bei den einzelnen Anwendern. Alle diese Ausdrucke beziehen sich aber nur auf diese eine Probe. Für Sammelausgaben (mehrere Proben) müssen Sie den Punkt 'Ausdrucken' im Hauptverzeichnis anwählen. Eine ausführliche Beschreibung der Druckfunktionen finden Sie in Abschnitt 4.4.
Der Probenstatus wird in der Auswahl zur Probe immer auf der rechten Seite angezeigt. Er hilft Ihnen den Abarbeitungsstand einer Probe im System zu erkennen. Wenn Sie Änderungen an diesen Statuseinträgen durchführen wollen, so wählen Sie das Unterprogramm 'Probenstatus' aus. Damit können Sie einige der Statusfelder umschalten. Beachten Sie bitte die besonderen Eingaberegeln unter dem Statusfeld auf dem Bildschirm.
Hinter diesem Menuepunkt können sich je nach Benutzer verschiedene Hilfsprogramme befinden. Lesen Sie dazu bitte die gesonderte Beschreibung.
Zur Entsäuerung und/oder Anreicherung eines Weines oder Mostes können Vorschläge erzeugt werden. Sie können diese Behandlungsvorschläge in den entsprechenden Menuepunkten interaktiv verändern. Wählen Sie den Punkt ´Mostuntersuchung ausdrucken´, so werden die Vorschläge erzeugt und ausgedruckt. Haben Sie zuvor bereits die automatisch erzeugten Vorschläge verändert, so werden selbstverständlich die veränderten Vorschläge ausgedruckt. Die Ausgabe ist in vier Teilblöcke gegliedert. Zuerst die ermittelten Werte einschließlich Sonderuntersuchungen und Schönungsvorschlägen. Dann folgen die Vorschläge für Anreicherung und Entsäuerung. Als letzter Teilblock werden eventuell zur Probe hinzugefügte Texte ausgegeben. Sollte mehr als eine Seite für die Ausgabe erforderlich sein, so wird automatisch ein neues Blatt angefordert und der Ausdruck fortgesetzt. Nach der Ausgabe wird den Sonderuntersuchungen noch der Eintrag '|MOST' hinzugefügt. Dieser Sonderuntersuchungseintrag enthält keine Werte und dient nur als Merker dafür, daß eine Mostuntersuchung ausgedruckt wurde. Sie können diesen Merker '|MOST' auch für die Rechnungserstellung verwenden. Geben Sie die Sonderuntersuchungsvorgabe ´|MOST´ ein und fügen Sie einen Untersuchungspreis größer Null bei. Kombinieren Sie die entsprechenden Weinuntersuchungskombinationen mit der Sonderuntersuchung '|MOST'. Dazu ein Beispiel. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel 'Stammdaten/Rechnung'. Testversion_Netz¦ ¦ ¦20.07.94 12:51 -+ Untersuchungskombinationen festlegen --------------------------------------+- ¦ Kenn Rechnungstext Teilleistungen Preise ¦ ¦ ¦ ¦ SCH Schönung ohne Berechn.Nachk 2 BE FE 19.10 ¦ ¦ MO_DG Mostuntersuchung Oechsle, G 2 MO1 |MOST 20.00 ¦ ¦ MO_AZ Mostunters. Alk, Zucker, Sä 2 A_ZV |MOST 28.00 ¦ ¦ ¦ +----------------------------------------------------------------------------+ Testversion_Netz¦ ¦ ¦20.07.94 12:51 -+ Weinuntersuchungskombinationen festlegen ----------------------------------+- ¦ Kenn Leistungsmuster FormKenn Rechnungstext Preise ¦ ¦ ¦ ¦ A-ZI xx__xx___o___o_o____ Gesamtalkohol & Zucker v.Inv. 23.34 17 ¦ ¦ A_ZV oxoox_x__x__________ Mostunt VA, ZVI, GS 12.00 17 ¦ ¦ MO1 ______x__x_____o____ Mostunt. 12.00 13 ¦ ¦ A-DZ _m_______________x__ Alkohol Ref.Methode 10.62 11 ¦ +----------------------------------------------------------------------------+
Wenn in der Suchreihenfolge nach dem Hauptschlüssel 'Probennummer' noch eine nachfolgende Probe vorhanden ist, so wird zu dieser Probe gewechselt. Damit können Eingaben von Werten zu aufeinander folgenden Proben beschleunigt werden.
Sie kommen damit in die allgemeine Probensuchmaske zurück und können eine beliebige andere Probe zur Bearbeitung auswählen. Wenn Sie Esc eingeben, so gelangen Sie ebenfalls in das Probenauswahlfenster und können von dort eine andere Probe auswählen oder mit nochmals Esc in die Hauptauswahl gelangen.
Dieser Programmpunkt dient zum Importieren und Exportieren von Analysedaten. Sie können diese zur Übergabe der Daten an Datenbanken oder Textverarbeitungsprogramme verwenden.
Sie erhalten beim Aufruf der Exportfunktion zuerst ein Fenster (Voreinstellungen), in dem Sie die Parameter für den Export festlegen können. Im ersten Feld müssen Sie den Namen der zu erstellenden Datei angeben. Diese sollte in einem speziellen Unterverzeichnis zum Weinverzeichnis liegen (\EXPORT). Das Unterverzeichnis muß existieren. Die einzelnen zu erzeugenden Elemente und Datensätze müssen durch spezielle Zeichen oder Zeichenketten getrennt werden. Geben Sie diese Trennzeichen in den folgenden Zeilen ein. Wenn die Trennzeichen im Text vorkommen, so werden Sie entfernt und durch die dafür vorgesehenen Ersatzzeichen ersetzt. Mit den folgenden Auswahlzeilen können Sie den Umfang der zu exportierenden Daten verändern. Wenn Sie die Daten für eine Datenbank verwenden wollen, so sollten Sie den Kopf nicht anlegen. Ein Bezeichnungskopf stellt einige Informationen und ein Textfeld der Datei voran. Darin können Informationen von Sender zu Empfänger vorhanden sein oder aber auch Archivierungsinformationen für den Benutzer. Diese Kopfinformation wird für den späteren Import der Daten benötigt werden. Wenn Sie die Export/Importoption haben, so können Sie Daten auf einen Datenträger exportieren und mit einem anderen Programm wieder einlesen.
4.4.1-3 Einzel- und Sammelausgaben Das Druckprogramm faßt die Ausgabemöglichkeiten für den Kundenausdruck zusammen. Es gibt verschiedene Formulare, die jeweils mit einer Einzel- und einer Sammeldruckfunktion angesprochen werden können. Bei den Einzelausgaben wählen Sie die Probe und der Ausdruck wird erstellt. Bei den Sammelausgaben kann ein Bereich festgelegt werden, aus dem Proben ausgegeben werden sollen. Diese Bereichseingabe wird mit der ENDE-Taste gültig verlassen. Es werden nur Proben ausgegeben, die für das gewählte Formular auch zulässig sind. So werden normale Proben zum Beispiel nicht auf das A.P.-Formular geschrieben. Auf dem Standardausdruck werden die Proben mit allen eingegebenen Werten ausgedruckt. Zur Auswahl der Formulare können folgende Steuerzeichen(AP-Formular) im Feld 'Bearbeitungsvermerke' gelten: *P A.P.-Rheinlandpfalz *a*Pxxx siehe Eingabe *H A.P.-Hessen *B A.P.-Hessen(Bergstraße) *A A.P.-Hessen(Baden) *PS Sekt-A.P.-Rheinlandpfalz *HS Sekt-A.P.-Hessen *A spezial (kundenspez.) *B Baden und (kundenspez.) Zu den Formularen sind Steuerungskennzeichen in der Stammdatei eingetragen. So kann für die einzelnen Ausdrucke gewählt werden, ob ein Briefkopf gedruckt werden soll, auf welche Art die Papierzuführung erfolgt, welche Länge eine Seite des Papiers hat, auf welchem Drucker der Ausdruck ausgegeben werden soll und einiges mehr. Die Festlegung der Druckertreiber, Schnittstellen und Steuerparameter im Programmteil Stammdaten. Die Methoden für die amtlichen Prüfformulare können in den Stammdatenunterprogramm eingegeben werden. Das Antragsjahr wird aus dem aktuellen Datum gewonnen. Briefköpfe: Sie geben den gewünschten Briefkopf in Stammdaten/Druckertreiber/Formularparameter als ersten Parameter zu jedem Formularparametersatz ein. Hier gibt es drei verschiedene Möglichkeiten zur Ausgabe eines Briefkopfes. 1) Wenn Sie 'B' bei der Briefkopfdefinition in der Stammdatei angeben, so wird der Briefkopf aus der Stammdatei ausgewählt. Briefkopf und Abschlußtexte für die Kundenausdrucke stehen in der Stammdatei in den Sätzen 101..104 und können von Ihnen geändert werden. 2) Wollen Sie einen Briefkopf entwerfen, der die Möglichkeiten Ihres Druckers ausnutzt, so können Sie das mit der Definition einer Briefkopfdatei bewerkstelligen. Sie können diese Datei in einem Texteditor definieren. Eine Briefkopfdatei trägt einen Namen BKOPFx.TXT. Wobei x eine Ziffer zwischen 0 und 9 ist. Es können also 10 verschiedene Briefköpfe festgelegt werden. Die Ziffer x wird bei den Druckparametern zu diesem Formular angegeben, (statt 'B') zur Auswahl der gewünschten Briefkopfdatei. Wird Text in doppelter Höhe gedruckt, so ist vor dem Zeilenabschlußzeichen in die einfache Höhe zurückzuschalten. Das gilt ebenso für alle anderen Einstellungen, die von der Zeilenschaltung 1/6 Zoll abweichen. Sie können 15 Zeilen selbst gestalten. Beachten Sie bitte, daß in den Zeilen 10 bis 15 auf der linken Seite die Adresse des Kunden erscheint. Sollten Sie an dieser Stelle Text vorgesehen haben, so wird dieser überschrieben. Taucht in dem Text die Zeichenfolge <Datum> auf, so wird an deren Stelle das Datum ausgedruckt. Ebenso wirkt <Zeit>. Jede der Textzeilen darf einschließlich der Steuerzeichen maximal 255 Zeichen enthalten. Siehe dazu die im Verzeichnis NETWEIN enthaltenen Beispielsdateien. Seit 1994 gibt es ebenso wie die Briefkopfdatei ein Briefende Datei BENDEx.TXT, welche die gleichen Freiheiten bietet. Die Endedatei wird mit der gleichen Ziffer wie die Briefkopfdatei ausgewählt. Ist keine entsprechende Briefendedatei definiert, so wird kein Briefendtext gedruckt. 3) Ist weder ein 'B' noch eine Ziffer eingetragen, so wird kein Briefkopf gedruckt. Papierzuführung: Zur Papierzuführung für die Drucker sind drei verschiedene Methoden vorgesehen. Je nach Art des Ausdrucks ist es möglich verschiedene Methoden auszuwählen. Für einige Listenausgaben ist nur Endlospapier vorgesehen. Hier besteht in der Grundversion des Programms keine Wahlmöglichkeit. Diese Programmteile werden mit der Zeit so umgestellt, daß sie die Formulardefinition 'Spez.Form 5' bzw. 'Listenausgaben' verwenden. Ebenso sind für den Etikettendruck Endlosetiketten zu verwenden. Für die meisten Ausgaben können je nach verwendetem Drucker und Papier verschiedene Möglichkeiten gewählt werden. So besteht für den Standardkundenausdruck, die Rechnung, die A.P.-Formulare, den Mehrfach-Ausdruck und andere Ausdrucke besteht die Möglichkeit zwischen: 'E' Einzelblatt zugeführt von Hand, 'Z' Einzelblatt automatisch zugeführt (besonders empfehlenswert) und 'e' Endlos auszuwählen (old fashion). Der entsprechende Kennbuchstaben für die Methode wird in den Stammdaten eingegeben. Bei der Methode ´Z´ ist mit der Papierlänge die rechtzeitige Zuführung des neuen Blattes zu steuern. Bei den Einzelblattzuführungen wird das Papier immer unter die Anpressrollen eingelegt, bei Endlospapier entsprechend etwa auf die vierte Druckzeile einer Seite.
4.4.4.1 Ausdruck wiederholen Sie können mit diesem Unterprogramm den letzten Ausdruck eines beliebigen Teilprogramms erneut ausgeben. Die Druckdatei AUS wird über die interne Druckumsetzung dem Drucker erneut zugeführt.
4.4.4.2 Mehrfachausdruck Unter dem Namen 'Mehrfachausdruck' ist ein Druckformular vorhanden, das vier Proben auf einem Blatt unterbringt. Hier können unter Umständen leider nicht alle Werte und Texte ausgedruckt werden, da eine Seite dafür zu kurz ist. Wenn auf diesem Formular nicht alle Sonderuntersuchungen vermerkt werden konnten, so wird eine entsprechende Meldung auf das Blatt gedruckt.
4.4.4.3 Etiketten An dieser Stelle kann die gesammelte Ausgabe der Aufkleber ausgelöst werden. Wenn Sie Ihre Schönungsmittelaufkleber mit der Eingabe 's' zum späteren Ausdruck vertröstet haben, so werden diese hier gesammelt und sortiert ausgegeben.
Das Rechnungsprogramm ist so konzipiert, daß die Rechnungen ohne zusätzliche Eingaben der Benutzer erstellt werden können. Alle Leistungen werden mit der Eingabe der Werte automatisch bei der Rechnungserstellung berücksichtigt. Die Preise für Schönungen und Sonderuntersuchungen können direkt bei der Werteingabe editiert werden. Es gibt 10 Preisgruppen für alle Leistungen. Wenn Sie Großkunden haben, so können Sie einzelne oder mehrere einer Preisgruppe zuordnen. Ebenfalls können Sie bei jedem Kunden im Feld Vermerk einen Rabatt auf die Untersuchungsleistungen festlegen. Das Rechnungsprogramm ist Teil des Weinanalyseprogramm und wird über die Hauptauswahl gestartet. Es gibt vier verschiedene Wahlmöglichkeiten die Menge der zu behandelnden Proben festzulegen. 1. Rechnungen für einzelne Proben, 2. Rechnung für einen Kunden ( Zeitraum von ... bis ), 3. Rechnung für alle Kunden ( Zeitraum von ... bis ) 4. Tagesrechnung (Nur für Kunden mit einem speziellen Vermerk) Rechnungen für einzelne Proben werden immer geschrieben; egal, ob für diese Probe bereits eine Rechnung erstellt wurde oder nicht. Wenn Sie eine Rechnung über mehrere Proben schreiben, so werden nur solche Proben berücksichtigt, für die noch keine Rechnung geschrieben wurde. Abrechnungseinheit ist immer eine Probe. Wenn für eine Probe bereits eine Rechnung geschrieben wurde, so wirken sich Änderungen an dieser Probe nicht mehr auf die Rechnungserstellung aus, solange nicht das Status-Flag 'Rechnung geschrieben' zurückgesetzt wurde. Wenn Sie Rechnungen für viele Proben schreiben, so sollten Sie zuvor eine Datensicherung durchführen. Sie können dann im Fehlerfall (z.B.: Papierstau) die Datensicherung zurückladen und die Rechnungen erneut schreiben. Haben Sie keine Datensicherung angefertigt, so müssen Sie im Fehlerfall bei allen Proben das Rechnungsstatusflag zurücksetzen und das könnten hunderte von Proben sein. Die Einzelheiten der Rechnungserstellung sind im Abschnitt 'Stammdaten' beschrieben. Dort können Sie auch die Preise und die Kombinationsmöglichkeiten für die Einzelleistungen festlegen. Die Preise für die Sonderuntersuchungen geben Sie im Editor für die Sonderuntersuchungen ein. Diesen erreichen Sie über den Punkt Sonderuntersuchung einer beliebigen Probe. Tagesrechung erstellt wie ´Rechnung für alle Kunden´ eine Rechnung aber nur für die Kunden, die im Feld Vermerk das Zeichen für die Tagesrechnung ´§´ eingetragen haben. Der Zeitraum kann frei gewählt werden. Damit haben Sie die Möglichkeit für eine bestimmte Kundengruppe häufiger eine Rechnung zu schreiben (zum Beispiel täglich oder auch wöchentlich).
An jede Arbeitsstation, auf der das Weinanalyseprogramm läuft, können bis zu 5 Drucker angeschlossen werden. Der Anschluß erfolgt über die parallelen und/oder seriellen Schnittstellen. Die parallelen Schnittstellen können (auch wenn nicht vorhanden) über das Novell-Netz umgeleitet werden (CAPTURE). Damit verschiedene Druckermodelle angesprochen werden können muß eine Druckerdefinition für den jeweiligen Drucker berücksichtigt werden. Diese Definitionen werden auch häufig 'Druckertreiber' genannt und können vom Anwender selbst erstellt oder geändert werden. Wie Sie einen Druckertreiber erstellen bzw. ändern finden Sie im Abschnitt 4.9.2.1.
4.9.2.1 Druckertreiber Weisen Sie hier den fünf logischen Druckeranschlüssen jeweils einen Drucker zu. Eine Druckerzuweisung besteht aus einem Druckertreibernamen und einer Schnittstelle. Ist keine Schnittstelle angegeben, so wird immer LPT1 angenommen. Sie können, wenn Sie nur einen Drucker haben, auch in alle Zeilen den gleichen Druckertreibernamen schreiben. Der Treibername muß einer Datei *.WAD im Weinverzeichnis entsprechen. Die Erweiterung '.WAD' geben Sie nicht mit an. Als Schnittstellen können Sie LPT1 .. LPT3 und COM1 .. COM3 verwenden. Bei den seriellen Schnittstellen können Sie hinter der Schnittstelle noch die Übertragungsgeschwindigkeit wählen. 8 Bit pro Zeichen und No Parity sind fest eingestellt. Beispiel: nec_p60,lpt1 hplj2p,lpt2 m1209,com2,2400 Erstellen eines Druckertreibers: Unter einem Druckertreiber ist im Zusammenhang mit dem Weinanalyseprogramm eine Datei mit einer Tabelle von Steuerzeichen zu verstehen. Hier zuerst ein Beispiel. Steuercodes für den Drucker P60 von NEC NEC_P60.WAD, erstellt am 14.08.90 Konvertiert keine Umlaute 17,28,64 GrundInit 27,65,05 Zeilenabstand 0.5 27,65,10 Zeilenabstand 1.0 27,65,15 Zeilenabstand 1.5 27,65,20 Zeilenabstand 2.0 12 Einzelblatt auswerfen Einzelblatt einziehen 18,27,80 Zeichenabstand 10 18,27,77 Zeichenabstand 12 27,80,15 Zeichenabstand 15 27,80,15 Zeichenabstand 20 27,71 Fettdruck ein 27,72 Fettdruck aus 27,120,1 Briefqualität ein 27,120,0 Briefqualität aus 27,51 Vorschub n/xxx Zoll 180,255 xxx und max n 27,87,49 Breite Zeichen an 27,87,48 Breite Zeichen aus Ende der Steuercodedatei für NEC_P60 Die Datei muß die Erweiterung '.WAD' haben und kann mit einer beliebigen Textverarbeitung geschrieben oder geändert werden. Schauen Sie sich die vorhandenen '*.WAD' Dateien als Beispiel an, bevor Sie eine neue Druckerdefinition erstellen. Der Dateiname ist beliebig. Den gewählten Dateinamen müssen Sie im Stammdatenprogramm angeben, damit das Programm die gewünschte Definitionsdatei zur Verfügung stellen kann. Die beiden ersten Zeilen sollen einen Text enthalten, der Druckermodell, Erstellungsdatum und andere evtl. wichtige Daten enthält. Steht in der dritten Zeile am Anfang das Wort Umlaute, so werden die Umlaute umgesetzt, so wie es für etwas ältere deutsche Druckermodelle erforderlich ist. In den nächsten 15 Zeilen können die Steuerzeichen für die oben ersichtlichen Funktionen festgelegt werden. Die Reihenfolge ist zu beachten. Jede Steuersequenz kann aus bis zu 12 Dezimalzahlen bestehen. Die einzelnen Zahlen werden mit Komma getrennt. Am Zeilenende darf wie oben ein Kommentar stehen. Beachten Sie bitte, daß Ihre Textverarbeitung keine Steuerzeichen zur Formatierung in den Text einfügt. Viele Drucker erlauben den Vorschub nicht nur in Zeilen, sondern auch in sehr kleinen Einheiten anzugeben. So zum Beispiel beim NEC P60 in 1/180 Zoll. Den Steuercode dafür können Sie in der 16. Zeile des Druckertreibers angeben. In der darauf folgenden Zeile geben Sie den Zollbruchteil und den Maximalwert des Vorschubes an. In diesem Fall 180 für 1/180 Zoll und 255 als maximaler Vorschub in einem Schritt. Diese feine Einteilung kann nach Definition in Ihrem Druckertreiber dazu verwendet werden, das Papier bei Einzelblattzufuhr genau auszurichten.
4.9.2.2 Formularparameter Für alle Formulare können eine Reihe von Parametern vorgewählt werden. Die Einzugsart können Sie festlegen Endlos oder Einzelblatt (siehe Abschnitt 4.4). Den gewünschten Briefkopf können Sie vorwählen. Wenn Ihre Briefköpfe direkte Druckersteuerzeichen enthalten, so muß die Wahl des Briefkopfes bei der Wahl des Druckers beachtet werden. Die Papierlänge ist bei Einzelblatt ca. 60 bis 65 Zeilen, bei normalem Endlospapier 72 Zeilen. Der obere Rand in Millimetern funktioniert nicht bei allen Druckern, sondern nur bei solchen Modellen, die einen variablen Zeilenvorschub ähnlich wie die Epson oder NEC-Drucker anbieten. Die vorderen und oberen Ränder wirken sich bei den einzelnen Formularen etwas unterschiedlich aus. Verwenden Sie aber auf jeden Fall den vorderen Rand so, daß Sie alle Formulare mit dem selben Anschlag einziehen können.
Jeder Kunde kann einer der zehn Preisgruppen ( Gruppe_0 bis Gruppe_9 ) zugeordnet werden. Ist bei einem Kunden keine Preisgruppe angegeben, so ist er automatisch der Preisgruppe 0 zugeteilt. Wollen Sie einen Kunden einer anderen Preisgruppe zuordnen, so tragen Sie unter den Kundendaten in das Feld 'Vermerk' den entsprechenden Preisgruppenschlüssel ein : '$1' oder '$2' oder .. '$9' ein. Alle Kunden, die den 'normalen' (höchsten) Preis zahlen, sollten demnach in der Gruppe 0 sein. Großkunden können Ihre eigene Preisgruppe erhalten. Damit sind für jeden Kunden (Kundengruppe) individuelle Preise für alle Leistungen möglich. Neben den Preisgruppen ist auch die Möglichkeit vorgesehen auf die Untersuchungsleistung (nicht Material) einen Rabatt festzulegen. Auch die Rabatt Festlegung erfolgt im Feld ´Vermerk´ des Kundendatensatzes. Zum Beispiel %05 oder %12. Die Angabe von Preisgruppe und Rabatt ist auch gleichzeitig möglich.
Festlegung der Preise Die Preise für Untersuchungen sind an zwei verschiedenen Stellen im Programm abzuspeichern. Für die Weinuntersuchung und die Kombinationsuntersuchungen werden die Art der Rechnungsposten, die Preise und die dazugehörigen Texte in dem Stammdatenprogramm festgelegt. Sie können hier eigene Vorstellungen der Preisgestaltung festschreiben. Für die Sonderuntersuchungen, zu denen auch die Schönungen und Materialeinträge zählen, werden die Preise bei der Definition der Untersuchungen eingegeben. Diesen Definitionsteil für die Sonderuntersuchungen erreichen Sie von der Sonderuntersuchungseingabe jeder beliebigen Probe.
4.9.6.1 Preise für die Weinuntersuchungen Unter Weinuntersuchung werden im Zusammenhang mit diesem Programm alle die Parameter verstanden, die im Fenster mit den für die amtliche Untersuchung notwendigen Werten erscheinen. Zur Festlegung der Untersuchungsabrechnungsarten für die Weinuntersuchung wählen Sie einen der Menuepunkte 'Preiskomb. Wein'. In jedem dieser zwei Fenster können Sie Kombinationen von Werten, den Namen für diese Kombination und deren Preise angeben (Siehe dazu Abbildung 4.9.6.1). Die Aufteilung in zwei Auswahlpunkte stammt noch aus dem alten Weinprogramm. Sie sehen unter dem ersten Punkt die ersten 20 und unter dem zweiten Punkt die zweiten 20 Einträge einer Liste mit 40 möglichen Einträgen. Die Liste wird nach ´Gewichtigkeit´ der Einträge sortiert. Wenn Sie am Ende des zweiten Fensters 'Preiskomb. Wein 2' einen Eintrag mit vielen ´Kreuzchen´ ablegen, so finden Sie den später weiter oben einsortiert.
Testversion_Netz¦ ¦ ¦21.07.94 10:22 -+ Weinuntersuchungskombinationen festlegen ----------------------------------+- ¦ Kenn Leistungsmuster FormKenn Rechnungstext Preise ¦ ¦ ¦ ¦:APSE :xxxxxxxxxxoooo_o____ *SP Sekt-AP Rheinland-Pfalz 44.57 28 ¦ ¦ IDEN xxxxxxxxxxoooo_o____ *PI Identitätsprüfung 14.00 28 ¦ ¦ APRP xxxxxxxxxxoooo_o____ *P Qualitätsweinanalyse 38.20 27 ¦ ¦ APHE xxxxxxxxxxoooo_o____ *H Qualitätsweinanalyse Hessen 39.26 27 ¦ ¦ HA-I xxxxxxxxxx_____oo___ Handelsanalyse mit Inversion 37.14 22 ¦ ¦ HA xxxx_xxxxx___o_oo___ Handelsanalyse 31.84 22 ¦ ¦ HA-M xxxxxxxiix_____oo___ Handelsanalyse & Urspr.Mostgew 32.90 22 ¦ ¦ GA-EM xxxx_x___x_x_o_o____ Ges.Alkohol-Extrakt-Urspr.MG 22.28 19 ¦ ¦ GA-E xxxx_x___x___o_o____ Gesamtalkohol & Extrakt 21.22 18 ¦ ¦ A-ZI xx__xx___o___o_o____ Gesamtalkohol & Zucker v.Inv. 23.34 17 ¦ ¦ A_ZV oxoox_x__x__________ Mostunt VA, ZVI, GS 12.00 17 ¦ ¦ GA xo___o___o___o_o____ Gesamtalkoholbestimmung 19.10 16 ¦ ¦ SAUER ______xxx___________ Säure, FSO2, GSO2 8.50 13 ¦ ¦ MO1 ______x__x_____o____ Mostunt. 12.00 13 ¦ ¦ ASCHE _____________ox_____ Asche 6.36 12 ¦ ¦ F&G _______xx___________ Freie & gesamte schwefl. Säure 7.42 12 ¦ ¦ EX __xo________________ Extrakt 1.00 12 ¦ ¦ ZU ____xx______________ Zucker 12.00 12 ¦ ¦ A-DZ _m_______________x__ Alkohol Ref.Methode 10.62 11 ¦ -¦ SO2-D ________m_______x___ Ges.SO 2 Ref.Methode 10.62 11 ¦- +----------------------------------------------------------------------------+ Abbildung 4.9.6.1 : Eingabe der Abrechnungskombinationen zur Weinuntersuchung. Nach dem Verlassen der Eingabemaske findet diese Sortierung der Werte in der Tabelle und die Umgruppierung statt. An dieser Reihenfolge können Sie sehen, welche Untersuchungsabrechnungsarten zuerst abgeprüft werden. Die weiter oben in der Tabelle stehenden Einträge haben Vorrang vor den tiefer stehenden. Die gewählte Untersuchungskennung gilt programmweit und muß von anderen Untersuchungskennungen (auch Sonderuntersuchungen) verschieden sein. Für jeden einzelnen Wert auf der rechten Seite des Weinuntersuchungsbildschirmes muß eine eigene Abrechnungsart vorhanden sein, damit, wenn keine Ihrer Kombinationen zutrifft, die Probe durch Aneinanderreihung der Einzelposten abgerechnet werden kann. Das Programm enthält im Bildschirm mit den Weinanalyseergebnissen eine Maske zur Ausblendung von einzelnen Werten der Weinuntersuchung. Nur für den Kunden sichtbare Ergebnisse werden zur Rechnungserstellung herangezogen. Nun zu den einzelnen Feldern der Abrechnungsarten: Kenn: Die für die Untersuchung geltende Kennung. Diese Kennung bezeichnet eine Untersuchungsart programmweit und entspricht damit den Kennungen der Sonderuntersuchungen und der Kombinationsuntersuchungen. Diese Kennung hat keinen Einfluß auf die Sortierreihenfolge der Rechnungsvorgaben. Diese Kennung hat aber einen Einfluß auf die Sortierreihenfolge der Rechnungspositionen auf der Rechnung. Hier gilt die 'natürliche' Sortierfolge (alphabetisch, ASCII-Tabelle). Siehe dazu die Erläuterung zur Wahl der Probenummer. Wünschen Sie eine bestimmte Reihenfolge der Ausgabe der Rechnungsposten, so können Sie diese bei der Wahl Ihrer Kennungen für Abrechnungsarten und Sonderuntersuchungen festlegen. Im Extremfall (zurück zu den Ursprüngen) können Sie Zahlen vergeben ( z.B.: 00001, 00002, ... ) die dann eine Ausgabereihenfolge festschreiben. Es wäre auch eine kombinierte Methode zwischen Ziffern für Gruppen in der Ausgabereihenfolge und lesbaren Zeichen als Untersuchungsbezeichnung denkbar (z.B.: 0ALK, ... 0ZUCK, 1BE, ... 9CO2 ). Testversion_Netz¦ ¦ ¦21.07.94 11:00 -+ Weinuntersuchungskombinationen festlegen ----------------------------------+- ¦ Kenn Leistungsmuster FormKenn Rechnungstext Preise ¦ ¦ + Leistungen APRP -+¦ ¦ APSE xxxxxxxxxxoooo_o____ *SP Sekt-AP Rheinland-Pfa¦ Gesamtalkohol :x: ¦¦ ¦ IDEN xxxxxxxxxxoooo_o____ *PI Identitätsprüfung ¦ Vorh. Alkohol x ¦¦ ¦ APRP xxxxxxxxxxoooo_o____ *P Qualitätsweinanalyse ¦ Gesamtextrakt x ¦¦ ¦ APHE xxxxxxxxxxoooo_o____ *H Qualitätsweinanalyse ¦ Zufr. Extrakt x ¦¦ ¦ HA-I xxxxxxxxxx_____oo___ Handelsanalyse mit In¦ Zucker v.I. x ¦¦ ¦ HA xxxx_xxxxx___o_oo___ Handelsanalyse ¦ Zucker n.I. x ¦¦ ¦ HA-M xxxxxxxiix_____oo___ Handelsanalyse & Ursp¦ Gesamtsäure x ¦¦ ¦ GA-EM xxxx_x___x_x_o_o____ Ges.Alkohol-Extrakt-U¦ Freie SO2 x ¦¦ ¦ GA-E xxxx_x___x___o_o____ Gesamtalkohol & Extra¦ Gesamte SO2 x ¦¦ ¦ A-ZI xx__xx___o___o_o____ Gesamtalkohol & Zucke¦ Dichte x ¦¦ ¦ A_ZV oxoox_x__x__________ Mostunt VA, ZVI, GS ¦ Restextrakt o ¦¦ ¦ GA xo___o___o___o_o____ Gesamtalkoholbestimmu¦ Urspr. Mostgew o ¦¦ + Eingabemöglichkeiten zur Leistung -------------------+ ¦ Brennwert o ¦¦ ¦ x - Hier müssen Eingabewerte vorhanden sein. ¦ ¦ Leitfähigkeit _ ¦¦ ¦ m - wie x aber schließt nicht aus. ¦ ¦ Asche _ ¦¦ ¦ i - Hier dürfen keine Eingabewerte vorhanden sein. ¦e¦ Refr.-wert o ¦¦ ¦ o - Eingaben bleiben unberücksichtigt. ** Siehe ¦ ¦ SO2 dest _ ¦¦ ¦ _ - Feld wird nicht betrachtet. ** Handbuch ! ¦ ¦ Alk-Referenz _ ¦¦ +------------------------------------------------------+ ¦ Zucker-Referenz_ ¦¦ -¦ SO2-D ________m_______x___ Ges.SO 2 Ref.Methode ¦ erw3 _ ¦¦- +-------------------------------------------------------+-------------------++ Abbildung 4.9.6.2: Das Feld Leistungsmuster der Weinuntersuchungskombinationen. Leistungsmuster : Das Feld Leistungsmuster enthält eine Reihe von Zeichen, die festlegen, welche Wertefelder für diese Abrechnungsart eine Bedeutung haben. Siehe dazu Abbildung 4.9.6.2. Welche Bedeutung ein Feld hat hängt von dem gewählten Buchstaben ab. x In diesem Feld muß ein Wert vorhanden sein, der auch nicht durch die Maske ausgeblendet ist. o Wenn das Wertefeld einen Wert enthält, so ist dieser mit der Untersuchung abgedeckt. Ist kein Wert vorhanden, so kann diese Untersuchungsabrechnungsart dennoch gültig sein. m Wie ´x´. Ist aber das Feld in einer anderen Kombination berücksichtigt, so wird es hier trotzdem noch betrachtet. i In diesem Wertefeld darf kein Wert eingetragen sein, um diese Untersuchungsabrechnungsart auszuwählen. Siehe dazu das Beispiel in Abbildung 4.9.6.3. _ Dieses Wertefeld wird nicht betrachtet bei dieser Untersuchungsabrechnungsart. Sie erzeugen diesen Unterstrich mit der Leertaste. FormKenn: Hier kann ein Formularkennzeichen angegeben werden. Formularkennzeichen ist zum Beispiel der Kode ´*P´ zur Auswahl der Rheinland-Pfalz AP-Formulars. Rechnungstext: Geben Sie einen beliebigen Text ein. Dieser wird auf dem Rechnungsformular als Ausgabetext verwendet. Preise: Sie können hier die Preise für die 10 Preisgruppen angeben. Siehe Abbildung 4.9.6.4. In der Tabelle sehen Sie immer nur den Preis der Preisgruppe 0. Testversion_Netz¦ ¦ ¦21.07.94 11:15 -+ Weinuntersuchungskombinationen festlegen ----------------------------------+- ¦ Kenn Leistungsmuster FormKenn Rechnungstext Preise ¦ ¦ + Leistungen AD_ZU -+¦ ¦ APSE xxxxxxxxxxoooo_o____ *SP Sekt-AP Rheinland-Pfa¦ Gesamtalkohol :_: ¦¦ + Eingabemöglichkeiten zur Leistung -------------------+ ¦ Vorh. Alkohol m ¦¦ ¦ x - Hier müssen Eingabewerte vorhanden sein. ¦ ¦ Gesamtextrakt _ ¦¦ ¦ m - wie x aber schließt nicht aus. ¦ ¦ Zufr. Extrakt _ ¦¦ ¦ i - Hier dürfen keine Eingabewerte vorhanden sein. ¦n¦ Zucker v.I. _ ¦¦ ¦ o - Eingaben bleiben unberücksichtigt. ** Siehe ¦ ¦ Zucker n.I. _ ¦¦ ¦ _ - Feld wird nicht betrachtet. ** Handbuch ! ¦p¦ Gesamtsäure _ ¦¦ +------------------------------------------------------+U¦ Freie SO2 _ ¦¦ ¦ GA-E xxxx_x___x___o_o____ Gesamtalkohol & Extra¦ Gesamte SO2 _ ¦¦ ¦ A-ZI xx__xx___o___o_o____ Gesamtalkohol & Zucke¦ Dichte _ ¦¦ ¦ A_ZV oxoox_x__x__________ Mostunt VA, ZVI, GS ¦ Restextrakt _ ¦¦ ¦ GA xo___o___o___o_o____ Gesamtalkoholbestimmu¦ Urspr. Mostgew._ ¦¦ ¦ SAUER ______xxx___________ Säure, FSO2, GSO2 ¦ Brennwert _ ¦¦ ¦ MO1 ______x__x_____o____ Mostunt. ¦ Leitfähigkeit _ ¦¦ ¦ ASCHE _____________ox_____ Asche ¦ Asche _ ¦¦ ¦ F&G _______xx___________ Freie & gesamte schwe¦ Refr.-wert _ ¦¦ ¦ EX __xo________________ Extrakt ¦ SO2 dest _ ¦¦ ¦ ZU ____xx______________ Zucker ¦ Alk-Referenz x ¦¦ ¦ AD_ZU _m_______________x__ Alkohol Ref.Methode ¦ Zucker-Referenz_ ¦¦ -¦ SO2-D ________m_______x___ Ges.SO 2 Ref.Methode ¦ erw3 _ ¦¦- +-------------------------------------------------------+-------------------++ Abbildung 4.9.6.3: Untersuchungsabrechnungsart AD_ZU. Die beiden Beispiele in Abbildung 4.9.6.2 und 4.9.6.3 sollen hier noch einmal kurz erläutert werden. Beispiel 4.9.6.2: Die hier gemachte Zusammenstellung der Leistungen für die Kennung APRP ist so zu verstehen: Die mit ´x´ selektierten Felder müssen sinnvolle Werte enthalten, die nicht mit der Maske ausgeblendet sind. Die mit ´o´ gekennzeichneten Felder können Werte enthalten müssen aber nicht. Die mit ´x´ und ´o´ gewählten Wertefelder werden nicht mehr nach anderen Untersuchungsabrechnungsarten betrachtet. Nur eine Betrachtung mit dem Mehrfachoperator ´m´ ist möglich. Weiterhin muß das Formularkennzeichen '*P' vorhanden sein, damit eine Probe nach dieser Abrechnungsart abgerechnet wird. Beispiel 4.9.6.3: Die Leistungen für die Untersuchungsabrechnungsart AD_ZU ( Alkohol-Destillations-Zuschlag). Hier muß beim Alkohol ein Wert vorhanden sein, der aber schon in einer anderen Untersuchungsabrechnungsart berechnet wurde und es darf kein Refraktionswert vorhanden sein. Die Beispiele zeigen Möglichkeiten für die Festlegung der Untersuchungsabrechnungsarten. Sie sind aber in keiner Weise an die hier vorgestellten Möglichkeiten gebunden, sondern können Ihre Vorstellungen der Rechnungserstellung definieren.
4.9.6.2 Preise für die Sonderuntersuchungen (Schönungen). Für die Sonderuntersuchungen, zu denen auch die Schönungen zählen, werden die Preise bei der Definition der Untersuchungen eingegeben. Diesen Definitionsteil für die Sonderuntersuchungen erreichen Sie von der Sonderuntersuchungs-Eingabe jeder beliebigen Probe. Sie können (siehe Abschnitt 4.9.6.4) wählen, ob bei den Schönungen das Material mit in den Schönungspreis verrechnet oder ob das Material separat aufgeführt werden soll. Wird das Material im Schönungspreis eingerechnet, so gilt auch für das Material der Mwst-Satz der Untersuchung. Testversion_Netz¦ ¦ ¦21.07.94 11:17 -+ Weinuntersuchungskombinationen festlegen ----------------------------------+- ¦ Kenn Leistungsmuster FormKenn Rechnungstext Preise ¦ ¦ ¦ ¦ APSE xxxxxxxxxxoooo_o____ *SP Sekt-AP Rheinland-Pfalz 44.57 28 ¦ ¦ IDEN xxxxxxxxxxoooo_o____ *PI Identitätsprüfung 14.00 28 ¦ ¦ APHE xxxxxxxxxxoooo_o____ *H Qualitätsweinanalyse Hessen 39.26 27 ¦ ¦:APRP :xxxxxxxxxxooo__o____ *P Qualitätsweinanalyse 38.20 26 ¦ ¦ HA-I xxxxxxxxxx_____oo___ Handelsanalyse mit Inversion 37.14 22 ¦ ¦ HA xxxx_xxxxx___o_oo___ Handelsanalyse 31.84 22 ¦ ¦ HA-M xxxxxxxiix_____oo___ Handelsanalyse & Urspr.Mostgew 32.90 22 ¦ ¦ GA-EM xxxx_x___x_x_o_o____ Ges.Alkohol-Extrakt-Urspr.MG 22.28 19 ¦ ¦ GA-E xxxx_x___x___o_o____ Gesamtalkohol & Extrakt 21.22 18 ¦ ¦ A-ZI xx__xx___o___o_o____ Gesamtalkohol & Zucker v.Inv. 23.34 17 ¦ ¦ A_ZV oxoox_x__x__________ Mostunt VA, ZVI, GS 12.00 17 ¦ ¦ GA xo___o___o___o_o____ Gesamtalkoholbestimmung 19.10 16 ¦ ¦ SAUER ______xxx___________ Säure, FSO2, GSO2 8.50 13 ¦ ¦ MO1 ______x__x_____o____ Mostunt. 12.00 13 ¦ ¦ ASCHE _____________ox_____ Asche 6.36 12 ¦ ¦ F&G _______xx___________ Freie & gesamte schwefl. Säure 7.42 12 ¦ ¦ EX __xo________________ Extrakt 1.00 12 ¦ ¦ ZU ____xx______________ Zucker 12.00 12 ¦ ¦ AD_ZU _m_______________x__ Alkohol Ref.Methode 10.62 11 ¦ -¦ SO2-D ________m_______x___ Ges.SO 2 Ref.Methode 10.62 11 ¦- +----------------------------------------------------------------------------+ Abbildung 4.9.6.4: Eingabe der Preise zur Untersuchung APRP.
4.9.6.3 Preise für die Kombinationsuntersuchungen Mit den Kombinationsuntersuchungen können Sie Verknüpfungen zwischen Weinuntersuchungen und Sonderuntersuchungen definieren. Es können bis zu fünf einzelne Untersuchungsabrechnungsarten (Teilleistungen) zu einem Oberbegriff unter einem Namen zusammengefaßt werden. (siehe Abbildung 4.9.6.5). Die Bedeutung der Felder in den Spalten der Tabelle entspricht denen unter Weinuntersuchung.
Testversion_Netz¦ ¦ ¦21.07.94 11:34 -+ Untersuchungskombinationen festlegen --------------------------------------+- ¦ Kenn Rechnungstext Teilleistungen Preise ¦ ¦ ¦ ¦:SAK-N:Schönung incl.Nachkontrolle 3 BE FE # 21.22 ¦ ¦ SPRHA Sekt-AP-Rheinl.Pf.& Antrag 3 APSE CO2 $ 48.81 ¦ ¦ SCH Schönung ohne Berechn.Nachk 2 BE FE 19.10 ¦ ¦ AP&A Qaualitätsweinanalyse & Ant 2 APRP $ 42.44 ¦ ¦ SPRH Sekt-AP-Rheinland-Pfalz 2 APSE CO2 44.57 ¦ ¦ MO_DG Mostuntersuchung Oechsle, G 2 MO1 |MOST 20.00 ¦ ¦ MO_AZ Mostunters. Alk, Zucker, Sä 2 A_ZV |MOST 28.00 ¦ ¦ ¦ -¦ ¦- +----------------------------------------------------------------------------+ Abbildung 4.9.6.5: Kombinationsuntersuchungen aus Weinanalyse und Sonderuntersuchungen.
4.9.6.4 Schalter und Konstanten Sie können das Aussehen Ihres Rechnungsformulars selbst verändern. Es gibt einige Einstellungen, die Sie in dem Vorgabenfeld 'Konstanten' vornehmen können. Die Abbildung 4.9.6.6 zeigt die möglichen Einstellungen. Geben Sie als Werte hier 'j' oder 'n' ein, je nach Wunsch und Definition in den Vorgaben. Abbildung 4.9.6.6 zeigt eine sinnvolle Einstellung. Als Trennzeichen kann bei einem Nadeldrucker das Zeichen 124 genommen werden oder ein beliebiges anderes Zeichen.
Testversion_Netz¦ ¦ ¦21.07.94 11:44 -100--01-- PIT ----------------------------------------------------------------- + Schalter für die Rechnungsausgabe -----------------------------------------+ ¦ Nur gleiche Proben eines Tages zusammenfassen ? <j/n> :n: ¦ ¦ Mit Ausgabe der Untersuchungskennung ? <j/n> n ¦ ¦ Mit dem Datum der Analyse ? ( In der Hauptzeile ) <j/n> n ¦ ¦ Mit der Weinnummer des Kunden ? <j/n> n ¦ ¦ Ohne Nulleinträge bei den Untersuchungen ? <j/n> j ¦ ¦ Datum zu den Probennummern hinzufügen ? <j/n> n ¦ ¦ Material mit in den Untersuchungspreis ? ( Mwst ) <j/n> n ¦ ¦ Gleiche Materialeinträge werden nicht aufaddiert ? <j/ > j ¦ ¦ Schönungen mit ungleichen Preisen zusammenfassen?(Mat)< /n> n ¦ ¦ Material einer Probe zu einem Eintrag zusammenfassen <j/n> n ¦ ¦ ¦ ¦ ¦ ¦ ¦ ¦ Trennzeichen zwischen 2 Einträgen | ¦ +----------------------------------------------------------------------------+ Abbildung 4.9.6.6: Einstellmöglichkeiten zum Rechnungsprogramm.
4.9.6.5 Rechnungsliste Die Funktionen zur Verwaltung der Rechnungsliste sind in das Programm Stammdaten eingegliedert. Dem Anwender stehen die folgenden Funktionen zur Verfügung: Liste drucken: Druckt die aktuelle Rechnungsliste aus. Die Felder mit den Beträgen werden aufsummiert. Format siehe unten. Nach dem Druck werden Sie gefragt, ob Sie die Liste löschen wollen. Liste löschen: Dieser Befehl löscht nach Sicherheitsrückfrage die gerade aktuelle Rechnungsliste. Sie sollten vorher den aktuellen Stand ausgegeben haben. Wenn nicht werden Sie darauf hingewiesen und haben Gelegenheit den Ausdruck nachzuholen oder zu ignorieren. Rechnungsnummer entfernen (Rechnung löschen): Entfernt eine einzugebende Rechnungsnummer aus der Liste. Die aktuelle Rechnungsnummer wird nicht verändert. Wenn Sie die aktuelle Rechnungsnummer zurücksetzen, um eine Lücke zu füllen, so müssen Sie die Rechnungsnummer nach der einen Rechnung wieder hochsetzen, sonst werden alle nachfolgenden Rechnungsnummern in der Liste überschrieben. Aktuelle Rechnungsnummer festlegen: Hier können Sie festlegen, welche Rechnungsnummer Sie als die nächste vergeben wollen. Es sind 10 stellige Eingaben erlaubt. Es muß mindestens ein Ziffernblock mit vier Ziffern enthalten sein. Der letzte Ziffernblock mit vier oder mehr Stellen wird dann kontinuierlich hochgezählt. Sie können also Buchstaben und Sonderzeichen in der Rechnungsnummer verwenden. Die nächste Nummer wird automatisch erzeugt. Sie können sich verschiedene Systeme für die Vergabe dieser Nummern ausdenken. Zum Beispiel fünfstellig fortlaufend 10001, 10002, ... 99999 oder mit integrierter Jahreszahl 930001,930002, ... 939999. Auch der Monat oder geheimnisvolle Offsets lassen sich integrieren. Sicher können Sie auch Ihr bestehendes Zahlensystem weiterverwenden. Die Kombination 0R05/00001, 0R05/00002, ... 0R05/99999 zum Beispiel ist somit auch eine gültige Möglichkeit, die die volle Länge des Rechnungsnummernfeldes ausschöpft. Bitte fragen Sie mich nicht wofür 0R05/ stehen soll.
4.9.6.6 Umleitung der Rechnung auf einen anderen Kunden. Wollen Sie die Rechnung für eine Probe einem anderen Kunden als dem Anstellenden zuweisen, so gibt es dazu zwei Möglichkeiten. Sie können dies nur für eine (oder mehrere) bestimmte Probe(n) tun, oder grundsätzlich für einen Kunden. Für die Rechnungsumleitung zu einer Probe tragen Sie in dem Feld 'Bearbeitungsvermerke' den vollständigen Suchbegriff (Kennung) des zahlenden Kunden mit einem vorangestelltem '&' Zeichen ein. Zum Beispiel: &MÜLLER_KARL. Wollen Sie die Rechnung für einen Kunden grundsätzlich auf einen anderen Kunden umlenken, so können Sie im Feld 'Vermerk' in der Kundendatei den entsprechenden Verweis ablegen. Zum Beispiel: &BWG. Diese Verweise sind nur für dauerhafte Zuweisungen gedacht. Wird ein solcher Verweis entfernt, so werden nach dem Lauf des Programms 'Probendatei reparieren' alle Rechnungsumleitungen wieder gelöscht. Verwenden Sie deshalb die Rechnungsumleitung mit dem Eintrag in der Kundendatei nur dann, wenn diese Umleitung permanent sein soll. Verwenden Sie, wenn Sie diese Möglichkeiten der Rechnungsumlenkung nutzen wollen, möglichst kurze Suchbegriffe für die in diesem Zusammenhang benötigten Kunden, damit Sie nicht immer die langen Namen eintippen müssen. Außerdem haben die Felder, in denen die Verweise eingegeben werden können, eine geringere Länge als der maximal mögliche Kunden-Suchbegriff.
4.9.6.7 Überweisungsträger ausdrucken (Vers. 1.0) (optional) Dieses Zusatzprogramm finden Sie in Stammdaten/Rechnungsliste. Falls Sie diesen Programmteils besitzen, so können Sie auf beliebig gestaltete Überweisungsträger drucken. Sie können auch verschiedene Formulare wahlweise verwenden. Als erstes müssen Sie eine Ihrem Formular entsprechende Druckdefinitionsdatei anlegen. Die Datei kann einen beliebigen Namen tragen. Die Erweiterung muß '.UBW' sein. Alle Dateien '*.UBW' werden Ihnen nach dem Programmstart zur Auswahl angeboten und Sie können die gewünschte auswählen. Die Dateien haben folgenden Aufbau: Die erste Zeile enthält verschiedene Steuerzeichen und wird nicht auf das Formular gedruckt. Alle weiteren Zeilen (maximal 25) entsprechen den Textzeilen auf Ihrem Formular. Dabei können in dem zu druckenden Text Schlüsselworte enthalten sein. Mögliche Steuerzeichen in der ersten Definitionszeile der Datei sind: $Pc - Einzugsart c == 'e', 'E' oder 'Z' $Vxx - Vorschub in mm bei Einzugsart 'Z' (00..99) $Bxx - Schriftbreite in Zeichen pro Zoll (08..12) $Rxx - Vorderer Rand in Zeichen (00..30) $Zxx - Papierlaenge in Zeilen (10..25)
Geben Sie hier keine Belegung an, so wird eine Standardbelegung ausgewählt. Die eingestellte Belegung können Sie nach der Wahl Ihres Formulars überprüfen. Vier Schlüsselworte sind vorhanden, um die Einträge der Rechnungsliste auf die Überweisungsträger zu übertragen: <KN> Kundennummer <RN> Rechnungsnummer <DATUM> Rechnungsdatum <BETRAG> Rechnungsendbetrag
Die Schlüsselworte müssen in spitzen Klammen stehen und mit großen Buchstaben geschrieben werden. Hier nun ein Beispiel für eine Definitionsdatei. Diese trägt den Namen SPAKADA.UBW. In der ersten Zeile stehen Steuerzeichen. $V04 bedeutet 4 mm Vorschub nach dem Einzug am oberen Rand, falls mit Einzelblattzufuhr gearbeitet wird. Die Einzelblattzufuhr wird mit $PZ eingeschaltet. $R05 steht für einen Rand von 5 Druckzeichen. Die Striche die das Beispiel oben und unten begrenzen sind nur für die Optik und nicht in der Datei enthalten. $V04 $Z25 $R05 $B10 $PZ
Dipl.-Ing. Peter Göttert, Frankf.Str.64, 64293 Darmstadt 1800 1004 508 501 50 Stadtsparkasse Darmstadt <BETRAG> Rechnungsnummer: <KN>/<RN> vom <DATUM> Wenn Sie das Überweisungsträgerprogramm starten, so werden Sie im ersten Schritt gefragt, ob die Markierung 'Überweisung geschrieben' bei allen Einträgen der Rechnungsliste zurückgesetzt werden soll. Das ist normalerweise mit nein zu beantworten. Dieses Rücksetzen kann sinnvoll sein nach einem Abbruch bei Fehldruck. Die Markierung 'Überweisung geschrieben' wird bei einem Eintrag in der Rechnungsliste vermerkt, wenn ein Überweisungsformular ausgedruckt wurde. Wählen Sie nun das gewünschte Formular. Es werden Ihnen nach Abschluß der Formularwahl die Einstellungen für den Ausdruck angezeigt. Falls diese Einstellungen nicht Ihren Wünschen entsprechen, so editieren Sie Ihre Formulardatei. Der nächste Auswahlschritt erlaubt Ihnen den Wunsch zu äußern, ob Sie jedes Formular bestätigen wollen oder ob alle noch nicht erstellten Überweisungsformulare ohne weitere Nachfrage ausgegeben werden sollen. Wählen Sie 'ohne Bestätigung' aus und arbeiten dabei mit Endlospapier oder mit einer automatischen Papierzufuhr, so läuft die Ausgabe der Überweisungsträger ohne weitere Eingriffe ab. Nur den ersten Druck müssen Sie noch freigeben. Wenn Sie 'mit Bestätigung' wählen, so können Sie jedes einzelne Formular gezielt freigeben. Auch haben Sie hier die Möglichkeit einen Probedruck zu machen. Am Ende meldet Ihnen das Programm wieviele Überweisungsdrucke an den Drucker übergeben werden konnten. Die Probedrucke werden dabei nicht mitgezählt.
Mit diesem Programmpunkt kann auf die Datensätze der Stammdatendatei direkt zugegriffen werden. Das ist nur für ganz wenige Definitionen erforderlich, die nicht über spezielle Eingabemasken änderbar sind. Die Daten in der Stammdatei sind zu Einheiten von 250 Zeichen zusammengefaßt. Eine solche Dateneinheit von 250 Zeichen (ein 'Satz') kann auf dem Bildschirm von Ihnen bearbeitet werden. Um den entsprechenden Datensatz auszuwählen, müssen Sie die Satznummer angeben. Diese Satznummer ist Ihnen aus der entsprechenden Stelle in diesem Handbuch bekannt. Da Dateneinheiten von 250 Zeichen (Byte) im Umgang etwas unhandlich sind, kann hier eine weitere Unterteilung angesetzt werden. Diese Unterteilung ist bei der Satznummer hier in der Stammdatenbeschreibung angegeben. Diesen Wert müssen Sie als 'Raster' angeben. Geben Sie ein falsches Raster ein, so erscheinen alle Eingaben entsprechend verschoben. Geben Sie dann End oder Esc ein und starten Sie einen neuen Aufruf des Satzes mit dem richtigen Raster. In den Unterkapiteln zu 4.9.8 sind die Eingaben beschrieben, die mit diesem Programmteil an der Stammdatei durchgeführt werden können.
4.9.8.1 Stammdateneingabe für AP-Formulare Die Laboranschrift für das Rheinland-Pfalz AP-Formular steht im Stammdatensatz 2 Raster 23 etwa im folgenden Format: Testversion_Netz¦ ¦ ¦21.07.94 12:36 -100--01-- PIT ----------------------------------------------------------------- 1 .nr. 24 47 Dipl.Ing. 70 Peter Göttert 93 Frankfurter Straße 64 116 64293 Darmstadt 139 .sn. 162: : 185 208 -------------------------------------------------------------------------------- Satznummer : 2 allgemein Esc - bricht Satzbearbeitung ohne Speicherung ab Abbildung: Laboranschrift für AP-Formular RP im Datensatz 2 Raster 23 der Stammdatei. An der Stelle ´.nr.´ steht die Labornummer, an der Stelle ´.sn.´ die Labornummer für die Sekt-AP.
4.9.8.2 Initialisierung der Meßgeräte Die Grundinitialisierung der Meßgeräte wird über Stammdaten/Specials festgelegt. Wählen Sie Satz 9 mit dem Raster 15. Sie sehen danach den Inhalt der ersten Zeile. Durch wiederholtes Betätigen der Eingabetaste werden weitere Zeilen angezeigt. Ein Beispiel finden Sie auf der nachfolgenden Abbildung. Die einzelnen Zeilen haben die in der nachfolgenden Liste erläuterte Bedeutung: Zeile ZNR Zeichen Bedeutung 1 1 1..14 Text: Dichte 1 1 15 j - Dichtemeßzelle angeschlossen sonst nicht angeschlossen 2 16 1..2 04 = vierstellige Dichtemessung (03..06) 2 16 3..4 Anzahl der Dichtemessungen, die auf 0,0001 gleich sein müssen 3 31 1..14 Text : Refraktometer 3 31 15 Art des Refraktometers: G = GPR-11-37 Index Instruments, R = RIC 2 Index Instruments, T = TMR Index Instruments, D = DUR_S Schmitt+Haensch K = Kernchen Refraktomat 4 46 1..4 Adresse ser. Schnittstelle für Refraktometer norm. COM1=3f8, COM2=2f8, COM3=3e8, COM4=2e8 5 61 1..14 Text: Konduktometer 5 61 15 j - Konduktometer installiert sonst - nicht installiert 6 76 1..4 Adresse ser. Schnittstelle für Konduktometer norm. COM1=3f8, COM2=2f8, COM3=3e8, COM4=2e8 7 91 1..14 Text: PH-Meter 7 91 15 j - PH-Meter installiert sonst - nicht installiert 8 106 1..4 Adresse ser. Schnittstelle für PH-Meter norm. COM1=3f8, COM2=2f8, COM3=3e8, COM4=2e8 9 121 1..14 Text: Säure/PH 9 121 15 j - Säure/PH installiert sonst - Säure/PH nicht installiert 10 136 1..4 Adresse ser. Schnittstelle für Säure/PH norm. COM1=3f8, COM2=2f8, COM3=3e8, COM4=2e8 Testversion_Netz¦ ¦ ¦21.07.94 13:06 -100--01-- PIT ----------------------------------------------------------------- 1 Dichte j 16 0540 02f8 31 Refr G 46 2f8 61 Kond j 76 2f8 91 pH-Meter n 106 02f8 121 säure/ph j 136 2e8 151 Alcoquick n 166 2e8 -------------------------------------------------------------------------------- Satznummer : 9 lokal Esc - bricht Satzbearbeitung ohne Speicherung ab Abbildung: Definition der Meßgeräte in Stammdatensatz 9.
4.9.8.3 Texte Einige Texte der älteren Programmteile sind noch über die Satzorientierte Dateneingabe zu erreichen. Durch das neuere Konzept mit den BKOPFx.TXT und BENDEx.TXT Dateien ist diese Eingabe nur noch für die Wahlmöglichkeit Briefkopf ´B´ relevant. Die Speicherung erfolgt jeweils im Raster zu 60 Zeichen. Satz Bedeutung 101 Endtext für Untersuchungsbefund. 4 Zeilen mit 60 Zeichen. 102 Endtext für Rechnung. 4 Zeilen mit 60 Zeichen 103 und 104 Briefkopf. 8 Zeilen mit 60 Zeichen verteilt auf 2 Stammdatensätze.
4.9.8.4 Pyknometer Die Pyknometerwerte sind in den Sätzen 131 bis 137 der Stammdatei gespeichert. Jeder Satz enthält Raum für 16 Pyknometereinträge. Die Pyknometernummern 1 bis 100 sind fest an die Speicherstellen gekoppelt. Im Satz 131 stehen also in der ersten Zeile die Werte für Pyknometer 1, in der zweiten die für Pyknometer zwei und so weiter. In der ersten Zeile von Satz 132 steht also der Pyknometer 17. Satz 137 enthält nur noch 4 Pyknometernummern. Das Eingabeformat für Leer- und Wasserwert sehen Sie weiter unten im Beispiel. 131 15 1..16 Pyknometerwerte für 100 Pyknometer 132 15 17..32 133 15 33..48 jedes Feld, in das der Leerwert und der 134 15 49..64 Wasserwert eingetragen werden, hat 15 135 15 65..80 Zeichen. Das sieht dann zum Beispiel so 136 15 81..96 aus: 137 15 97.100 :30.0000 50.0000: Testversion_Netz¦ ¦ ¦21.07.94 13:33 -100--01-- PIT ----------------------------------------------------------------- 1 30.0000 50.0000 16 24.4801 49.9962 31 46 61 24.9341 50.0045 76 -------------------------------------------------------------------------------- Satznummer :131 allgemein Esc - bricht Satzbearbeitung ohne Speicherung ab Abbildung: Speicherformat für die Pyknometerwerte.
Sie können fast alle Texte, die im Programm verwendet werden nach Ihrem Geschmack umdefinieren. Damit ist es auch möglich, das Programm in eine andere Sprache zu übersetzen. An jedem Arbeitsplatz wird mit einer eigenen Textdatenbank gearbeitet. Damit können auch verschiedene Benutzer in unterschiedlichen Sprachen an den gleichen Daten arbeiten. Auch die zum Ausdruck der Ergebnisse verwendeten Texte stehen zum Teil in der Datenbank und können damit einfach an unterschiedliche Landessprachen angepaßt werden. Die einzelnen Dialogtexteinträge in der Datenbank haben einen Schlüssel, den Sie nicht verändern können. Ebenfalls haben Sie auf die maximale Länge der Einträge normalerweise keinen Einfluß. In dem Textdatenbankfenster haben Sie die Möglichkeit Einträge zu suchen (F1 und F3) und zu bearbeiten (F6). Mit F4/F5 können Sie zwischen der Anzeige der Originaltexte und der Benutzertexte umschalten. Jeder Texteintrag besteht aus einem Originaltext und einem Benutzertext. Der Benutzertext kann leer sein. Ist ein Benutzertext eingegeben, so wird dieser statt dem Originaltext zur Anzeige gebracht. Der Dialogtexteditor: Sie können den Benutzertext eingeben in der dritten Zeile. Dieser Text kann Steuerzeichen enthalten. Diese Steuerzeichen werden zum Schalten der Farben und evtl. zur Definition der Antwortzeichen verwendet. Eine genaue Definition der Steuerzeichen finden Sie weiter unten. In der vierten Zeile sehen Sie, wie der Text aussieht, wenn die Steuerzeichen vom Programm bei der Ausgabe interpretiert werden. Sie haben damit eine einfache Kontrolle Ihrer Eingabe. Schließen Sie Ihre Eingabe mit der ENDE-Taste ab. Mit F3 können Sie den Originaltext in das Benutzertextfeld übernehmen. Die EINFG-Taste (INS) schaltet zwischen den Überschreib- und dem Einfüge-Modus hin und her. Sie sehen immer den Modus in der untersten Zeile, den Sie mit der EINFG-Taste erreichen können. Antwortcodes (oder Returncodes) (Steuerzeichen): Zur Einstellung der Bildschirmfarben und für die Definition der Antwortzeichen dienen Steuerzeichen im Text. Verwenden Sie diese Steuerzeichen sorgfältig. '~rxx~' initialisiert einen Antwortcode mit der Nummer xx. Das auf diese Sequenz folgende Zeichen wird zur Steuerung der Funktion xx verwendet. Ein Beispiel:'~r01~ja oder ~r02~nein oder ~fs~Esc~fn~' und '~r01~yes or ~r02~no or ~fs~Esc~fn~' sind von der Funktion her gleichwertig. Die positive Antwort wird mit dem Antwortcode 01 gegeben, der einmal durch 'j' und das andere Mal mit 'y' definiert ist. Die für die Antwortcodes benutzten Zeichen werden im Text mit der 'Select'-Farbe dargestellt. Die Buchstaben für die Antwortcodes können beliebig aber nicht doppelt gewählt werden. Große und kleine Buchstaben werden unterschieden. Sie dürfen nur die Antwortcodes sinngemäß nicht vertauschen. Also im oberen Beispiel nicht '~r01~no' einfügen. Außerdem dürfen selbstverständlich die Nummern der Returncodes nur einmal belegt werden. Die Taste ESC liefert immer den ReturnCode 00. Dieser wird aber nicht in allen Antwortfenstern unterstützt. Sie können jeweils nur die Funktionsnummern belegen, die im Originaltext enthalten waren. Der Originaltext wird Ihnen immer als Hilfestellung eingeblendet. Ihre Benutzertexte haben immer eine definierte Länge, die zwischen der minimalen und der maximalen Textlänge liegt. Wenn Sie einen Benutzertext entfernen wollen, so löschen Sie alle Zeichen dieses Textes, also auch die Leerzeichen. Wollen Sie einen Originaltext mit einem leeren Text überschreiben, so müssen Sie mindestens ein Leerzeichen eingeben. Dieses wird dann auf die minimale Textlänge expandiert. Farbschalter: ~fs~ Schaltet die 'Select'-Farbe im oberen Beispiel für das Wort 'Esc' ein. Mit '~fn~' wird auf die Normalfarbe zurückgeschaltet. Die möglichen Farben sind: ReturnFarbe(r), EingabeFarbe(e), WarnungFarbe(w), Hintergrundtext(t), NormalerText(n), Select(s). Sie können die Textinformationen auch exportieren und dann die Datei mit einem beliebigen Editor als ASCII-Text verändern. Beim Export werden die Dateien ALLEORG.DEX und ALLEUSE.DEX erzeugt, in denen die Original- und die benutzerdefinierten Texte stehen. Benennen Sie diese Dateien nach der Bearbeitung in ALLEORG.DIO und/oder ALLEUSE.DIO um, so werden die Texte beim nächsten Programmstart automatisch gelesen und in die Textdatenbank eingefügt. Sie sollten nur die Benutzertexte verändern. Die Originaltexte werden von neuen Programmversionen immer ohne Rückfrage überschrieben. Ist ein Benutzertext für eine bestimmte Meldung eingegeben (auch Leerzeichen), so wird dieser bevorzugt und der Originaltext unterdrückt. Sie können auch den Benutzertext zum Origianltext machen oder umgekehrt, indem Sie die Dateien entsprechen in ALLEUSE.DIO und/oder ALLEORG.DIO umbenennen. Wenn Sie größere Änderungen an den Texten vornehmen, so sichern Sie auf jeden Fall die Dialogtextdatenbank DIATXT*.* auf dem lokalen Laufwerk und auch Ihre editierten Dateien, damit die Arbeit nach Einspielen der nächsten Version nicht vergebens war.
Die Kundendatei kann in Abhängigkeit des freien Speichers auf dem Speichermedium maximal 2 Milliarden Einträge enthalten. Ist beim Programmstart noch keine Datei enthalten, so wird eine neue angelegt. Die Kundendaten bestehen aus einigen Zeilen, die im Programm verwendet werden und Freiraum für zusätzliche Informationen. Verteilen Sie die Kundenanschrift so, daß in den ersten drei Zeilen Firma und Kundennamen aufgeteilt sind. Zwischen den ersten drei Eintragsfeldern und Ort und Straße wird bei den meisten Ausdrucken eine Leerzeile eingefügt. In den neueren Programmversionen wurde die Leerzeile unter die Straße verschoben. Wenn Sie nur zwei Zeile für Firma und Name haben, So lassen Sie am besten die erste Firmenzeile frei. Das Eintragsfeld 'Vermerk' der Kundendatensätze hat eine besondere Bedeutung. In diesem Feld können Betriebsnummer, Rechnungsumleitung, Preisgruppe oder Rabattschlüssel eingegeben werden. Dabei ist das Eingabeformat mit einem vorangestellten Schlüsselzeichen zu beachten: Betriebsnummer: #XXXXXXX Die sieben einzugebenden Zeichen 'X' werden auf dem Untersuchungsbefund als Betriebsnummer gedruckt. Für die 'X' können Ziffern, Buchstaben und Leerzeichen eingegeben werden. Das erste Zeichen dieser Nummer ist die Prüfstelle. Hier ist die Prüfstellenziffer anzugeben, die am häufigsten vorkommt. Diese Ziffer kann durch eine Angabe im Bezeichnungsfeld der Probe überschrieben werden. Die Prüfstelle hat nur bei den Rheinland-Pfalz AP-Formularen eine Bedeutung. Preisgruppe: $0, $1 .. $9 Stehen für die Preisgruppen 0 bis 9. Die erste im Feld 'Vermerk' eingetragene Preisgruppe ist gültig. Ist keine Preisgruppe angegeben, so gehört dieser Kunde zur Preisgruppe 0. Rabattschlüssel: Hinter dem %-Zeichen folgt mit zwei Dezimalstellen die Höhe des Rabattes. Also %05 oder %12 gewähren 5% bzw. 12% Rabatt auf die Untersuchungsleistungen. Rechnungsumleitung: Wollen Sie die Rechnungen für diesen Kunden grundsätzlich auf einen anderen Kunden umleiten, so geben Sie hier im Feld Vermerk hinter einem &-Zeichen den Namen des zahlenden Kunden an. Z.B.: &MÜLL-K. Dabei ist MÜLL-K die alphanumerische Kundennummer. Diese Kundennummer darf, wenn Sie für die Rechnungsumleitung verwendet werden soll keine Leerzeichen enthalten. Es gibt seit 1994 die Möglichkeit die Kundenkennung nachträglich zu ändern. Es ist auch eine Funktion für den Export der Kundendaten vorhanden. Die einzelnen Einträge werden in eine ASCII-Datei KUNDEN.TXT im lokalen Arbeitsplatzverzeichnis exportiert. Diese Datei können Sie dann zum Beispiel in Ihrer Textverarbeitung verwenden, um Serienbriefe zu schreiben. Seit 1994 die Möglichkeit die Kundenkennung nachträglich zu ändern. Dabei werden auch alle Proben des Kunden mit der neuen Kennung ausgestattet. Die erweiterten Felder der neuen Kundendatei werden im Weinprogramm nicht genutzt. Sie können diese Felder verwenden, um weitere Informationen zu Ihren Kunden abzulegen. Diese Felder werden beim Export mit in die ASCII-Datei KUNDEN.TXT geschrieben.
Das Modul Verschnittprogramm ermöglicht Ihnen eine Anzahl von Grundweinen miteinander zu verschneiden. Die Anzahl hängt von der erworbenen Lizenz ab. Die einfache Stufe erlaubt bis zu drei Verschnittweine, die Standardversion bis zu sechzehn. Aus den in der Probendatei vorhandenen Einträgen können Sie Datensätze auswählen, oder direkt beliebige Daten in der Verschnittmaske eintragen. Durch den Zugriff auf die in der Datei gespeicherten Werte ist eine komfortable Bedienung gewährleistet. Die Eingabe von beliebigen, nicht in der Datei vorhandenen, Datensätzen erhöht die Flexibilität des Programms. Als weitere Option können auch die Litermengen, der bei den Verschnitten benutzten Weine, von den in der Probendatei geführten Mengen abgebucht werden. Die Speicherung der Verschnitte erfolgt in speziellen Dateien im Unterverzeichnis ´\VER´ vom Datenverzeichnis. Die Verschnittdateien tragen die Endung ´*.VEN´. Änderungen, die Sie an dem für einen Verschnitt ausgewählten Probendatensatz vornehmen, werden teilweise in die Probendatei geschrieben. Das betrifft die Änderungen an der Weinnummer und an der Tanknummer. Wenn Sie die bei einer Probe eingetragenen Analysewerte ändern, so wird diese Änderung nicht in der Probendatei vermerkt. Wenn Sie den Verschnitt abspeichern und erneut aufrufen, werden die original bei der Probe abgespeicherten Analysewerte neu zugeordnet und die willkürlichen Änderungen überschrieben. Ändern Sie die Werte also direkt im Probendatensatz. Dafür gibt es die Funktion ´Shift-F1´. Das Verschnittergebnis kann und sollte auch in einem Probendatensatz abgelegt werden. Dort können Sie auch eine Bezeichnung für den Verschnitt eingeben. Die berechneten Analysewerte werden abgelegt. Im Textfeld zur Probe wird jeweils das aktuellste Verschnittergebnis abgelegt. Damit haben Sie dann die Möglichkeit Verschnitte in der Probendatenbank zurückzuverfolgen. Wenn Sie das Verschnittprogramm aufrufen, so werden Sie im ersten Fenster gefragt, ob Sie einen Verschnitt weiterbearbeiten oder einen ganz neuen Verschnitt zusammenstellen wollen. Entscheiden Sie sich dafür, einen Verschnitt nachträglich zu bearbeiten, so müssen Sie den Namen angeben, unter dem Sie den Verschnitt gespeichert haben. Sie können im Namen auch die üblichen Platzhalter ´*´ und ´?´ verwenden. Gibt es viele Verschnitte mit dem gewünschten Namensanfang, so kann es eine ganze Weile dauern bis sich das Suchfenster öffnet. In diesem Suchfenster können Sie die Verschnittdateien nach Namen und nach Datum sortieren lassen. Sie können dort auch nicht gewünschte Verschnitteinträge entfernen (löschen). Nach der Wahl einer leeren Verschnittmaske oder dem Aufgreifen eines Verschnittes befinden Sie sich im Verschnittprogramm. Sie sehen in der Maske fünf Spalten für Probendaten, die beim Aufgreifen eines Verschnittes bereits mit Werte gefüllt sein können. Die erste Spalte und letzte Spalte sind farblich hervorgehoben. In der ersten Spalte steht der ´Ursprungswein´, der keine besondere Bedeutung im Vergleich zu den Verschnittweinen hat. In der letzten der fünf Spalten ist das Verschnittergebnis untergebracht. Die mittleren Verschnittweine können mit den Funktionstasten F2 bis F5 ´verschoben´ werden, so daß, wenn Sie ein Verschnittprogramm mit mehr als drei Verschnittweinen haben, die weiteren Weine eingegeben und bearbeitet werden können. Für die Bewegungen in der Verschnittmaske haben die Bewegungstasten die folgenden Bedeutungen. ´Strg´ ´® ´ ein Feld nach rechts ´Strg´ ´¬ ´ ein Feld nach links ´Pos1´ in der gleichen Zeile zum ´Ursprungswein´ ´Ende´ in gleicher Zeile zum Verschnittergebnis ´Bild ´ und ´Bild¯ ´ haben je nach aktueller Position ein bestimmtes Ziel. ´ ´ und ´¯ ´ überspringen die Zeilen, in denen keine Eingabe erlaubt ist. Das sind in den Verschnittweinen und im Ergebnis andere Zeilen. Die Taste nach unten in der letzten Zeile führt in die erste Zeile der nächsten Verschnittweinspalte. In der untersten Bildschirmzeile finden Sie einen Teil der aktuell gültigen Funktionstasten angezeigt. Mit der Taste F10 können Sie sich auch die weiteren Funktionstasten zeigen lassen. Die Bedeutung der einzelnen Tasten soll hier ausführlich beschrieben werden: ´F1´ Aufgreifen einer Probe aus der Probendatei. Diese Funktion geht nur in der ersten Zeile und sucht den Datensatz über die Labornummer. Die Probe kann beim Einlesen verändert werden. ´F2´ und ´F3´ Verschieben das Betrachtungsfenster um einen Verschnittwein nach links oder rechts. ´F4´ und ´F5´ Verschieben das Betrachtungsfenster um drei Verschnittweine nach links oder rechts. ´F6´ Löscht alle Werte in der aktuellen Spalte. ´F7´ Startet die Suche nach einer Lösung. ´F8´ Löscht die Ergebnisspalte und holt die Vorbelegungen für die letzte Suche wieder hervor. ´F9´ Ausdrucken des Verschnittes mit den analytischen Werten. ´F10´ Zeigt weitere mögliche Funktionen an. ´SHIFT-F1´ Siehe ´F1´. Die Probe kann beim Einlesen verändert werden. Diese Funktion kann im Gegensatz zu ´F1´ in allen Zeilen aktiviert werden. ´SHIFT-F2´ Umschalten zwischen Labor- und Tanknummer in der ersten Zeile. ´SHIFT-F3´ Schaltet die Zeilen Glucose und Fructose mit den Informationen zur Süßung und dem rechnerischen Süßreservezusatz um. Der Inhalt in diesen Zeilen kann nicht verändert werden. Wenn Änderungen notwendig sind, so rufen Sie mit ´SHIFT-F1´ die Editierfunktion auf. ´SHIFT-F9´ Ausdrucken des Verschnittes ohne die analytischen Werte. ´SHIFT-F10´ Abspeichern des Verschnittes. Das Verschnittergebnis wird einmal im angegebenen Datensatz in der Probendatei abgespeichert und weiterhin in einem besonderen Datensatz im Unterverzeichnis ´\VER´, in dem die zusätzlichen Informationen enthalten sind. Dieser Datensatz kann den gleichen Namen tragen wie der Datensatz in der Probendatei zum Beispiel: ´4-123-94´. ´ALT-F1´ Verändert die Tiefe des Lösungsspeichers. Sie können diesen bis auf 800 Einträge erweitern. Das beeinflußt die Güte der gefundenen Lösung aber leider auch die Geschwindigkeit der Suche. Für die meisten Anwendungen ist der voreingestellte Wert von 100 sinnvoll. ´ALT-F2´ Buchen der Litermengen. Diese Funktion ist optional. Die abgebuchten Litermengen werden in den Texten zu den Proben dokumentiert. Nach einer Buchung kann keine Veränderung mehr an dem Verschnitt vorgenommen werden. Die komplette Buchung eines Verschnittes kann jedoch rückgängig gemacht werden. ´ALT-F9´ Ausdrucken eines Verschnittes ohne die berechneten analytischen Werte. In der Spalte Ergebnis können Sie die gewünschten Parameter angeben. Eine bestimmte Anzahl ist nicht vorgeschrieben. Sie müssen mindestens einen Wunschparameter angeben (zum Beispiel: Zucker_vor_Inversion = 32) oder die Litermengen für alle Verschnittweine ohne Spielraum (Gesamtmenge = Mindestmenge) festlegen. Wunschparameter werden nur in Zeilen berücksichtigt, die bei jedem Verschnittwein einen Wert enthalten. Weiterhin können nur Verschnittweine berücksichtigt werden, bei denen im Feld Gesamtmenge ein Eintrag vorhanden ist. Die ´Berechnung´ des Ergebnisses wird mit einem Testverfahren ausprobiert. Dabei werden die Mengen variiert und bewertet, wie nahe das Ergebnis dem Wunschergebnis kommt. ´Günstige´ Näherungen werden in einem Lösungsspeicher festgehalten und, falls sie nicht durch bessere Lösungen verdrängt werden, später weiterentwickelt. Je größere der Lösungsspeicher ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit günstige Näherungen nicht zu verlieren. In der ersten Ebene (eb=1) wird die Literzahl (Gesamtmenge - Mindestmenge) halbiert. Jede weitere Ebene teilt die Litermenge noch mal durch den Faktor 2. Die Änderungen am Ergebnis werden immer geringer und auf langsamen Maschinen können Sie die Suche mit ESC abbrechen, wenn etwa die Ebene 6 erreicht ist. Wenn die angegebenen Literzahlen in einem sehr ungünstigen Verhältnis zu den sinnvollen Literzahlen stehen, so kann es vorkommen, daß das Testverfahren schlecht oder gar nicht konvergiert. Also kein sinnvolles Ergebnis liefert. Variieren Sie in einem solchen Fall die Literzahlen oder erhöhen Sie den Lösungsspeicher. Der Süßreservezusatz und die über das Glucose/Fructose-Verhältnis berechenbare Süßung können beachtet werden. Der Süßreservezusatz wird in den Sonderuntersuchungen mit der Untersuchung ´SRZ´ definiert. Enthält der Text zu einer Probe das Wort ´Süßreserve´ so wird der Süßreservezusatz dieser Probe als 100% angenommen. Die Einträge sind nicht spontan änderbar. Ändern Sie bei Bedarf die Vorgaben in der Probendatei mit ´SHIFT-F1´. Die Zeilen Rebsorte und Jahrgang werden zur Definition der Bezeichnungselemente benötigt. Wollen Sie hier eine Aussage treffen, oder einen Ergebnis-Wunschparameter angeben, so müssen Sie bei allen Verschnittelementen einen Wert angeben. 100% wenn Übereinstimmung in der Bezeichnung, 0.1% wenn bezeichnungsschädlich oder -1 (Anzeige:---------) wenn dieses Verschnittelement nicht betrachtet werden soll. Das Feld Soll-Prozentzahlen dient zur Definition von vorgegebenen Mischungsverhältnissen. Dabei ist eine Besonderheit zu beachten: Ist bei verschiedenen Verschnittelementen der gleiche Prozentwert eingetragen, so bedeutet dies, daß diese Elemente zusammen auf die erforderliche Prozentzahl gebracht werden. Auf der rechten Seite beim Ergebnis können Sie nachsehen, ob Sie mit der Definition Ihrer Prozentzahlen auf 100% kommen. Wollen Sie für zwei Verschnittelemente (Gruppen) jeweils zum Beispiel 30% angeben, so müssen Sie für das eine Element (Gruppe) 30% und für das andere 30.1% wählen.
Vorgehensweise beim Erstellen eines Verschnittes. Suchen Sie sich die in Frage kommenden Analysen aus der Probendatei. Eventuell ist es auch sinnvoll, die in Frage kommenden Proben mit der Funktion ´Proben suchen´ in einer internen Liste zu vermerken, auf die dann aus dem Verschnittprogramm zugegriffen werden kann. So zum Beispiel alle Rheinhessen QbA mit Literzahlen größer 10000 und die dazu passenden Süßreserven. Rufen Sie die Verschnittmaske auf und wählen Sie die passenden Weine für den Verschnitt aus. Jeder der gewünschten Weine muß eine Gesamtliterzahl größer Null haben. Die Eingabe einer Mindestliterzahl ist optional. Soll ein Wein vollständig im Verschnitt verwendet werden, so geben Sie die Mindestliterzahl gleich der Maximalliterzahl an. Wenn Sie die gewünschten Verschnittweine und Zusätze alle gewählt haben, so müssen Sie in der Ergebnisspalte noch Ihre Wunschparameter eintragen. Mindestens ein Parameter ist erforderlich in einer Zeile, in der bei jedem Verschnittelement ein Wert eingetragen ist. Starten Sie mit der Taste ´F7´ die Suche nach einer Lösung. In einfachen bis normal schwierigen Fällen wird Ihnen das Verschnittprogramm in kurzer Zeit eine Lösung präsentieren. Sollte das Ergebnis nicht Ihren Wünschen entsprechen, so sollten Sie zuerst den Lösungsspeicher vergrößern mit ´ALT-F1´ auf maximal 800. Ist nach erneuter Lösungssuche immer noch keine befriedigende Lösung in Sicht, so sollten Sie die Maximalliterzahlen in sinnvolle Größenordnungen bringen. So kann es zum Beispiel hilfreich sein statt einer Maximalmenge von vorrätigen 1000000 Litern nur 5000 Liter anzugeben, wenn für den Verschnitt nur etwa 1000 Liter benötigt werden. Wenn Sie ein sinnvolles Ergebnis gefunden haben, so können (und sollten) Sie Litermengen geringfügig nachbearbeiten, um auf brauchbare Werte zu kommen. Sind Maximal- und Mindestmenge bei allen Verschnittelementen gleich, so wird vom Verschnittprogramm mit der Funktion ´F7´ lediglich das Ergebnis berechnet. Geben Sie Ihrem Verschnitt einen Namen (Labornummer Ergebnis), drucken Sie den Verschnitt aus und speichern Sie mit ´SHIFT-F10´ ab.
Drei Hauptklassen von Fehlern sind zu unterscheiden: Hardwarefehler, Programmfehler und Fehler an den Daten. Die Unterscheidung kann manchmal schwierig sein.
Meist sind Hardwarefehler klar zu erkennen. Entweder fallen Komponenten aus, reagieren fehlerhaft oder liefern im besten Fall Fehlermeldungen. Lassen Sie Ihr System warten. Es gibt aber auch Hardwareprobleme, die nicht eindeutig erkannt werden und für Probleme der Software angesehen werden können.
Fehler beim Programmstart. Das Programm erfordert zum Ablauf eine bestimmte Umgebung. Fehlermeldungen, die beim Programmstart ausgegeben werden, weisen auf eine fehlerhafte Konfiguration hin. Das Programm benötigt zum Beispiel eine bestimmte Anzahl von File-Handels (siehe Installationsbeschreibung Abschnitt 2.1 und 2.2) und freien Hauptspeicher (RAM etwa 500-520K). Weiterhin ist jede Programmlizenz auf eine bestimmte Anzahl gleichzeitig laufender Kopien beschränkt. Läuft das Programm auf der entsprechenden Anzahl von Arbeitsplätzen, so kann kein weiterer Benutzer das Programm aufrufen. Ist noch kein Benutzer im Programm und Ihnen wird der Zugang verweigert, so kann das 2 Gründe haben. Entweder sind gerade so viele Programmabbrüche erfolgt, wie Programmkopien laufen können, oder das Programm ist einige Tage nicht auf der Station mit dem Hardwareschutz gestartet worden. Im ersten Fall prüfen Sie warum die Abstürze erfolgt sind. Jede abgestürzte Kopie wird nach 10 Minuten automatisch freigegeben. Im anderen Fall starten Sie das Programm auf dem Gerät mit dem Hardwareschutz (Dichteinterface). In neueren Installationen ist auch ein Programm ENTSPERR auf Betriebssystemebene installiert. Arbeitet kein Benutzer im Netz mit dem Programm, so kann die Entsperrung mit: entsperr¿
gestartet werden. Danach muß das Weinprogramm zuerst auf der Station mit dem Hardwareschutz aufgerufen werden. Wird Ihnen eine Meldung mit dem folgenden Aufbau angezeigt, so können Sie über die Meldungsnummer hinter 'Err:' eventuell in der nachfolgenden Liste das Problem erkennen. *-> 1992:10: 9 14:40 Fileblock STAMM__N - Err: 71 (4) MP: 0/8 [SP: 165 SN: 1] KN: 0 RN: 131 - DF: $3F DS: $00 DE: 0 - AA: $4B95:$058C 27 Probleme mit dem Netzwerk. Datenbestände können nicht angesprochen werden. 28 Zu wenig freier RAM. Entladen Sie Ihre TSR-Programme oder optimieren Sie die Installation Ihres Betriebssystems auf diesem Computer. 30 Zuwenig File-Handles. Erhöhen Sie den Eintrag files=xx in CONFIG.SYS (siehe Abschnitt 2.1). Wenn Ihre Umgebung ebenfalls File-Handles benötigt, muß der Eintrag eventuell größer sein als in 2.1. 32, 33, 34, 41, 61, 99 Zu wenig Hauptspeicher (RAM) (siehe auch 28). 91 Zu wenig File-Handles (siehe auch 30). Beim Programmstart wird außerdem der freie Plattenspeicher getestet. Stehen nicht mindestens ein MB zur Verfügung, so zeigt das Programm in der Bildmitte die Meldung 'freier Speicher auf' an und bricht beim nächsten Tastendruck die Verarbeitung ab. Schaffen Sie auf dem Datenträger freien Speicherplatz oder bauen Sie eine größere Platte ein.
Es gibt keine fehlerfreie Software. Wenn Sie einen Programmfehler entdecken, so teilen Sie mir bitte mit, wo und unter welchen Randbedingungen der Fehler auftritt. Günstig ist, falls dies möglich ist, ein Ausdruck des Bildschirms mit der DRUCK-Taste (engl, PrintScreen-). Können Sie keinen Bildschirmausdruck machen, so notieren Sie bitte eventuelle Fehlermeldungen und Fehlernummern vollständig.
Datenfehler können verschiedene Ursachen haben. Die am häufigsten auftretenden Fehler sind Inkonsistenzen der Indexdateien. Diese können aus verschiedenen Ursachen entstehen. Der häufigste Fall ist der Absturz durch Stromausfall beziehungsweise das Ausschalten des Rechners ohne das Programm verlassen zu haben.
5.4.1 Das Programm stürzt beim Zugriff auf einen Datensatz ab. Dabei wird eventuell auch noch die Meldung Fehler 98 (Err: 98) ausgegeben. Sie müssen den Index der entsprechenden Datendateien erneuern. Wenn Sie bestimmen können, welche Datei das Problem verursacht, so reicht es den Index für diese eine Datei zu erneuern. Die längste Reorganisationszeit und auch gleichzeitig die höchste Wahrscheinlichkeit für einen Defekt hat der Index zur Probendatei PROBEN_N.IDX. Gehen Sie bei der Reorganisation einer Indexdatei so vor: 1. Sichern Sie den aktuellen Zustand. Machen Sie also eine Datensicherung auf Band oder Diskette. WICHTIG: Überschreiben Sie sich aber mit diesem defekten Datenbestand auf keinen Fall Ihre letzte gute Datensicherung! Diese Sicherung darf nur auf ein zusätzliches Sicherungsmedium erfolgen! 2. Wechseln Sie in das Weinverzeichnis (F:\NETWEIN, C:\NETWEIN oder wie Sie es evtl. genannt haben). Geben Sie dazu zum Beispiel F: cd F:\NETWEIN F: zum Wechsel auf Laufwerk F und danach cd F:\NETWEIN zum Wechsel in das Verzeichnis ein (oder wie immer Ihr Verzeichnis heißt). Wenn Sie schon in Hauptverzeichnis des Weinprogramms sind, so entfallen diese Schritte. 3. Lassen Sie sich mit 'dir *.idx' alle Indexdateien anzeigen. Sie müßten eine Auflistung erhalten wie folgt: Datenträger in Laufwerk F ist SYS Datenträgernummer: 3124-7CD9 Verzeichnis von F:\NETWEIN PROBEN_N IDX 109540 15.03.93 21:03 SONDER_N IDX 2120 04.03.93 20:21 KUNDEN_2 IDX 26112 11.02.93 19:38 RECH_LIS IDX 11592 15.03.93 21:02 nicht reorganisierbar JOURN_D IDX 10328 15.03.93 21:03 SONDVORG IDX 7240 18.01.93 21:21 DIATXT_D IDX 38664 15.03.93 17:03 BVORG_D IDX 6100 23.02.93 19:14 ETIKETT IDX 1478 10.01.92 11:44 nicht reorganisierbar 9 Datei(en) 213174 Byte 39788544 Byte frei Der Probenindex enthält über dreißig Schlüssel pro Datensatz und ist deshalb so groß. Der Neuaufbau dieser Indexdatei dauert eventuell sehr lange (u.U. mehrere Stunden). Wenn Ihre Datensicherung fast aktuell ist (Sie sollten 1 mal täglich sichern) können Sie auch statt der Reorganisation die Datensicherung zurückladen und die fehlenden Proben von Hand nachtragen. 4. Löschen Sie nun die Indexdatei(en), in der Sie einen Defekt vermuten. Dazu verwenden Sie das Betriebssystemkommando DEL oder ERASE. Vor dem Löschen müssen Sie noch Sicherstellen, daß kein Benutzer mit dem Weinprogramm arbeitet. Dann geben Sie das Kommando 'del <dateinamen>' ein zum Löschen einer bestimmten Datei. Sie können auch mehrere Dateien hintereinander löschen. Also zum Beispiel: del PROBEN_N.IDX del SONDVORG.IDX um die Indizes der Probendatei und der Sonderuntersuchungsvorgabendatei zu löschen. Kleine und große Buchstaben sind im Betriebssystem gleichwertig. Wollen Sie alle Indizes löschen, so geben Sie: del *.idx ein. 5. Starten Sie nun an einem Arbeitsplatz Ihr Weinprogramm. Beim ersten Zugriff auf eine fehlende Indexdatei erhalten Sie eine Meldung, daß diese Datei nicht erwartungsgemäß aufgefunden wurde. Zum Beispiel: 'Probenindex defekt - Erneuern J/N' Beantworten Sie die Frage nach dem Neuaufbau der Datei immer mit 'j'a. Der Aufbau einer neuen Indexdatei erfordert einige Zeit, die abhängig ist von der Geschwindigkeit Ihres Rechners, des Netzservers und der Anzahl der Datensätze. Während dieser Zeit kann kein Benutzer mit dem Weinprogramm arbeiten. Wenn Sie den Probenindex erneuern müssen, so sollten Sie dies nachts durchführen. 6. Wenn Sie alle gelöschten Indexdateien neu angelegt haben (indem Sie die Programmstellen aufgesucht haben, die den Index verwenden - das sind die jeweiligen Suchfenster), prüfen Sie, ob der Fehler weiterhin auftritt. Wenn ja, so überlegen Sie welchen Index Sie noch löschen könnten. Löschen Sie die Indizes der Rechnungsliste und der Etikettendatei nicht, denn diese Indizes sind nicht reorganisierbar. Wenn Sie eine weitere Indexdatei löschen und reorganisieren wollen, so gehen Sie zu Schritt 4. 7. Haben Sie nach der Reorganisation keine Probleme an den kritischen Stellen mehr gefunden, so können Sie das Weinprogramm auch für die anderen Benutzer wieder freigeben und die Fehlerbehandlung ist damit abgeschlossen. Sollte der Fehler mit den Reorganisationsprogrammen für die Indexdateien nicht zu beheben sein, so spielen Sie Ihre letzte Datensicherung ein. Prüfen Sie nun alle kritischen Stellen, ob der Fehler noch auftritt. Greifen Sie im Fehlerfall auf ältere Datensicherungen zurück.
Dieses ist einer der wichtigsten Abschnitte in diesem Handbuch. Die Datensicherung dürfen Sie in Ihrem eigenen Interesse nie vernachlässigen. Fehler treten erfahrungsgemäß immer dann auf, wenn die Datensicherung gerade mal nicht so regelmäßig gemacht wurde. Im Netzwerk haben wir verschiedene Möglichkeiten der Datensicherung. Ist in einem (oder mehreren) Arbeitsplatz eine Festplatte ausreichender Größe vorhanden, so kann eine Kopie des kompletten Programms auf den Arbeitsplatz gemacht werden. Diese Sicherung hat den Vorteil, daß Sie auf diesem Arbeitsplatz bei Ausfall des Netzes auch lokal weiterarbeiten können. Lesen Sie dazu Abschnitt 6.1. Zusätzlich zu dieser Datensicherung auf den lokalen Arbeitsplatz sollte ein oder zweimal in der Woche eine Datensicherung auf einen auswechselbaren Datenträger erfolgen. Dieser auswechselbare Datenträger ist meist ein Satz Disketten, eine Bandkassette oder eine Wechselplatte. Verwenden Sie hier nicht immer den gleichen Datenträger sondern schaffen Sie sich mehrere an, die Sie zyklisch für die Datensicherung verwenden (Montag, Dienstag, ... bis Freitag). Egal welche Datensicherungsverfahren Sie verwenden es wird immer der komplette Datenbestand gesichert. Das heißt, wenn Sie eine Datensicherung zurückladen, so wird der Stand von Zeitpunkt dieser Datensicherung installiert und alle ab diesem Zeitpunkt neu hinzugekommenen Daten sind überschrieben.
6.1 Sicherung auf lokale Festplatte Sie können diese Sicherung natürlich nur in einem Netzwerk durchführen. Arbeiten Sie mit einem Einplatzsystem, so macht es keinen Sinn das Weinprogramm und die Daten nur in ein anderes Verzeichnis zu schaufeln. Wenn Sie mit einem Einplatzsystem arbeiten, so führen Sie täglich die Sicherung nach 6.2 aus. Sie müssen das Weinverzeichnis mit seinen Unterverzeichnissen in ein Verzeichnis auf Ihrer lokalen Platte kopieren. Ebenfalls müssen die lokalen Daten Ihres Arbeitsplatzes gesichert werden. Verwenden Sie dazu ein eigenes Verzeichnis im Netz. Damit die Kommandos nicht jedesmal von Hand neu eingegeben werden müssen, sollten diese in eine Programmdatei mit Namen SICHERN.BAT geschrieben werden, die sich im lokalen Verzeichnis C:\ der Station befindet, auf die gesichert werden soll. Diese Datei ist bei neueren Installationen bereits vorhanden oder kann mit dem COPY Befehl erstellt werden (oder mit anderen Hilfsmitteln (EDIT..)). Geben Sie copy con c:\sichern.bat xcopy f:\netwein\*.* c:\netwein /s xcopy c:\gwl\*.* f:\ap_00x /s ^Z ein, um diese Datei zu erstellen. Dabei ist ^Z als Ctrl-Z bzw. Strg-Z einzugeben. Wenn Sie die Datensicherung zum ersten Mal ausführen und Sie haben zuvor die Verzeichnisse C:\NETWEIN und/oder F:\AP_00x nicht angelegt, so werden Sie von XCOPY gefragt, ob dies ein Verzeichnis oder eine Datei werden soll. Wählen Sie 'v' für Verzeichnis. Sie können die Datensicherung mit der Eingabe c:\sichern ausführen.
6.2 Arbeiten mit der lokalen Sicherung Wenn Ihr Netzserver ausgefallen ist und so schnell nicht wieder zum Leben erweckt werden kann, so können Sie auf der lokalen Datensicherung arbeiten. Wählen Sie deshalb den Computer mit dem vollständigsten Meßgeräteangebot für die lokale Datensicherung aus. Haben Sie mehrere Arbeitsplätze, so sollten Sie diese zyklisch (Montag, Dienstag, ... bis Freitag) für die Datensicherung verwenden. Einen Drucker können Sie selbst ohne Probleme an den lokalen Arbeitsplatz anschließen. Rufen Sie das Weinprogramm mit dem Parameter wein /o auf. Sie können sich diesen Aufruf auch in eine Datei START.BAT oder LOKAL.BAT schreiben, damit er nicht jedesmal von Hand eingegeben werden muß. Wenn Sie das Programm aufrufen, so müssen der Suchpfad auf das Programmverzeichnis und die Umgebungsvariablen für die Datenverzeichnisse gesetzt sein (siehe Abschnitt 'Installation Netzwerk'), oder Programm und Daten müssen sich gemeinsam im lokalen Verzeichnis befinden. Dieses lokale Arbeiten ist nur eine Nothilfe für die Zeit der Reparatur des Netzservers. Wenn Sie auf mehreren Stationen lokal weiterarbeiten, so können nur die Daten einer Station zurückgespielt werden. Verwenden Sie also nur eine ausgezeichnete Station für Neueingaben und Änderungen. Verwenden Sie die anderen lokalen Stationen in diesem Fall nur zum Lesen in den Datenbeständen. Ist der Netzwerkserver wieder betriebsbereit, so werden die Daten von der lokalen Station mit dem folgenden Befehl zurückkopiert: xcopy c:\netwein\*.* f:\netwein /s
6.3 Sicherung auf wechselbare Datenträger Verlorene Daten sind verlorene Arbeitszeit. Gehen Sie mit den Datensicherungen sorgfältig um. Es ist auch eine gute Praxis zumindest einen Teil der Datenträger nicht in unmittelbarer Nähe der Computer aufzubewahren. Wenn Sie mindestens ein Mal in der Woche eine Datensicherung in einem anderen Gebäude in Sicherheit bringen, so haben Sie eine Rückgriffsmöglichkeit im Brandfall, oder wenn Ihre komplette Hardware samt Disketten verschwindet. Verwenden Sie von Zeit zu Zeit neue Datenträger. Wenn Sie mit Disketten arbeiten, so wechseln Sie am besten zweimal im Jahr jeweils zwei der Diskettensätze gegen neue aus. Tauschen Sie nie alle Sicherungssätze auf einmal, da die neuen Disketten evtl. von schlechter Qualität sein können. Tauschen Sie deshalb auch nie zwei aufeinanderfolgende Sicherungssätze aus (Z.B.: Montag und Dienstag) sondern wählen Sie zum Beispiel Montag und Donnerstag. Vermerken Sie sich auf den Disketten das Datum der ersten Verwendung, damit Sie wissen, welche Datenträger als nächste ausgetauscht werden müssen.
Arbeiten Sie mit einem Einplatzsystem, so ist es empfehlenswert die Datensicherung auf wechselbare Datenträger täglich auszuführen. Sichern Sie nicht immer auf den gleichen Datenträger. Legen Sie sich für jeden Tag der Woche einen Datenträger (Diskettensatz, Band, etc.) zurecht. Die Freitagssicherung sollten Sie für mindestens drei Wochen im Rückgriff haben. Sie benötigen also mindestens sieben Datenträger. Die Datensicherung ist besonders wichtig, wenn Sie mit dem Programm auch Ihre Rechnungen schreiben. Haben Sie bei einem Systemausfall keine Datensicherung, so müssen Sie evtl. die Vorgänge eines ganzen Monats nachtragen, um die Rechnungen schreiben zu können.
Die Sicherung auf wechselbare Datenträger sollten Sie, wenn Sie im Netz arbeiten und täglich eine Sicherung auf einen Arbeitsplatz durchführen, mindestens 1 mal in der Woche machen. Mit vier Datenträgern können Sie bei einer Datensicherungen in der Woche vier Wochen im Rückgriff halten. Das ist ausreichend. Verlassen Sie sich nicht auf die tägliche Datensicherung auf den lokalen Arbeitsplatz. Auch zwei Geräte können unter unglücklichen Umständen gemeinsam ausfallen oder zusammen entwendet werden.
Das Programm bietet Ihnen die Möglichkeit einen Quittungsbeleg zur Schönungskontrolle zu verwenden. Es können ein (oder zwei Blatt) mit Texten ausgegeben werden. Ein Blatt wird erzeugt, wenn die Texte so kurz sind, daß sie inklusive zwei Briefköpfen auf eine Seite passen. Sind die Texte zu lang, so werden automatisch zwei Textseiten generiert. Wenn die Texte jeweils länger als eine Seite sind, so ist kein korrekter Textumbruch gewährleistet. Für die Briefköpfe und die Formularparameter werden die gleichen Einstellungen wie für den Kundenausdruck verwendet. Eine Textdatei steht für den Anfangs- (SKAx.TXT) und den Endtext (SKEx.TXT) eines jeden Beleges (x=1,2) zur Verfügung. Für Schönungen wird auf diesem Formular ein Eintrag vorgenommen, wenn eine entsprechende Datei vorhanden ist. Wenn zum Beispiel für die Schönung mit der von Ihnen gewählten Kennung BE (Bentonit) Einträge auf dem Schönungszettel erscheinen sollen, so müssen Textdateien mit den Namen BE1.TXT für den ersten Teil des Beleges und/oder BE2.TXT für den zweiten Teil vorhanden sein. Die Ausgaben haben die folgende Struktur: Briefkopf (Parameter (Untersuchungsbefund) in Stammdaten) Text Schönungskontrolle Labornummer und Datum Datei SKA1.TXT alle Dateien <Schönung>1.TXT, die definiert sind, und als Schönung bei dieser Probe eingetragen sind. Datei SKE1.TXT Briefkopf (Parameter (Untersuchungsbefund) in Stammdaten) Text Schönungskontrolle Labornummer und Datum Datei SKA2.TXT alle Dateien <Schönung>2.TXT, die definiert sind, und als Schönung bei dieser Probe eingetragen sind. Datei SKE2.TXT Die Dateien SKxx.TXT sind als Beispiel vorhanden. Sie können diese Dateien nach Ihrem Geschmack verändern. Weiterhin gibt es Beispielsdateien für die Schönungen mit der Kennung BE und FE. Das sind die Dateien BE1.TXT, BE2.TXT, FE1.TXT und FE2.TXT. Verändern Sie den Inhalt der Dateien nach Ihren Wünschen. Dazu können Sie zum Beispiel den Editor EDIT in MSDOS 5.0 verwenden. Ist keine Textdatei(en) <Schönung>x.TXT (x=1,2) vorhanden, die mit den Schönungen in den Sondereinträgen zu dieser Probe korrespondiert, so wird auch kein Schönungskontrollausdruck initialisiert.
Blindwert für Zucker nach Luf-Schorl (optional) 09.03.1991 Der Blindwert ist unter Stammdaten 'Specials' Satz 3 Raster 30 ab Zeichen 241 einzugeben. Ist kein Wert vorgegeben, so wird der Wert 20 angenommen.
Alkohol nach Dr. Rebelein (optional) 25.06.1991 Im Feld 'Alkohol direkt' kann der Alkohol nach Dr. Rebelein berechnet werden. Eingeben können Sie Thio, Chromat und Weinmenge. Thio muß, Chromat und Weinmenge können eingegeben werden, wenn sie von der Standardvorgabe abweichen. Vorgaben sind: Chromat 25ml und Weinmenge 1ml. Der Eingabe wird als erstes Zeichen ein 'c' vorangestellt. Die Eingabe muß im dem nachfolgend beschriebenen Format erfolgen: cx ersetzen Sie das x durch den Thio-Wert cx/y y mit Chromat (wenn abweichend von 20 ml) cx/y/z z mit Weinmenge (wenn abweichend von 1ml) Beispiele mit Werten: c25 96.3 g/l c25/25/1 96.3 g/l c25/20/1 71.3 g/l c27.6//2 46.7 g/l
Zucker nach Dr. Rebelein (optional) 25.06.1991 In den Zuckerfeldern (vor und nach Inversion.) kann der Zucker auf Wunsch nach Dr. Rebelein direkt berechnet werden. Die Weinmenge muß nicht mit angegeben werden. Der Wert wird mit 1ml angenommen. cx ersetzen Sie das x durch den Thio-Wert cx/z z mit Weinmenge (wenn abweichend von 1ml) Beispiele mit Werten: c15 17.8 g/l c15/1.5 11.5 g/l c5.35 54.1 g/l c5.35/2.5 21.0 g/l
Alkohol nach Dr. Jakob (optional) 25.09.1991 Im Feld 'Alkohol direkt' kann der Alkohol nach Dr. Jakob berechnet werden. Eingeben können Thio, Chromat und Verdünnung. Thio muß, Chromat und Verdünnung können eingegeben werden, wenn sie von der Standardvorgabe abweichen. Vorgaben sind: Chromat 25ml und Verdünnung 1:10. Der Eingabe wird als erstes Zeichen ein '/' vorangestellt. Die Eingabe muß im dem nachfolgend beschriebenen Format erfolgen: /x ersetzen Sie das x durch den Thio-Wert /x/y y mit Chromat (wenn abweichend von 20 ml) /x/y/z z mit Verdünnung (wenn abweichend von 1:10) Beispiele mit Werten: /15 82.8 g/l /15/25/20 215.5 g/l
Zucker nach Dr. Jakob (optional) 25.09.1991 In den Zuckerfeldern (vor und nach Inversion) kann der Zucker auf Wunsch nach Dr. Jakob direkt berechnet werden. Die Verdünnung muß nicht mit angegeben werden. Der Wert wird mit 1:10 angenommen. /x ersetzen Sie das x durch den Thio-Wert /x/z z mit Verdünnung (wenn abweichend von 1:10) Beispiele mit Werten: /15 17.8 g/l /15/20 36.6 g/l
Die zur Berechnung herangezogenen Formeln sind im Einzelnen hier aufgeführt. Zur Notation der Variablen eine Anmerkung. 'Pyk.gew.wein' steht für 'Pyknometergewicht des mit Wein gefüllten Pyknometers', das heißt die Punkte sollen hier eine Abkürzung im Text symbolisieren. Das hat keinen Zusammenhang mit den Dezimalpunkten (Kommas) und sollte nicht verwechselt werden.
* Berechnung der Dichte mit dem Pyknometer Dichte := (Pyk.gew.wein - Leergew.) / Wassergew. * Umrechnung der Refraktionszahl aus dem Brechungsindex. E.wert der in Werteingabefeld 2 eingegebene Wert w ist eine Hilfsvariable wenn E.Wert kleiner 2, so wird diese Eingabe als Brechungsindex gewertet und umgerechnet in die Refraktionszahl. Umrechnung nach der Formel: w := E.Wert - 1.33126 Ref.Zahl := 10 + 2576.25*w + 2893.5892*w*w + 20888.125*w*w*w wenn E.Wert größer oder gleich 2, so wird der Eingabewert als Refraktionszahl beibehalten. Ref.Zahl := E.Wert * Alkohol in g/l aus Refraktion und Dichte hier sind die folgenden Formeln installiert: w nach Dr. Würdig: vorh.Alk. := 2577.68 - 2606.56*Dichte + 2.6282*Ref.Zahl Ist der so berechnete Wert kleiner 50 g/l so, ist der Wert mit folgender Korrekturformel neu zu berechnen: vorh.Alk. := 2655.57 - 2683.73*Dichte + 2.6403*Ref.Zahl h nach Heidger mit Korrektur vorh.Alk. := 2577.68 - 2604.06*Dichte + 2.5532*Ref.Zahl; Ist der berechnete Wert kleiner 50 so gilt: vorh.Alk. := vorh.Alk. - (50 - vorh.Alk.) / 33; Ist der berechnete Wert größer als 70 so gilt: vorh.Alk. := vorh.Alk. - (vorh.Alk. - 70) / 20; g Geiss (die neuere Formel) vorh.Alk. := 2668.958-2701.344*Dichte+2.6918*Ref.Zahl; G Geiss (die ältere Formel) vorh.Alk.:= 2650.33-2680.46*Dichte+2.64025*Ref.Zahl; R Rebelein vorh.Alk.:= 7756.2*(Ref.Zahl*(39.23-Ref.Zahl/52) +1.32736E+5)/1.00000e+5-2865.25*Dichte-7474.1; * Berechnung des Alkohols in g/l aus der Dichte des Destillates w Hilfsvariable Berechnung nach der Formel: w := 1 - Dichte.Dest vorh.Alk := 5240*w + 40000*w*w + 476190.47*w*w*w * Berechnung des Alkohols in g/l mit Pyknometern w Hilfsvariable Formeln: Dichte.Dest := (Pyk.gew.dest. - Leergew.) / Wassergew. w := 1 - Dichte.Dest vorh.Alk := 5240*w + 40000*w*w + 476190.47*w*w*w * Extrakt aus Alkohol und Dichte in g/l Dichte.Dest := 1 - 1 / (524 / Alk + 0.79) / 10 Dichte.Extr := Dichte + 1 - Dichte.Dest Ges.Extr := (Dichte.Extr - 1)*(2584 +(Dichte.Extr - 1)/0.004)
* Gesamtalkohol in g/l max.Zucker ist der größere Zucker (ohne Arabinose) Ges.Alk := vorh.Alk + max.Zucker*0.47 * Zuckerfreier Extrakt in g/l max.Zucker -- siehe oben zu.fr.Extr := Ges.Extr. - max.Zucker * Ursprüngliches Mostgewicht wenn Ges.Alk kleiner gleich 80 g/l, dann ist fm := 2.6, sonst ist fm := 2.61 Ur.Most := ( 2.1*vorh.Alk + Ges.Extr. ) / fm + 4 * Restextrakt in g/l Restextrakt := zu.fr.Extr*0.92 - Ges.Säure*0.9 - Alk*0.05 * Gesamtbrennwert in kJ Ges.Brennwert := (vorh.Alk*7 + Ges.Extr*4) * 4.19 * Asche in g/l Asche := 1.346e-3*Leitfähigkeit-28.549*Dichte+5.396e-2*Ref.Zahl+25.719; Der aus der Asche berechnete theoretische Zuckerwert wenn Asche > 0 und Extrakt > 0 so gilt: th.Zucker := Extrakt - 10 * Asche
A.7.1 Biegeschwinger ( Paar DMA 401, DMA 402, DPR Y )
A.7.1.1 Kalibrierung Biegeschwinger Der Biegeschwinger muß zum Betrieb mit destilliertem Wasser und mit Luft kalibriert werden. Diese Kalibrierung ist etwa monatlich zu wiederholen. Die Kontrolle des Wasserwertes sollte jeden Tag zweimal (Morgens und nach der Mittagspause) erfolgen. Zur Kontrolle messen Sie die Dichte des destillierten Wassers, das nach jeder Probenserie in die Zelle gefüllt werden sollte. Lassen Sie keine Proben für längere Zeit in Ihrer Meßzelle! Zum Kalibrieren rufen Sie das Kalibrierungsprogramm auf. Luftkalibrierung: Pumpen Sie etwa 5 ml reinen Alkohol durch die Meßzelle des Biegeschwingers. Fügen Sie dem Alkohol durch Bewegen des Ansaugrohres Luftblasen hinzu. Dies erhöht den Reinigungseffekt. Dann wird die Zelle mit einem Luftstrom (Wasserstrahlpumpe, Membranpumpe oder Kompressor) getrocknet. Das dauert etwa 5 Minuten. Der auf dem Bildschirm angezeigte Wert muß sich dabei stabilisieren. Nun schalten Sie die Pumpe aus und warten ca. 3 Minuten bis die Luft temperiert ist. Jetzt können Sie mit l die Kalibrierungsmessung durchführen. Wasserkalibrierung: Füllen Sie die Zelle mit destilliertem Wasser. Hier sollten Sie länger oder wenn Sie eine Pumpe mit Intervall besitzen zwei mal pumpen. Warten Sie die Temperierungszeit ab und messen Sie dann den Wasserwert. Fehlermeldungen bei der Kalibrierung: Kalibriert werden kann nur, wenn das Signal ein Minimum an Stabilität aufweist. Es werden immer mehrere Werte gemessen und verglichen. Ist das Signal zu rauh, so wird es nicht akzeptiert und Sie erhalten eine Fehlermeldung. Überprüfen Sie dann die Füllung Ihrer Zelle. Sollte dies nicht zum Erfolg führen, so vergewissern Sie sich, daß das Verbindungskabel zwischen Meßzelle und Computer fest eingesteckt ist. Weiterhin bekommen Sie eine Fehlermeldung, wenn Sie beide Meßpunkte für Luft und Wasser auf das gleiche Medium kalibrieren wollen.
A.7.1.2 Dichtemessung Wenn Sie in den Dichte-Eingabefeldern ein großes 'D' eingeben, so wird eine Dichtemessung unter Beachtung der Temperierung ausgeführt. In den neuen Programmversionen gibt es zusätzlich die Funktion ALT-F1, die Sie wenn vorhanden nutzen sollten. Damit können Sie auch auf die aktuelle Meßgerätedefinition des Automatischen Meßprogramms zurückgreifen. Bei dieser Methode wird der Dichtewert über einen längeren Zeitraum kontrolliert. Erst wenn sichergestellt ist, daß keine große Änderung des Wertes zu erwarten ist, wird der Mittelwert der letzten beobachteten Messungen als Dichtewert ausgegeben. Diese Methode sollen Sie zur Dichtemessung verwenden. Die Länge des Zeitraumes, in welchem die Dichtewerte stabil sein müssen, kann eingestellt werden. In Satz 9 Byte 18..19 der Stammdatei kann ein Wert für die Anzahl der Dichtemessungen eingegeben werden, die bis auf 0.0001 gleich sein müssen. Dieser Wert sollte auf etwa 30..45 festgelegt werden. Sie können an dieser Stelle Werte zwischen 15..50 festlegen. Alle anderen Eingaben werden ignoriert und die Standardvorgabe von 30 wird angenommen. In Satz 9 Byte 15 geben Sie mit einem 'j' an, daß ein Dichtemeßgerät vorhanden ist. In den Byte 16..18 steht die gewünschte Stellenzahl in dem Meßfenster (4..5). Wenn Sie weitere Meßgeräte wie Refraktometer und Konduktometer installiert haben, so werden die im Anschluß an die Dichtemessung abgelesen.
Das Refraktometer ist über eine serielle Schnittstelle mit dem Rechner verbunden. Das Refraktometer ermittelt auf Anfrage des Computers einen Refraktionswert (Brechungsindex oder Brechzahl) und gibt diesen an den Computer weiter. Die Messung wird am Computer ausgelöst, indem im Feld Refraktionswert ein kleines r (auch mit ALT-F1) eingegeben wird. Es wird dann in das Feld entweder ein Refraktionswert eingetragen, oder ein Fehlerwert. Der Fehlerwert -1 steht bei dem Refraktometer für einen unbrauchbaren Meßwert. Das bedeutet, es befinden sich Gasblasen oder Dreck im Refraktometer. Der Fehlerwert -2 signalisiert, daß kein Refraktometer angeschlossen ist. Es können verschiedene Refraktometermodelle angeschlossen werden.
A.7.3 Konduktometer ( Consort K320 ) Das Konduktometer ist in den Probenstrom von Biegeschwinger und Refraktometer integriert. Durch die sehr kleine Meßzelle von WTW wird kein zusätzliches Probevolumen benötigt. Das Konduktometer wird abgelesen, indem im Feld Leitfähigkeit ein kleines l eingegeben wird. Die Messung dauert nur wenige Sekunden. Es wird ein negativer Fehlerwert ausgegeben, wenn keine sinnvolle Leitfähigkeit ermittelt werden kann oder wenn das Konduktometer ausgeschaltet oder nicht vorhanden ist.
A.8 Eintragungen in der GWSYSEIN.TXT. b_schon=600 Zeit für Bildschirmschoner in Sekunden b_schon_r=0 Erinnerungston alle xx Sekunden wenn Bildschirmschoner aktiv klick=0 gibt einen kurzen ton bei jedem Tastendruck aus (ms) wenn größer Null auf_wert=1 Nach Probenaufnahme wird in Auswahl zur Probe (1) oder Hauptauswahl (2) gesprungen. mikro_ein=0 Einlaufmodus Mikrolab aktivieren (1) abbr_zeit=0 Sekunden, nach denen von bel. Programmstelle Rücksprung erfolgt. abbr_voll=0 Rücksprung bei Abbruch in Hauptauswahl (1) oder Programm verlassen (0) bez_copy=0 ermöglich Bezeichnungsübernahme wenn Wert (1) auf_m_bez=1 Probenaufnahme mit Bezeichnung (1) oder ohne (0)
01.10.93 Funktionstasten in den Auswahlfenstern. Sie können nun in allen Auswahlfenstern die Funktionstasten betätigen. Sie kommen damit ohne Betätigung der Eingabetaste zu der gewünschten Funktion. Für die Auswahlpunkte 11 bis 20 verwenden Sie die Tasten F1 .. F10 zusammen mit der Shift-Taste. 12.10.93 Werteingabe, Bezeichnungseingabe In den Feldern der Werteingabe und der Bezeichnungseingabe wurden die Tasten Seite-AUF und Seite-AB aktiviert. Damit können Sie schneller zu den gewünschten Feldern springen. 18.10.93 Sonderuntersuchungspreis abhängig von der Literzahl Wenn Sie eine Sonderuntersuchungskennung mit dem Paragraphenzeichen (z.B.:'§FE') beginnen, so wird bei dieser Untersuchung der Untersuchungspreis aus dem Eintrag im Feld Untersuchungspreis und der Literzahl mal Materialpreis bestimmt unter Beachtung der aktuellen Dimensionen. Diese Sonderuntersuchungen sollten nicht mit anderen zu einem Oberbegriff zusammengefaßt werden, da dabei die Preisinformation verlorengeht. Ein Eintrag im Feld Materialpreis kann bei diesen Untersuchungen nicht erzeugt werden, da die Materialpreisvorgabe bereits zur Berechnung des von der Literzahl abhängigen Untersuchungspreises benötigt wird. Sie können allerdings von Hand einen Materialpreis eingeben. Die erforderliche Schönungsmittelmenge wird ermittelt und ausgegeben. 18.10.93 Bildschirmschoner In das Programm wurde eine Bildschirmschonfunktion (Option) integriert. Sie können über die Parameter b_schon=60 b_schon_r=30 in der Datei GWSYSEIN.TXT im lokalen Arbeitsplatzverzeichnis die Zeiten in Sekunden definieren. Die Werte müssen zwischen 0 und 3600 liegen. Die Werte 0 schalten die jeweilige Funktion ab. Ist die Datei nicht vorhanden oder liegen die gewünschten Einstellungen außerhalb des geforderten Bereiches, so werden Standardvorgaben eingesetzt. In den Texteingaben zur einer Probe, der Sonderuntersuchungen und in der Liste zum automatischen Meßprogramm (Dichte/Refr) wird der Schoner nicht aktiviert. 18.10.93 Tastaturklick Wenn Sie jeden Tastendruck akustisch quittieren wollen, so können Sie einen kurzen Ton erzeugen lassen. Das ist sinnvoll, wenn Ihre Tastatur keinen Druckpunkt oder Klick eingebaut hat. Definieren Sie in der Datei GWSYSEIN.TXT im lokalen Arbeitsplatzverzeichnis den Parameter klick=2 Der Wert kann zwischen 0 und 100 liegen. Ist die Datei nicht vorhanden oder liegen die gewünschten Einstellungen außerhalb des geforderten Bereiches, so werden Standardvorgaben eingesetzt. 06.01.94 Kundenschlüssel änderbar Der Kundenschlüssel kann ab jetzt verändert werden. Danach werden auch alle Proben für diesen Kunden mit dem neuen Schlüssel versehen. 06.01.94 Verbessertes Probenlöschen Jetzt können auch Proben gelöscht werden, die einen leeren Schlüssel haben. 12.01.94 Sammeländerung Probenstatus In der Probendatei (Stammdaten/Probendatei) gibt es ein neues Programmodul, mit dem der Status (Rechnung und Freigabe) von beliebig vielen Proben auf einmal verändert werden kann. 12.01.94 Probenaufnahme mit/ohne Werteingabe Über eine Systemvariable können Sie nun für jeden Arbeitsplatz extra steuern, ob nach der Aufnahme (Bezeichnung) einer Probe in die Werteingabe verzweigt werden soll oder in die Hauptauswahl zurückgekehrt wird. Definieren Sie in der Datei GWSYSEIN.TXT im lokalen Arbeitsplatzverzeichnis den Parameter auf_wert=0 Der Wert kann zwischen 0 und 1 liegen. 0 bedeutet es wird nach der Bezeichnungsaufnahme nicht in die Werteingabe verzweigt, sondern zur Hauptauswahl zurückgekehrt. Ist die Datei nicht vorhanden oder liegen die gewünschten Einstellungen außerhalb des geforderten Bereiches, so wird die Standardvorgabe (1) eingesetzt. 24.01.94 EndText Sie können nun wie die Briefkopfdatei eine Endedatei anlegen für Kundenausdruck, Mehrfachausdruck und Rechnung. Der Dateiname muß BENDEx.TXT lauten. Das x ist die gleiche Ziffer wie beim Briefkopf. Der Text sollte etwa 4 Zeilen a 1/6 Zoll entsprechen. Steuern Sie gegebenenfalls die Papierlänge über die einstellbaren Parameter. 01.02.94 Viele Verbesserungen am Verschnittprogramm Einbeziehung von Glucose/Fructose-Berechnung, Bestimmung der Süßung, Verbesserte Eigenschaften beim Editieren der Einträge. 01.02.94 Listenerzeugung verbessert In dem Meßprogramm Dichte/Refraktion und den Programmen zum Einlesen von Meßreihen (Säure/HPLC) gibt es jetzt eine Funktionstaste F4. Damit wird die auf den letzten Eintrag folgende Nummer erzeugt unabhängig davon, ob diese Nummer in der Datei existiert. 22.02.94 Sekt-AP-Hessen (optional) Ausdruck für das neue Hessenformular. Dabei gibt es einige Besonderheiten. Der Druck muß als Sonderuntersuchung 'CO2' eingegeben werden. Die Ascorbinsäure als Sonderuntersuchung 'ACS'. Der Hersteller ist der zu der Probe gehörende Kunde. Der Antragsteller wird in das Feld 'Zusatzfeld 2' der Probenbezeichnung geschrieben. Davor steht das Grad-Zeichen '°' (Beispiel: '°TEST'). Der Eintrag endet immer mit dem nächsten Leerzeichen. Haben Sie zu lange Kundenkürzel gewählt, oder Kundenkürzel, die Leerzeichen enthalten, so können Sie diese jetzt in der Kundendatei verändern. Die Betriebsnummer setzt sich aus der Betriebsnummer-Sekt des Antragstellers und der Betriebsnummer-Sekt des Kunden zusammen. Die Betriebsnummer-Sekt steht im Feld Vermerk beim Kunden, dort wo auch die andere Betriebsnummer steht. Vor der Nummer steht wieder das Grad-Zeichen '°'. Die Nummern sollten immer 3 Zeichen lang sein (Beispiel: KundenVermerk '#1234567 °321'). Spezielle Zusätze zur Bezeichnung stehen im 'Zusatzfeld 1'. So zum Beispiel die Angabe 'Klass.Flaschengärung'. 24.02.94 Schnellzugriff aus der Suchmaske mit SF1..SF10 Aus der Suchmaske (2. Punkt der Hauptauswahl) können Sie nun mit den Funktionstasten Shift-F1 bis Shift-F10 die ersten 10 Punkte im Menue zur Probe erreichen. Diese Funktionen werden auf dem Bildschirm aus Platzgründen nicht angezeigt. 25.06.94 Identitätsprüfung bei AP-Untersuchungen mit Formular Rheinland-Pfalz. Wenn Sie statt ´*Pxxx´ die Zeichen ´*PIxxx´ eingeben, so wird das gleiche Formular ausgefüllt. Sie können aber bei der Rechnungsstellung mit dem Formularparameter ´*PI´ eine andere Abrechnungsart auswählen. 25.06.94 Verborgener Text. Mit einem vorangestellten Semikolon können Texte dem Kunden verborgen bleiben. So können Sie sich in den Textfeldern Notizen machen. 15.07.94 Kundenetiketten. In den Kundensuchfenstern können Sie mit der Funktion F6 Kundenetiketten erzeugen. 15.07.94 Umgebung (*.BAT Programme) Im Verzeichnis GWP finden Sie einige BAT-Programme, die das Weinprogramm in Ihre Systemumgebung einbinden. Diese Programme dürfen von Ihnen verändert werden. Im Programm HILFE.BAT sollten alle verwendeten Hilfsprogramme zur Anzeige gebracht werden. Dieses Programm sollte auch mit CALL HILFE am Ende der AUTOEXEC.BAT und am Ende von allen anderen Hilfsprogrammen aufgerufen werden. Damit werden dem Benutzer immer alle zur Verfügung stehenden Programme angezeigt. Sie könnten auch das Weinprogramm in Ihre bereits bestehende Hilfsprogrammumgebung aufnehmen. 15.08.94 Mikrolab Dauerbetrieb Das Mikrolab abeitet besser, wenn es vor den Messungen 15 bis 20 Minuten lang mit Wasser im Dauerbetrieb gefahren wurde. Der Dauermeßmodus für das Mikrolab funktioniert nur, wenn das Gerät am gleichen Kontakt wie die Schlauchpumpe betrieben wird. Ist das Mikrolab an dem Probenwechsler angeschlossen, so ist eine Installationsänderung erforderlich, oder Sie müssen einen speziellen Stecker verwenden. 03.09.94 Spezielle Ascheformel Im Feld Leitfähigkeit können spezielle Formeln zur Bestimmung der Asche gewählt werden. Dazu werden die folgenden Zeichen an die Leitfähigkeit angehängt: ´@w´ oder ´@r´. Die Vorgabe ist ´@W´ für die Bestimmung nach Würdig. Die Eingaben verändern den konstanten Term LK in der Berechnungsformel. ('w' : LK := 2.107; 'r' : LK := 1.948; else(´W´) LK := 2.282). Asche := 1.346*10-3*Leitfähigkeit + 1.684*10-2*Alkohol + 9.706*10-3*Extrakt - LK; Dimensionen: Leitfähigkeit in m S cm-1(bei 20°C) , Alkohol in g/l, Extrakt in g/l. Weiterhin kann die Formel (auf Wunsch) von der Probenbezeichnung abhängig gemacht werden. 20.09.94 Abfüllkontrollprogramm Mit diesem Programm können Meßdaten aus der Produktion erfaßt werden. Die Daten werden kodiert abgespeichert und sind später nicht mehr änderbar. Es findet eine Verknüpfung mit den Labordaten und eine Überwachung der Grenzwerte statt. Damit kann in Labor und Betriebsleitung jederzeit Einblick in den Arbeitsprozeß an der Abfüllung genommen werden. 22.09.94 Dichteberechnung bei manueller Kalibrierung Die Dichteberechnung wird nur noch durchgeführt, wenn geänderte oder neue Schwingungswerte in die Eingabefelder (1. und 9.) eingegeben werden. Damit werden alte Proben nicht mehr bei Aufruf der Weinmaske mit den aktuellen Kalibrierungswerten umgerechnet. 02.95 Automatisches Programmende nach einer bestimmten Wartezeit (Option) In GWSYSEIN.TXT können die Einstellungen abbr_zeit=600 { Zeit in Sekunden } abbr_voll=0 { 0 - Rückkehr in die Hauptauswahl, 1 - Programm verlassen } definiert werden. Damit kann vermieden werden, daß Proben unnötig lange belegt werden. Wurde in einem Eingabefeld in der angebenen Zeitspanne keine Taste gedrückt, so wird in die Hauptauswahl zurückgekehrt. Ist abbr_voll=1 gewählt, so wird das Programm auf diesem PC vollständig beendet, und die Benutzer müssen sich neu anmelden. 1996 Faxe aus dem Weinprogramm versenden. Mit der Option 'Faxausgabe' im Weinprogramm und dem Zusatzprogramm FaxDruck können Ausgaben vom Weinprogramm auf einen beliebigen Windows-Drucker (Fax) geleitet werden. Im Windows 95 ist ein Faxprogramm enthalten, das über ein Modem arbeitet. Als preiswerte ISDN Lösung empfehlen wir Ihnen die Fritz! Software von AVM. Das Programm FaxDruck ist ein 32-bit-Windows Programm. Es gibt eine Textdatei, deren Namen als Aufrufparameter übergeben wird, auf einem ebenfalls durch einen Aufrufparameter wählbaren Drucker aus. Nach dem Programmstart wird die Textdatei gelesen. Dos-Umlaute werden nach Windows umgesetzt. Ist der gewünschte Drucker (Fax) bekannt, so wird der Text direkt dem Drucker übergeben. Ist der Drucker nicht bekannt, so kann ein Gerät ausgewählt werden. Das Programm fügt bei jedem ASCII #12 Zeichen einen Seitenvorschub ein. Leider gibt es bei den verbreiteten Fax-Programmen keine Möglichkeit, die Telefonnummer automatisch zu übergeben. Sie müssen die Nummer eintippen, oder den Kunden aus der Fax-Adressdatenbank auswählen. Programmaufruf (aus .BAT Datei): FaxDruck <textdatei> <druckername> <telnummer> <fontname> <fontgröße>
Als zu übersendende <Textdatei> wird die im Faxmodus des Weinprogramms erstellte Datei c:\gwl\aus.txt angegeben. Für andere Zwecke könnte auch eine beliebige andere Datei angegeben werden, die nur Text enthält. <druckername> ist ein markanter Teil der Druckerbezeichnung unter Windows. Wollen Sie zum Beispiel den Fritz!Fax Service verwenden, so geben Sie "Fritz!Fax" in der Aufrufzeile als zweiten Parameter an. Klein- und Großschreibung ist nicht zu beachten, wohl aber eventuell im Druckernamen enthaltene Leerzeichen. Nach dem Start des Programms werden im rechten oberen Fenster die verfügbaren Drucker angezeigt, falls das Programmfenster überhaupt zur Anzeige gebracht wird (nur wenn eine Telefonnummer mitgegeben wird). In <telnummer> wird die gewünschte Telefonnumer übergeben. Ist eine Telefon-nummer vorhanden, so bleibt das Programmfenster stehen und muß geschlossen werden (Damit die Nummer manuell übernommen werden kann). Wenn keine Telefonnumer übergeben wird, so endet das Programm direkt und eventuell ohne sichtbar gewesen zu sein. <fontname> und <fontgröße> können gewählt werden. Normalerweise wird Courier New in Größe 10 verwendet. Leerzeichen : Sind in <Druckername> oder in <telnummer> Leerzeichen enthalten, so müssen diese Parameter in doppelte Anführungszeichen " gesetzt werden. 03.1997 Neues Rechnungsmodul zum Weinanalyseprogramm Anfang März 1997 habe ich Verbesserungen am Rechnungsmodul durchgeführt. 1. Erhöhung der Ausführungsgeschwindigkeit 2. Verbesserte Behandlung der Rechnungsumleitung. Die Rechnungserstellung läuft nun über einen Index, der zusätzlich über den Rechnungskunden aufgebaut wird. Dieser Index wird bei einer Reorganisation nicht automatisch neu aufgebaut, kann aber jederzeit von Hand reorganisiert werden. Alle Speicheraktionen von Probendatensätzen aktualisieren den Index automatisch. Zur Sicherheit könnte vor der Monatsrechnung die Aktualisierung des Indexbaumes durchgeführt werden. Die Aktualisierung erfolgt über den 6. Auswahlpunkt in der Rechnungsschreibung. Kundenkennungen mit Leerzeichen dürfen weiterhin nicht zur Rechnungsumleitung verwendet werden. Statt 'MAYER K' sollten Sie 'MAYER_K' eingeben, also einen Unterstrich statt eines Leerzeichens 17.03.1997 Erweiterung auf zusätzliche Druckeranschlüsse Die Gerätenamen LPT4 und LPT5 sind nun auch nutzbar. Weiterhin gibt es bei den seriellen Druckerschnittstellen die folgende Neuerung. Alle im Maschinen-BIOS bekannten Schnittstellen sind durch Angabe Ihres Namens COMx nutzbar. Meist sind das die COM1 und COM2 oft noch die COM3 und COM4. Bei speziellen Erweiterungskarten gibt es oft keine Verankerung im Maschinen-BIOS. Diese Schnittstellen können ebenfalls (mit Einschränkungen) verwendet werden. Hier zusätzlich zur Schnittstellennummer (Dummy) die Schnittstellenadresse anzugeben. Eine Definition könnte so aussehen: nec,com4,4800,188 für einen Druckertreiber NEC.WAD und einen mit 4800 Baud, 8 Bit, 1 stopbit und ohne Parity-bit betriebenen Drucker. Die physikalische Schnittstellenadresse ist $188 hex.
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